Wie Heilung geschieht

Sabine Standenat
Wie Heilung geschieht

Knaur Taschenbuch
ISBN 978-3426874929
Esoterik, Ratgeber, Gesundheit
Originalausgabe 2010
Umschlaggestaltung ZERO Werbeagentur, München
Taschenbuch, 256 Seiten

http://www.mens-sana.de
http://www.droemer-knaur.de
http://standenat.at/

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Zur Autorin

Neben dem Schreiben arbeitet die in Wien lebende, klinische Psychologin Sabine Standenat auch als freie Journalistin und hält Vorträge zu psychologischen Themen. Von 2005 – 2010 erschienen bei verschiedenen Verlagen fünf Bücher von ihr, die sich alle mit der Thematik der Selbstheilung/Selbstannahme beschäftigen.

Zum Buch

Inhaltsangabe laut Verlagsseite:
Dem Wunder der Heilung auf der Spur
Kann der Glaube Heilung bewirken? Wie arbeiten namhafte Heiler?

Die Psychologin Sabine Standenat hat bekannte Wallfahrtsorte besucht, Heiler getroffen und mit Menschen gesprochen, die plötzlich gesundeten, obwohl alles dagegen sprach. Dabei ging es ihr um die Frage: Wer oder was heilt?

Scheinbar unerklärliche Phänomene lassen sich wissenschaftlich begründen: Gedanken und Gefühle können Heilungsprozesse im Körper auslösen, für die auch die Quantenphysik spannende Erklärungen gibt.

Meine Meinung

Dass es mehr als Schulmedizin gibt, weiß ich aus eigener Erfahrung und Umsetzung. Der Buchmarkt bietet seit Jahren einiges zu dieser Thematik. Ich habe einige gute und viele schlechte Bücher gelesen, meine Neugier darauf hat nicht nachgelassen. Deshalb kam, was kommen musste: Standenats Buch Wie Heilung geschieht liegt vor mir. Das gelb/orange des Covers, das auf ein Motiv verzichtet und stattdessen mit Lichtreflexen ausgestattet ist, passt schon mal sehr gut zur Thematik.

Standenat, die sich bereits mit Selbstannahme und Selbstheilung beschäftigt hat, greift in diesem Buch Fälle auf, die unerklärliche, aber nachgewiesene Heilerfolge erlebten. Sie belegt sie nicht nur mit Fallbeispielen, sie stellt auch einen Bezug zur Quantenphysik her, was das eine oder andere auch für diejenigen, die zweifelnd an die Sache herangehen, nachvollziehbarer machen dürfte. Da letztlich auch die Schulmedizin nicht ganz außen vor bleibt, schafft sie es ihre Ergebnisse ausgewogen zu präsentieren und nicht einfach in eine (nach wie vor oftmals negativ behaftete, belächelte und nicht ernst genommene) esoterische Ecke abdriften zu lassen. Immer wieder bringt sie eigene, gut nachvollziehbare Erfahrungen mit ein, was zusammen mit den beschriebenen Übungen alles abrundet. Die 13 im Buch aufgeführten Heilungsfragen mögen auf manchen anfangs vielleicht etwas seltsam wirken, wer jedoch genauer darüber nachdenkt, wird schnell merken, dass sie nicht einfach aus der Luft gegriffen sind.

Natürlich muss man auch hier sagen, dass nicht alles in diesem Buch absolut neu und unbekannt ist. Das kann aufgrund der Masse an Büchern, die es zu dieser Thematik gibt, auch gar nicht sein. Allerdings überzeugt die Umsetzung, die Standenat für ihr Buch gewählt hat. Natürlich wird auch allein mit dem Lesen und Umsetzen der Ratschläge und Übungen nicht alles und jeder sofort und für absolut immer gesund. Dazu ist der menschliche Körper vielleicht auch zu anfällig und wir selbst oftmals zu stark rückfällig in alte Verhaltensmuster.

Letztlich muss jeder für sich probieren ob und welchen Nutzen er aus bestimmten Methoden zieht. Mit Standenats Wie Heilung geschieht hält man aber eine gute Anleitung in der Hand. Ein Buch, das aufzeigt, dass es immer noch einen Weg gibt, den man gehen kann; dass man nicht hilf- und völlig machtlos ist. Die Autorin geht in ihrem Buch einmal mehr auf die Tatsache ein, dass Heilung von außen angestoßen werden kann, jedoch immer von innen nach außen geschieht. Damit bestätigt sie das, was Dr. Frank Kinslow im Bezug auf die Quantenheilung äußerte: „Heilung ist in Wirklichkeit eine Nebenwirkung des Bewusstwerdens.“

Fazit

Ein Buch für alle, die sich nicht mit den Worten „damit müssen sie leben” abfinden wollen. Ein Mut machendes, aufbauendes Buch. Mich hat es von der ersten bis zur letzten Seite angesprochen und bekommt deshalb fünf von fünf Punkten.

