Manhole 2

Tetsuya Tsutsui
Manhole 2

(sfbentry)
Japan, 2006
Carlsen Manga, Hamburg, 02/2012
TB im Überformat, Horror, Mystery-Thriller
ISBN 978-3-551-73075-6
Leseempfehlung: Ab 16 Jahre!
Aus dem Japanischen von Claudia Peter

www.carlsenmanga.de
www.pn221.com

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Ein zweiter, blutüberströmter Mann steigt aus einem Gully und verfolgt eine junge Frau nach Hause. Bevor er dort zusammenbricht, kann er sich noch bei ihr entschuldigen; ein Umstand, der den Ermittlungen von Nao Inoue und Ken Mizoguchi eine neue Richtung gibt, denn auch Fall Nummer 1 war auf dem Weg zu seiner Mutter. Sollten die Opfer des ‚Fotografen‘ nach der Ansteckung mit den Filarien tatsächlich geläutert sein und ihre Sünden bereuen? Während Inoue und Mizoguchi sich weiter auf der Spur des ‚Fotografen‘ befinden, sorgt eine verhängnisvolle Ereigniskette für eine massive Ausbreitungsgefahr der Krankheit.

Ohne Durchhänger gelingt es „Manhole 2“, das Tempo des Vorgängers zu halten und die Story gleichzeitig weiter auszubauen. Bereits die Eröffnungsszene, in der ein Infizierter eine Passantin nach Hause verfolgt, ist an Spannung kaum zu überbieten. Während ihrer Ermittlungen unter einem angepassten Blickwinkel vertieft sich nicht nur das Verhältnis zwischen Inoue und Mizoguchi, die Polizisten stoßen auch auf eine erste Spur, die das Motiv des Täters erklärt. Noch ergibt sich kein vollständiges Bild, doch die Puzzleteile beginnen, sich zusammen zu fügen.

Gleichzeitig sorgt ein vernachlässigtes Aquarium in der Wohnung von Mika Sekiguchi (siehe Band 1) für die rapide Ausbreitung von Insekten, die die tödliche Krankheit übertragen. Ein Großaufgebot des Gesundheitsamtes und eine gehörige Portion Glück ist notwendig, um der Gefahr Herr zu werden. Gleichzeitig intensiviert „Manhole 2“ das Verhältnis von Nao Inoue und Ken Mizoguchi, wobei der grandiose Höhepunkt eine beinahe Ansteckung von Mizoguchi mit den Filarien und Inoues Reaktion darauf ist.

Wie schon bei Teil 1 sind auch die Szenen des vorliegenden zweiten Teils dramaturgisch exzellent montiert. Die Zeichnungen sind realistisch – ohne die weit verbreiteten Mimik-Übertreibungen – und überwiegend sehr detailreich.

„Manhole 2“ gelingt es, das Tempo von Teil 1 zu halten und die Geschichte auf allen Ebenen konsequent weiter zu entwickeln, ohne dass der Leser den Überblick verliert.

Copyright © 2012 by Elmar Huber (EH)
 
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