Kokoro Button 1

Maki Usami
Kokoro Button 1

(sfbentry)
Japan, 2009
EMA, Köln, 11/2012
TB, Manga, Romance, Comedy, Drama
ISBN 978-3-7704-7856-9
Aus dem Japanischen von Monika Hammond

www.manganet.de
www.h5.dion.ne.jp/~usamix/ (Homepage in Arbeit)

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Maki Usami wurde an einem 13. Januar in Osaka geboren. 1998 debütierte sie mit „Great Song“ in „Deluxe Bessatu Shoujo Comic“. Inzwischen liegen mehr als ein Dutzend Titel von ihr vor. Die meisten davon sind Oneshots, die im Schülermilieu angesiedelt sind und den Herz-Schmerz der ersten großen Liebe thematisieren. „Kokoro Button“ ist ihre längste Reihe; in Japan liegen 8 Tankobons vor, und die Serie ist noch nicht abgeschlossen.

Eito Koga kümmert sich sehr nett um seine Mitschülerin Nina Kasuga, als sie ausgerechnet am Tag der Schuleintrittsfeier Fieber bekommt. Wenig später nimmt Nina all ihren Mut zusammen und gesteht ihm ihre Liebe. Eito ist darüber verwundert, denn sie kennen einander noch gar nicht. Aber Nina ist sich sicher, dass er der Richtige für sie ist und bittet ihn, zunächst auf Probe mit ihr zu gehen.

Eito stimmt schließlich zu – und damit beginnt für Nina eine aufregende, manchmal frustrierende, dann wieder romantische und schöne Zeit. Das Problem ist: Eito macht es riesigen Spaß, Nina zu necken, und da sie alles sehr ernst nimmt, ergeben sich immer wieder Missverständnisse und peinliche Momente, die er anschließend in Ordnung bringt, denn wirklich verletzen möchte er das sensible Mädchen nicht. Auch ist er immer zur  Stelle, wenn andere Nina aus Eifersucht behelligen. Ist Ninas Liebe tief genug, um Zuckerbrot und Peitsche auf Dauer ertragen zu können?

Es gibt so viele romantische Mangas für junge Mädchen, dass es für die Künstler immer schwieriger wird, Themen zu finden, die man noch nicht in dieser oder ähnlicher Form gelesen hat. Auch Eitos Art, Nina zu necken, indem er ihr selten eine klare Antwort gibt, sie oft auflaufen lässt und sich über ihre ernsthaften Bemühungen, ihn besser kennenzulernen, lustig macht, ist nicht neu, kennt man das doch beispielsweise aus „Dengeki Daisy“, „Bokura Ga Ita“ und „Lebe deine Liebe“.

Natürlich meint es der Junge nicht böse, sondern hat entweder seine Gründe, das Mädchen, das er mag und die seine Gefühle erwidert, auf Distanz zu halten, oder es macht ihm – wie in „Kokoro Button“ – einfach Spaß, mit ihr zu spielen. Einige dieser Scherze können schon recht gemein sein, gerade wenn das Opfer in jeglicher Hinsicht ernsthaft und aufrichtig ist und darum mit dieser Neckerei nur schwer zurechtkommt. Folglich empfindet man immer wieder Mitleid mit Nina und freut sich über die Momente, in denen Eito ihr auf gleicher Ebene begegnet und ihr zeigt, dass er sie wirklich gern hat. Dennoch darf man davon ausgehen, dass die Protagonistin es nicht leicht haben wird mit ihrem Freund – dafür sprechen mindestens acht Bände, die die Geschichte der beiden erzählen.

Das Cover des ersten Bandes ist repräsentativ für die Zeichnungen im Innenteil. Maki Usamis Stil ist klar und eher einfach, sie konzentriert sich auf die Personen und weniger auf die Umgebung. Leserinnen zwischen 12 und 15 Jahre, die von Schüler-Romanzen um sympathische Teens nicht genug bekommen, sollten „Kokoro Button“ eine Chance geben. Dem reiferen Publikum könnte Nina etwas zu naiv und Eito etwas zu sehr wie die Axt im Walde sein, als dass sie die Story wirklich als komisch oder nachvollziehbar empfinden würden.

Copyright © 2013 by Irene Salzmann (IS)

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