Copyright © 2011 by Antje Jürgens (AJ)

Titel erhältlich bei Buch24.de
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Comments

  1. Es mag ja sein, dass Kinslows Methode tatsächlich funktioniert – immer davon abhängig, inwieweit sich der Patient/Klient darauf einlässt -, aber dem ganzen dann eine (natur)wissenschaftliche Grundlage zur Quantenphysik andichten, halte ich eher für eine PR-Masche.

    Leider habe ich beim kurzen Rumsurfen nur solche Wischiwaschi-Erklärungen gefunden, dass in die QE(R)-Methode die neuesten Erkenntnisse der Quantenphysik einfließen, aber keine handfesten Erklärungen wie.

    Wie gesagt, die Methode kann funktionieren, warum nicht? Aber diese Halbwahrheiten, die meiner Meinung nach nur der Verkaufsförderung dienen, finde ich äußerst suspekt.

    Heißt QE(R) nicht eher Quantum Entertainment? 😉

  2. Nee, da fehlt ein Buchstabe: QED = quod erat demonstrandum; was zu beweisen war.

    Ich stimme dir zu, Micha. Das riecht schwer nach Esoterik. Sorry Antje, aber Pendel, Steine mit Gefühlen und anderes Zeug aus dieser Richtung dienen meiner Meinung nach nur dazu, Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen.

    Den einzigen Spruch, den ich gelten lasse, ist der, dass er mehr gibt als Schulmedizin. Aber nur, weil wir gewisse Vorgänge (noch) nicht verstanden haben. Und wenn ich krank bin, dann gehe ich zum Arzt und lege mir keinen Stein auf die Wunde. So einfach ist das.

    Mit galaktischen Grüßen
    galaxykarl 😉

    P.S. Ich hoffe, ich habe hier jetzt nicht eine Freundin verloren.

  3. Stein auf Wunde kann aber auch heilen, Galaxy! Du unterschätzt die Kraft der Selbstheilung des menschlichen Körpers. Dabei kommt es gar nicht so sehr drauf an, ob das physikalisch möglich ist, was einem da an Erklärungen vorgesetzt werden, sondern, ob der Klient/Patient daran glaubt, denn dann kann es funktionieren, denn der eigene Körper ist eine biochemische Apotheke ersteer Güte. Das Problem ist nur, dass es klappen kann, aber nicht muß! Und wenn man sich drauf verläßt, kann man schnell verlassen sein. Dann hilft oft auch der Glaube nicht mehr, dass eine Heilung möglich ist. Oft gehen solche Probanden dann daran zugrunde, entweder sterben sie oder verfallen psychisch oder physisch, oft geben sie sich selbst noch die Schuld. Das ist eben ein zweischneidiges Schwert, die Kraft des Plazebo mag gigantisch, ist aber keine Versicherung. Für Menschen, die von der Medizin aufgegeben wurde ist dies zweifelos zu akzeptieren aber alle anderen sollten mehrgleisig fahren und sich viele Möglichkeiten offenhalten. Ein ist aber schon lange klar: die Medizin rast mit Siebenmeilenstiefeln voran, was ihre Erfolge angeht, dennch sollte man immer hinterfragen, ob etwas Sinn macht oder nicht. Ich empfehle hier sich vor allem selbst zu bilden und den gesunden Menschenverstand einzusetzen, der kann auch oft Leben retten!

