Love Trouble 1

Saki Hasemi & Kantaro Yabuki
Love Trouble 1

To Love-Ru, Japan, 2006
Tokyopop, Hamburg, 7/2008
TB, Manga, Comedy, Romance, SF, 978-386719-403-7, 208/650
Aus dem Japanischen von Till Weingärtner

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www.j-toloveru.com/
www.xebec-inc.co.jp/anime/toloveru/
www.tbs.co.jp/anime/to-love-ru/
www.mmv.co.jp/special/game/to-love-ru/

Eine Prinzessin von anderen Stern, gut gebaut, aber geistig nicht unbedingt so helle und ziemlich naiv, aber so liebenswürdig, wie lebhaft, fällt einem japanischen Jungen sozusagen in den Schoß. Ehe er sich versieht, hat er eine Untermieterin und Freundin auf einmal, obwohl er vorher nie sonderlich intensiv an Mädchen gedacht hat.

Das ist das Schicksal von Rito. Dieses hat den ganz normalen und durchschnittlichen High-School-Schüler dazu ausersehen, mit der intergalaktischen Prinzessin Lala zusammen zu treffen, die auf der Flucht ist, weil ihr Vater, der König von Devilluke, sie gegen ihren Willen verheiraten möchte. Und sich mit irgendeinem Mann zusammen zu tun, den sie nicht liebt, geschweige denn kennt, dazu hat sie absolut keine Lust.

Trotz seiner Proteste wird Rito sie nicht los, nachdem sie in seinem Badezimmer aufgetaucht ist. Stattdessen klammert sie sich an ihn und nennt ihn ihren Verlobten, als ihre Verfolger überraschend auftauchen. Damit ist der Junge in den Kreis der Bewerber aufgenommen und muss nun sein Bestes geben. Denn wenn er die Hand der Prinzessin nicht erringt, wird die Erde zerstört.

Derweil muss er sich um Lala kümmern, die natürlich bei ihm einzieht und zu allem Überfluss auch noch beschließt, auf seine Schule zu gehen. Dabei kommt es im eigenen Heim wie in der Öffentlichkeit immer wieder zu peinlichen Situationen. Aber dennoch kann Rito nicht verleugnen, dass er sie trotz des Chaos, dass sie verbreitet, immer mehr zu mögen beginnt.

Der langjährige Manga-Leser wird sicherlich schon bei der Einleitung aufgehorcht haben. „Chobits“, „Oh! My Goddess“, „Girls Bravo“ sind nur einige der Serien, die das gleiche Thema bereits einmal aufgegriffen haben. Dementsprechend ist nicht gerade neu, was Saki Hasemi und Kentaro Yabuki da zusammen fabulieren. Mit vielen Gags und schrägen Ideen wird eine turbulente Geschichte erzählt, die Rito immer mehr in die Bredouille bringt und so endet, wie man es erwartet.

Da bereits der Hauptmann der königlichen Garde zeigt, dass er nicht unbedingt harmlos ist, kann man sich leicht vorstellen, dass der Junge nicht nur peinliche sondern auch sehr gefährliche Situationen wird überstehen müssen, die einiges an Action erwarten lassen. Zwar bekommt man hin und wieder eine nackte Lala zu sehen, der Anblick wird aber eher ins Lächerliche als Erotische gezogen.

Damit ist „Love Trouble“ eine Geschichte, die sich in erster Linie an ein Publikum richtet, das die manchmal ins Alberne hinein reichende Mischung aus Comedy und Action mag und noch nicht zu viele von den anderen Serien gelesen hat. (CS)

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Love Trouble 01

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