Kopfgeld auf Harley – Harley Quninn 1

Amada Conner, Jimmy Palmiotti
Kopfgeld auf Harley
Harley Quninn 1

Harley Quinn 0 – 3: Picky Sicky/Hot in the City/Helter Shelter/Love Stinks! (Harley Quinn 0 – 3: Qual der Wahl/Neu in der Stadt/HelterShelter/Liebe stinkt!), DC, USA, 2014
Panini Comics, Stuttgart, 11/
2014
PB, Comic, Superhelden, Humor, Action, SF, 978-3957980823, 100/999
Aus dem Amerikanischen von Jörg Fassbender
Titelillustration von Amanda Conner, Paul Mounts
Zeichnungen von Chad Hardin, Stephane Roux; Gastzeichner in # 0: Charlie Adlard, Art Baltazar, Becky Cloonan, Darwyn Cooke, Tony S. Daniel, Sam Kieth, Bruce Timm, Jim Lee, Stephane Roux, Tradd Moore, Adam Hughes, Dave Johnson, Dan Panosian, Jeremy Roberts, Walter Simonson

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Amada Conner Jimmy Palmiotti

Nachdem die Suche nach einem regulären Zeichner für das monatliche „Harley Quinn“-Heft auf erfreuliche Weise beendet wurde, erfährt Harley, dass ihr ein ehemaliger Patient aus dem Arkham Asylum ein Haus in Coney Island vererbt hat, inklusive der Schulden, mit denen das Haus belastet ist. So bleibt Harley als frischgebackene Hausbesitzerin nichts anderes übrig, als pünktlich die Mieten einzutreiben und wieder zu arbeiten. Die Vorstellungsgespräche als Therapeutin sowie als Roller Derby Girl laufen zu aller Zufriedenheit, und das neue Leben im eigenen Heim könnte so schön sein, wenn nicht jemand ein Kopfgeld auf Harley ausgesetzt hätte. Dazwischen sind noch die Tiere aus dem naheliegenden Tierheim vor der Giftspritze zu retten, und auch der Valentinstag gestaltet sich dank eines Einzugsgeschenkes von Poison Ivy alles andere als langweilig.

Harley Quinns Soloserie im neuen DC-Universum geht gleich mit einem Fest für alle Comicfans los, Die Hauptdarstellerin selbst sucht einen Zeichner für ihr monatliches Heft, und so reißen sich für die Nullnummer Größen wie Tony S. Daniel, Jim Lee, Sam Kieth, Darwyn Cooke und viele mehr den Zeichenstift gegenseitig aus dem Händen und buhlen um die Gunst der durchgeknallten Clownprinzessin. Entgegen der Erwartung, hier zukünftig eher cartoonartige Zeichnungen zu sehen, fällt die Entscheidung auf Chad Hardin, und die Handlung kann in Gang kommen.

Unverhofft wird Harley Hausbesitzerin in Coney Island. Ihre Mieter sind die Mitglieder der Freakshow, die auf dem benachbarten Rummelplatz arbeiten. So hat man eine frische und dankbare Ausgangslage, die einen schönen Background für Harleys neues Leben als Single bietet. Auch hat sie damit eine ganze Reihe Nebendarsteller, die sich nicht aus DCs Superhelden- und –schurkenpool rekrutieren.

So ist „Harley Quinn“ auch ganz gut unabhängig von der großen DC-Superheldenchose lesbar. Die Einzelabenteuer sind im Großen und Ganzen belanglos, doch auch szenenweise überraschend brutal (nicht für Kinder geeignet!), und leben vorwiegend von einem überdrehten Gaga-Humor. Und wenn auch nicht jeder Gag sitzt und man irgendwann doch von dem ganzen Nonsens übersättigt ist, schließt man die leichtlebige und großmütige Harley doch irgendwie ins Herz.

Amanda Connor und Jimmy Palmiotti, die Harley Quinns neue Abenteuer verfassen, sind trotz unzähliger Veröffentlichungen noch nie durch besonders tiefgründige und dramatische Arbeit aufgefallen. Damit ist Jokers Ex in den Händen des Autoren-Ehepaars passend aufgehoben.

CrazySexyCool“, um es mal mit einem Albumtitel von TLC zu sagen. Oberflächliche Gaga-Unterhaltung in guten Bildern. Wer „Harley Quinn“ bisher mochte wird auch hier nicht enttäuscht. Und wo bleibt eigentlich das Team-Up mit „Deadpool“?

Copyright © 2016 by Elmar Huber (EH)

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