  4. Ja, man kann dran glauben, mann muss es nicht.

    Ich kann vieles nur aus meiner eigenen Sicht beurteilen und Tatsache ist, dass ich noch vor ein paar Jahren mehr schlecht als recht auf dieser Welt herumgekrabselt bin und mein Leben kaum Leben genannt werden konnte. Ich war 20 Jahre lang von verschiedenen Medikamenten abhängig, ich hatte zahlreiche OPs hinter mir (allein 23 größere und kleinere Eingriffe von 2000 – 2004), ich hatte chronische Schmerzen und Beschwerden und trank beispielsweise, wenn ich mich nicht gespritzt habe, im schlimmsten Fall mal schnell 28 Liter am Tag – dabei hätte ich auch Blumen- oder Abwaschwasser genommen, wenn ich nichts anderes bekommen hätte. Dazu kam, dass ich 20 Jahre lang kein Gefühl im linken Bein hatte (d. h. 1988 fing das Dilemma am kleinen Zeh an und breitete sich dann relativ schnell auf das gesamte Bein aus, was dazu führte, dass ich mir schon Nägel und Scherben eintreten konnte ohne es zu merken oder mich 2004 noch 8 km mit einem gebrochenen Bein/Sprunggelenk laufen ließ). Noch Anfang 2007 musste ich mich täglich übergeben, weil meine Galle zusammen mit meinem Magen permanent verrückt spielte. Ich kann nicht behaupten, dass ich für den Rest meines Lebens gesund bin und bleibe. Aber ich habe eine Alternative zur Schulmedizin gefunden, die mir sehr viel bedeutet und vor allem geholfen hat. Fakt ist, dass ich am 22. Februar 2006 eine erste alternative Behandlung nach Trudi Thali erhalten habe, wofür ich meiner Behandlerin bis heute unendlich dankbar bin. Einen Tag später hatte ich die letzte Gallenkolik, doch noch viel entscheidender für mich war, dass ich noch in dieser ersten Behandlung ein Kribbeln in meinem linken Bein gespürt habe. Innerhalb weniger Behandlungen war das Gefühl vollständig wieder da. Gallenkoliken ohne Medikamente oder OP sind seit dieser letzten Kolik vor fünf Jahren ein Fremdwort für mich. Mein Magen ist in Ordnung und das absolut tollste für mich: Ich bin nicht mehr auf drei Spritzen täglich angewiesen und muss deshalb aber nicht mehr trinken als andere auch, ohne das Gefühl haben, von innen heraus zu vertrocknen bzw. zu verbrennen. Meine Schmerzen halten sich in normalen Grenzen, wenn sie mal kommen, etc. Es gibt noch die eine oder andere Baustelle in meinem Körper, aber ich habe wieder ein Leben und genieße es.

    Mag sein, dass der eine das für unreell hält, aber meine Krankenkasse hat sich sicher gefreut, dass nicht mehr 1.200 € pro Monat für ein einziges Medikament fällig wurden. Von den anderen pharmazeutischen Mittelchen und den OPs ganz zu schweigen oder den wochenlangen Arbeitsausfällen für meine Arbeitgeber in den vorangegangenen Jahren. Reha-Maßnahmen? Schreibt man das so? Ich kann mich nicht mehr erinnern.

    Und wenn mir diese eine Behandlung so hervorragend geholfen hat, die aus nichts anderem als dem Harmonisieren von Energieströmen bestanden hat, warum sollten dann andere Methoden nicht gehen? Ich muss gestehen, ich bin damals zu meiner Behandlerin gegangen, weil ich das Gefühl hatte, es könnte eine Kleinigkeit bringen. Einfach, damit ich mich nicht mehr so schlapp fühle, weil ich zufälligerweise einer Tätigkeit nachgehen wollte/musste, zwischen Ba-Wü und Schleswig-Holstein hin und her pendeln und darüber hinaus noch eine Ausbildung zur HP absolvieren wollte. Da kann man bei dem ganzen gesundheitlichen Kram schon etwas Unterstützung brauchen – dachte ich. Ich habe mich vorab schon für Alternative Methoden interessiert, aber alle hatten zwar eine gewisse Wirkung, die mich am Laufen hielt – von Lebensqualität war aber nicht zu sprechen. Das hat sich erst geändert, als ich wie gesagt im Februar 2006 diese spezielle Erstbehandlung machen ließ. Alles in allem hat mich die gesamte Behandlung nicht mehr gekostet, als die Hälfte dessen, was ich für Eigenanteile an Medikamenten in einem Jahr bezahlen musste (da wurde nämlich pro Rezept mal schnell 120 Euro für die Spritzen fällig, weil der Hersteller es nicht schaffte größere Gebinde für Patienten herzustellen).

