Ballade – Der Tanz der Feen

Maggie Stiefvater
Ballade – Der Tanz der Feen
Band 2

Ballad – A Gathering of Faeries (2009)
PAN-Verlag/ TB Sonderausgabe 2012
ISBN 978-3-426-28372-1
Fantasy, Kinder & Jugend, Liebe & Romantik
Erschienen 2010
Übersetzer Katharina Volk
Umschlaggestaltung: ZERO Werbeagentur, München
Titelbild FinePic, München
Umfang 368 Seiten

www.pan-verlag.de

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Autorenporträt

Maggie Stiefvater, geboren 1981, führt in Virginia mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern ein „wildes Hippie-Leben“, wie sie es selbst nennt. Maggie arbeitet als Schriftstellerin und Künstlerin, mag Rock, besonders Celtic-Rock, und alte Autos. Wie Deidre und Luke, die Helden in ihren Romanen „Lamento – Im Bann der Feenkönigin“ und „Ballade – Tanz der Feen“ ist auch Maggie sehr musikalisch und spielt Harfe und Flöte.

Zum Buch

Nach seinem schweren Autounfall, bei dem er fast ums Leben kam, geht der begabte Dudelsackspieler James auf eine Musikschule. Dort findet er leider niemanden, der ihn auf seinem Instrument unterrichten kann. Auch muss er dort wieder auf seine große Liebe Deirdre treffen, die ihn für Luke zurückgewiesen hat. Dieser Umstand bringt ihn wirklich an den Rand seiner psychischen Kräfte, da er sich förmlich nach ihr verzehrt. Als er dann aber auf die schöne Nuala trifft ändert sich sein Leben schlagartig. Schnell muss er feststellen, dass Nuala nicht nur erfrischend anders ist, sondern auch kein Mensch zu sein scheint. Die schöne Muse gehört zum Feenvolk und schlägt James einen Handel vor, der ihn zu einem berühmten Musiker machen soll. Doch für jeden Gefallen einer Fee ist ein hoher Preis zu zahlen und auch der Umgang mit ihnen ist für einen Menschen nicht ungefährlich …

Fazit

Zunächst einmal muss ich gestehen, dass ich sehr voreingenommen an diesen Band herangegangen bin, schließlich konnte mich der erste Band weder durch seine Figuren noch durch seinen Plot für sich einnehmen.

Der zweite Band der Reihe war jedoch erfrischend anders und vermochte sowohl durch den Plot wie auch durch die Charaktere zu überzeugen.Dies liegt zum einen daran, dass man endlich einmal einen glaubwürdigen Teenager vor sich stehen hatte und zum anderen endlich die Feenwelt zum Tragen kam und man einen Vertreter dieser Gattung genau begutachten durfte. Mit James rotzfrecher, gleichzeitig aber auch sensiblen Art konnte ich mich gleich anfreunden und auch seine neurotischen Züge waren mir sehr sympathisch. Insgesamt entwickelte er sich zu einem Charakter mit Ecken und Kanten, von dem ich gerne noch mehr erfahren würde. Nuala ist zunächst typisch Fee nimmt dann aber mehr und mehr menschliche Züge an und entfacht somit endlich einen glaubhaften Konflikt innerhalb der Überzeugungen der Figuren.

Die Schwarz-Weiß-Schemata mit Mensch gleich gut und Fee gleich böse werden aufgelöst, was vor allem dadurch deutlich wird, dass Deirdres Tante nun endgültig zu den bösen gehört. Auch die Nebencharaktere bekamen dieses Mal Tiefgang und man konnte sich durch den Wechsel zwischen zwei bzw. drei Perspektiven richtig gut in die Figuren einfühlen. Das einzige Manko dieses Bandes war für mich der Schluss, der wieder viel zu schnell kam, nicht ausreichend entwickelt wurde und den Leser in der Luft hängen ließ. Man hatte fast den Eindruck, dass die Autorin nicht in der Lage war, sich für einen bestimmten Ausgang zu entscheiden.

Insgesamt ein rund um gelungener Band, der nicht nur die Fans von Romantasy überzeugen dürfte.

Copyright © 2012 by Yvonne Rheinganz

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