Dark Ladies – Ein erotischer Traum

Alisha Bionda (Hrsg.)
Dark Ladies – Ein erotischer Traum
Dark Ladies 3

Fabylon Verlag, Markt Rettenbach, 06/2012
TB mit Klappbroschur
Erotik, Fantasy
ISBN 978-3-927071-85-8
Titel-, Klappen- und Illustrationen im Innenteil von Gaby Hylla

http://fabylon.de/
http://alisha-bionda.net/
http://www.gabyhylla-3d.de/

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„Wenn sie (…) das Wort „Fellatio“ dachte, öffnete sich gehorsam ihr Mund, und ihre Zunge begann lüstern auf- und abzuschnellen. Oder sie dachte „a tergo“, und schon ließ sie sich auf alle viere nieder und streckte den Hintern nach oben, bereit, wen auch immer zu empfangen und in sich aufzunehmen.“ (Klaus-Peter Walter: „Aglarenzia“)

Aimee Laurent: „Tochter des Shannon“.
Immer, wenn ihr Blut kalt zu werden beginnt, sucht Amber, die Tochter des Shannon, einen aus dem Clan der McEvans auf, um den Fluch zu erfüllen, den ihr Vater einst sprach. Doch bevor eine Tochter McEvans‘ sterben muss, beschert ihr Amber noch eine Nacht voller Leidenschaft.

Thomas Neumeier: „Die Echsenhüterin“.
Kaum ist Xanna ihren Jägern mit Hilfe ihres Flugsauriers entkommen, findet sie sich jäh in der Gewalt von Tarah und Ganuala wieder, die die Echsenhüterin einem ganz besonderen Verhör unterziehen.

Antje Ippensen: „Dämonische Lust“.
Um den Fluch ihres Vermieters wieder loszuwerden, schickt Lady Runera ihre Sklavin Yamilla in die Welt hinter dem Spiegel. Dort findet die Sklavin unerwartete Hilfe im Xchlag Rahm, doch nicht bevor sie ihre halb gefürchtete, halb herbeigesehnte Strafe erhalten hat.

Aino Laos: „Alphatier“.
Wie ein Alphatier streift er durch die Stadt. Stets auf der Suche nach williger Beute, an der niemals Mangel herrscht. Schnell und unmissverständlich kommt er über sie, bereitet sich und ihnen einen Höhepunkt und verschwindet wieder. Mit einer festen Freundin hat er es einmal versucht, aber das ist nichts für ihn. Auch die anderen Männer scheinen seine Gabe zu erkennen, denn einer seiner Arbeitskollegen bittet ihn aus heiterem Himmel um seine Hilfe, eine Frau zu erobern.

Tanya Carpenter: „Guardia Tempera“.
Seit die Menschen ihren Tod immer weiter hinauszögern, gerät das Gleichgewicht in der Sanduhr der Zeit immer mehr außer sich. Die Guardia Tempera sind gezwungen, aktiv einzugreifen, um den zusätzlich benötigten Sand – oder Asche – zu beschaffen. Vanity verbindet das Notwendige mit dem Angenehmen und beschert ihren Opfern noch einige Augenblicke der Ekstase, bevor sie zu Staub zergehen. Doch dann lernt sie Rich kennen, der sie ihren Auftrag fast vergessen lässt.

Uschi Zietsch: „Shah Ra’zad“.
Der Schmied Ra’zad soll der tausendste Ehemann der legendär schönen Shabune werden. Doch zuvor muss er eine langwierige Prinzenausbildung durchlaufen. Als Ra’zad erkennt, dass seine 999 Vorgänger sterben mussten – als Rache für das, was Shabune einst von einem Mann angetan wurde –, beschließt er, sie mit seinen Händen zu formen wie das Eisen, das er einst im Feuer geformt hatte, und ihr jede Nacht eine Geschichte zu erzählen.

Guido Krain: „Tynvars Kätzchen“.
In einer der zahllosen Burgen, die der erbarmungslose Krieger Tynvar mit seinen Mannen überrollt, findet er eine gefangene Frau vor. Entgegen den Worten eines Priesters befreit er die Schönheit, die ihm die nächsten Jahre mit großem Vergnügen zu Willen ist und es überdies zu Wege bringt, dass Tynvar aus jeder Schlacht als Sieger hervorgeht. Doch eines Tages demütigt Tynvar seine Geliebte vor seinen Männern und bekommt ihre Rache zu spüren.