    Die Methoden – ob Glaubens- oder Geistheilung, Quantum-Touch – oder wie sie alle heißen – sind keine Erfindung der Neuzeit. Es wird heute oftmals versucht sie naturwissenschaftlich zu belegen. Das glückt mal mehr oder weniger gut. Fakt ist – wenn man von der Glaubensheilung absieht – man muss nicht daran glauben. Man sollte nur offen sein. Im Umkehrschluss ist es nämlich auch so, wenn ich wissenschaftlich belegte schulmedizinische Therapien absolviere (die etliche Nebenwirkungen nach sich ziehen können), muss ich in gewisser Weise auch daran glauben. Kein Prof., kein Arzt, kein Physiotherapeut, kein Heilpraktiker, kein Behandler kann andere gesund machen – Heilung geschieht von innen, egal wie viele wissenschaftliche Erkenntnisse es zu den Behandlungsformen gibt. Die Frage ist immer was sie anstößt.

    @ galaxy

    Das Buch hat übrigens NICHTS mit Pendeln und Steinen zu tun und warum sollte ich dir deinen Kommentar krumm nehmen? Aber zieht doch nicht immer so voreilige Schlüsse!

  5. Um das nochmal deutlich zu machen: wenn solche Methoden helfen, dann ist es gut. Es wird in der Richtung auch viel zu wenig von den KKn finanziell unterstützt. Es gibt in dem Bereich aber auch viele Methoden und Mittelchen, die mehr als fragwürdig sind und eben nicht helfen.

    Bei einem gebrochenen Bein gehe ich ins Krankenhaus oder zu einem Orthopäden, aber ich glaube kaum, dass es hilft, bei Vollmond magische Rituale abzuhalten. Nur gibt es viel viel mehr als das! Es fängt beim einfachen Husten an, den man in 3 Monaten nicht mit allen Mitteln quer durch Apotheke kuriert kriegt oder witterungsbedingten Kopfschmerzen und geht bis zu solchen garstigen Sachen, die du, Ati, geschildert hast.

    Viele Heilungsmethode nehmen eben diesen ganzheitlichen Weg, und der steht, wie ich meine, nicht in Konkurrenz zur Schulmedizin, sondern ist eine Erweiterung.

    Der menschliche Körper ist aber viel zu komplex und befindet sich in Wechselwirkung mit einer noch komplexeren Umwelt, als dass man irgendwelche Methoden auf der Grundlage der Quantentheorie erklären könnte! Nochmal, wenn die Methode funktioniert und den Leuten geholfen wird, dann ist das eine tolle alternative Heilungsmethode. Dann hat man aber solche haarsträubenden Pseudogrundlagen gar nicht nötig.

    Das riecht für mich schwer nach PR. Naturwissenschaft ist in, vielleicht nicht mehr so wie vor zehn oder zwanzig Jahren, aber es macht aufmerksam. Und ein griffiges Akronym, das ganz nach QED oder QCD klingt, öffnet noch ein paar Brieftaschen mehr.

    Wie gesagt, Ati, das soll weder deine Rezi, noch das Buch, noch die Methode an sich in Frage stellen.
    Ich denke, der braungebrannte Florida-Jetter Dr. K. wollte sich mit diesem Kniff nur noch schnell den weißen Lamborghini finanzieren, weil der rote allein in der Garage so sch… aussieht 😉

  6. Das Buch ist aber nicht von Dr. K., sondern von Sabine Standenat.

    Abgesehen davon – auch die Wissenschaft kann genau genommen nur Erklärungsmodelle liefern, die morgen schon wieder völlig überholt sein können. Was davon sich als richtig oder falsch erweist, als PR-Gag oder vielleicht doch stimmig, kann man schlussendlich erst im Nachhinein – wenn überhaupt klären. Und wie der einzelne das aufnimmt, ist natürlich die Sache des Einzelnen.

  7. Ich weiß, dass das Buch nicht von Dr. K. ist. Und gegen das habe ich auch nichts gesagt. Sorry, wenn sich das so angehört hat.

    Dass die Wissenschaft nur auf Modellen beruht, die im Allgemeinen die Realität nicht exakt wiedergeben, ist natürlich völlig richtig. Es ist genauso richtig, dass solche Modelle immer wieder durch neue ersetzt werden, z.B. wenn genauere Messungen vorliegen oder Effekte auftreten, die mit den bisherigen Modellen nicht erklärt werden können. Diese neuen Modelle müssen dann immer die alten als Spezialfall enthalten, man will schließlich alles vorherige auch noch erklären können. In dieser Weise sind natürlich manche „überholte“ Gesetze weiterhin gültig, nur eben in einem beschränkteren Rahmen.

