Mörderische Zirkuswelt

Kyle Higgins
Mörderische Zirkuswelt
Nightwing 2

Nightwing 1 – 7, DC, USA, 2011/12
Panini Comics, Stuttgart, 05/2014
PB, Comic, Superhelden, Action, Krimi, SF, Mystery, Urban Fantasy
ISBN 978-3-86201-711-9
Aus dem Amerikanischen von Steve Kups
Titelillustration von Eddy Barrows
Zeichnungen von Eddy Barrows, Geraldo Borges, Trevor McCarthy, Eduardo Pansica, Eber Ferreira, Ruy José, J. P. Mayer, Paulo Siqueira, Guy Major, Allan Passalaqua, Rod Reis

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Dick Grayson alias Nightwing erbt den Zirkus, in dem er aufwuchs und in dem seine Eltern Opfer eines Mörders wurden. Seine einstigen Kameraden sind davon wenig begeistert, denn in ihren Augen gehört der Adoptivsohn des Millionärs Bruce Wayne nicht mehr zu ihnen. Auch Dicks erste große Liebe Raya, die zunächst eine Affäre mit ihm begann, geht plötzlich auf Distanz. Während er das Geheimnis des Zirkus‘ zu ergründen versucht, muss sich Nightwing eines Auftragskillers namens Saiko erwehren, der behauptet, Dick Grayson sei Gothams übelster Mörder. Saiko findet schließlich heraus, dass sein Opfer und Nightwing ein und dieselbe Person ist. Eine Gedenkveranstaltung für die ‚Flying Graysons‘ wird zur Kulisse für den Showdown zwischen den beiden Gegnern, und jetzt erst fallen die Puzzlestücke an die richtigen Stellen.

Der erste Robin Dick Grayson hat bereits vor längerem das Feld für jüngere Sidekicks geräumt und als Erwachsener das Nightwing-Kostüm angelegt. Auch als Batman war er bereits aktiv. Allerdings stimmt er nicht in allen Dingen mit seinem Mentor überein, sodass er vorzugsweise allein auf Verbrecherjagd geht. Den Gespenstern seiner Vergangenheit stellt er sich ebenfalls, ohne die Hilfsangebote seiner Freunde anzunehmen.

Die Parallelen zu Batman lassen sich nicht von der Hand weisen, denn auch dieser ist ein Einzelkämpfer, den die Vergangenheit nicht loslässt, dessen Traumata immer wieder von Verbrechern gegen ihn benutzt werden. Das passiert in diesem Band auch Nightwing, dessen beste Absichten von seinen früheren Freunden nicht akzeptiert werden, was in einer mörderischen Auseinandersetzung gipfelt. Am Ende erfährt er Dinge über sich, die er niemals geahnt hätte und von denen er sich auch nicht unterkriegen lassen will – „Die Nacht der Eulen“ wird aber wohl für ihn nicht so schnell vorbei sein.

Erwartungsgemäß löst Nightwing das Rätsel und verliert die Frau, die er liebt. Er mag sich dem Zirkus verbunden fühlen, die Menschen dort als Familie betrachten – aber diese sehen es anders, und seine Zeit dort ist nun mal vorbei. Das muss er akzeptieren, schon in Hinblick auf seinen Kampf gegen das Verbrechen. „Nightwing“ ist ähnlich düster aufgebaut wie „Batman“, doch wahrt der Protagonist seinen jugendlichen Charme. Die Illustrationen sind, wie meist bei einem Serienstart, sehr gefällig. Wenn es so bleibt, wird man gern auch die nächsten spannenden Abenteuer dieser interessanten Figur lesen.

Copyright © 2014 by Irene Salzmann (IS)

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