Klaus-Peter Walter: „Aglarenzia – Die Erfindung des Dr. Mola“.
Nachdem Lavinia ihre Schwester Angelica nach Venedig begleitete, arbeitet sie als Magd in einem Hurenhaus. Fünf Jahre später ist sie selbst eine Liebesdienerin für die teils erlesen Kundschaft des Hauses. Als Lavinia jedoch erkrankt, verspricht ein gewisser Dr. Mola Rettung durch eine Operation, die er selbst allerdings lieber Transformation nennt. So wird Lavinia unsterblich und steht als Liebesdienerin Männern zur Verfügung, die sich fleischliche Lüste von Amtes wegen versagen müssen.

Elke Meyer: „Schwarze Göttin der Lust“.
Bereits sechs Monate wird die Stadt Ninive von Neferkares Truppen belagert. Da schmiedet die Göttin Esra einen Plan zu Befreiung der Stadt. Wie jeder Mann würde auch der gnadenlose Neferkare ihren Liebeskünsten nicht widerstehen können. Doch umgekehrt darf sich Esra nicht verlieben, will sie nicht ihre Unsterblichkeit verlieren.

„Nach und nach fand Ra’zad sich hinein, liebkoste in jeder Nacht eine andere Stelle am Körper der Shabune, ohne je ihren empfindsamsten Stellen nahezukommen. Inzwischen war sie ebenfalls nackt, und so konnte er ihre steigende Erregung genau beobachten, wie sie anfing, ihre Schenkel leicht zu öffnen, wie er dort unten zwischen den dunkel gelockten Haaren einen glitzernden Tropfen Lust ausmachen konnte, oder wie ihre Brüste anschwollen und sich die Spitzen versteiften.“ (Uschi Zietsch: „Shah Ra’zad“)

Zum zweiten Mal haben sich die Digital-Künstlerin Gaby Hylla und die Herausgeberin Alisha Bionda zusammengetan, um ausgesuchte AutorInnen-Kurzgeschichten zu 3D-Grafiken der Künstlerin verfassen zu lassen. Während die ausgesprochen fantastischen Anthologien „Dark Ladies 1 und 2“ (Fabylon Verlag) zeitgleich als Doppelpack erschienen sind, steht „Dark Ladies – Ein erotischer Traum“ für sich alleine.

Dieses Mal war das phantastische Element kein Muss, so dass mit Aino Laos‘ „Alphatier“ auch eine reale Geschichte Einzug fand. Alle anderen Beiträge sind zumindest fantastisch gefärbt. Ein Novum hingegen – was den Untertitel der Sammlung erklärt – ist die gewollte Entwicklung der Geschichten in eine erotische Richtung. Klingt lecker, sorgt aber dafür, dass bei einigen Geschichten eine Handlung – außerhalb der erotischen – gar nicht vorhanden ist (z. B. Die Echsenhüterin“). Das muss nicht unbedingt schlecht sein, denn schließlich reicht oft auch eine erotische Stilübung aus, um ein angenehmes Prickeln heraufzubeschwören. Umso gelungener sind jedoch diejenigen Beiträge zu werten, die den erotischen Part als verschönerndes („Dämonische Lust“, „Sha Ra’zad“) oder sogar notwendiges Element („Aglarenzia“) einer vollwertigen Kurzgeschichte benutzen.

Wie stets ist die Anthologie ‚aus dem Hause‘ Bionda ausnehmend schön gestaltet:
Jeder Geschichte ist die jeweilige Grafik von Gaby Hylla vorangestellt. Der ohnehin gefällige Schriftsatz wird durch schmucke Szenentrenner aufgelockert. Die Klappenbroschur bietet darüber hinaus noch Platz für zwei weitere Grafiken in Farbe. Fast schon selbstredend sind auch die Covergrafik und das Titellayout echte Hingucker. Das Gesamtlayout ist passend zu den Bänden 1 und 2 gestaltet. „Dark Ladies 3“ bietet abwechslungsreiche Kurzgeschichten mit starkem erotischem Element. Auch die zweite Kollaboration von Alisha Bionda und Gaby Hylla muss man als gelungen bezeichnen.

Copyright © 2013 by Huber, Elmar (EH)

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