    Bisher habe ich leider noch keine Erklärung gefunden, die Dr. Kinslows QE(R) (war das seine?) in irgendeiner Weise an eine Quantentheorie koppelt. Aber vielleicht finde ich ja noch was. Und wenn ich was finde, lasse ich mich auch gern belehren.

    Und jeder einzelne muss natürlich damit umgehen, wie er es für richtig hält – das ist auch richtig so.
    Nur ich persönlich sträube mich dagegen, dass Wissenschaft, respektive die Physik in diesem Fall, mystifiziert wird. (Daran sind solche unsäglichen Sendungen wie Galileo oder neuere Shows nicht ganz unschuldig.)

  8. Ich gebe Ati in allem recht, ich bin aber der Meinung, dass die Bezeichnungen und Begriffe nicht so freizügig verwendet werden sollten, warum werden nicht einfach eigene Begriffe dafür verwendet anstatt Begriffe zu verwenden bei denen sich Spezialisten, die nichts anderes in ihrem Leben getan haben als sich mit der Wissenschaft einer diese Begriffe zu beschäftigen. Wenn dann andere leichtfertig sich diese wissenschaftlichen und eigentlich ja schon besetzten Begriffe ausleihen, oder sogar dominieren wollen, dann würde ich auch sauer werden. Wie gesagt, ich gebe Ati voll recht, aber die Begrifflichkeiten sollten schon auch einen bestimmten Zusammenhang haben und nicht für alles herangezogen werden dürfen. Das finde ich unredlich!

  9. Nun ja, Frau Standenat hätte mit Sicherheit einen neuen Begriff für Quantenphysik kreieren können – doch warum, wenn mit diesem Wort ein Teilgebiet der Physik umfasst wird, das sich mit der Wechselwirkung bzw. dem Verhalten kleinster Teilchen beschäfigt. Soweit ich weiß, ist das Wort ein allgemeingültiger Begriff. Warum darf man den Blick nicht heben und Vergleiche anstellen? Schmälert das tatsächlich die Dienste derer, die sich um die Forschung in diesem Bereich verdient gemacht haben? Und müssen diese Bereich für alle Zeit exakt getrennt werden? Wenn ein, sagen wir mal, Wissenschaftler der allgemein gültig und anerkannten Wissenschaften (es gibt ja die einen oder anderen, die über den Tellerrand sehen)den Blick hebt, interessiert in die eher esoterische Ecke linst und feststellt, dass da überraschenderweise Parallelen und Vergleichsmöglichkeiten vorhanden sind, wird er vermutlich nicht so viel Widerspruch auslösen. Ihn wird man vermutlich eher für seine Weitsichtigkeit loben.

  10. Also ich gebe Helmut recht. Das was da beschrieben wird hat ja nichts mit der Wissenschaft der Quanten zu tun, sondern ist eine eigene Definition devon. Die Difinition der Quantenmechanik ist bereits beschrieben und ein fester Begriff so wie etwa die Lichtgeschwindik C nicht plötzlich anderen Eigenschaften zugesprochen werden kann, dann sollte tatsächlich der Begriff für die erste Definition festgeschrieben sein. Dann entstehen nämlich auch solche Probleme nicht mehr. Wenn jemand einem Begriff bestimmte Eigenschaften zuschreibt und ein anderer gibt ihm andere Eigenschaften, dann muss er auch einen anderen Begriff wählen, das ist doch auch Stantard in der Wissenschaft! Man denke da zum Beispiel an Neutrinos, denen werden ja auch feste Eigenschaften zugesprochen und nicht plötzlich eine Fähigkeit zur Wechselwirkungsfähigkeit mit anderer bionischer Materie, als die bisher bekannte!

  11. Auwehzwick. Jetzt kommt auch noch die Quantenmechanik dazu. Hat diese Diskussion jetzt eigentlich noch etwas mit dem größten Teil des Buchinhalts zu tun?

  12. ?? Kann es sein, dass wir ein bisschen aneinander vorbei geredet haben? Ich für meinen Teil habe hier nie über den Buchinhalt gesprochen.
    Dann jedenfalls danke an Karin, dass du die „richtigen“ Worte gefunden hast 🙂

  13. Ich hatte eigentlich auch gedacht über das Thema allgemein gesprochen zu haben, was Galaxy angesprochen hatte.

  14. Ah so, ja dann haben wir definitiv aneinander vorbeigesprochen. Ich dachte die Kommentare zu Buchbesprechungen würden sich hauptsächlich darum drehen :D.

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