Das Silmarillion

J. R. R. Tolkien
Das Silmarillion

Klett-Cotta Verlag, Stuttgart
Hobbit Presse
Aus dem Englischen von Wolfgang Krege (Orig.: The Silmarillion)
1. Aufl. 2011
ISBN: 978-3-608-93829-6
High Fantasy
Umfang 589 Seiten
Gebunden mit Schutzumschlag
45 Farbtafeln mit Illustrationen von Ted Nasmith
Vorsatzkarte, Elben-Namensregister, Lesebändchen

www.klett-cotta.de

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Werbetext:

Das »Alte Testament« von Mittelerde – zum ersten Mal als illustrierte Ausgabe

»Das Silmarillion« erzählt von den Ereignissen des Ersten Zeitalters – jener fernen Epoche von Mittelerde, auf welche die Helden des »Herrn der Ringe« immer wieder in Ehrfurcht zurückblicken. Hier liegt es zum ersten Mal mit über 40 Farbillustrationen von Ted Nasmith vor.

Mittelerde lag im Dämmerlicht unter den Sternen … eine Zeit, in der die Elben große Dinge schufen. Aber am schönsten von allen sind die Silmaril, die Edelsteine, in die das Licht der Bäume eingeschlossen ist. Das Licht, das noch älter ist als Sonne und Mond …
Doch Melkor, der Meister des Verrats, raubt die einzigartigen Silmaril.

Lesen Sie neben vielen anderen Ereignissen des Ersten Zeitalters, wie Feanor, der die Silmaril geschaffen hat, mit seinen Söhnen alles daransetzt, sie der dunklen Macht Melkors wieder zu entreißen. »Das Silmarillion« ist das erste Werk, das Christopher Tolkien nach dem Tod gemäß den Plänen seines Vaters herausgegeben hat. In diesen Geschichten ist der Boden bereitet, den die Hobbits und ihre Gefährten betreten werden.

Meine Meinung:

Das ist es, was den Unterschied ausmacht zwischen einem Buch und einem Stapel zwischen zwei Kartons gepresstes Papier – oder einem Brocken modernster Elektronik. Ein Gespür für den Autor und  den Inhalt. „Das Silmarillion“ – und alle anderen Bücher Tolkiens in der Reihe Hobbit Presse – drücken das aus, was einem Bücherfreund Freude macht: Die Lust am Blättern, schwelgen in heroischen, epischen Texten, in einer Sprache, die altertümlich im besten Sinne des Wortes ist. Kein kaltes Stück Metall und Kunststoff.

Ich würde mir niemals solche Werke als E-Book, gelesen auf einem E-Reader, zulegen. Es wäre ein Verrat an Tolkien und an seinem Werk. OK; der Verlag bietet es auch als elektronische Variante an, aber der wahre Buchfreund wird sich nicht in solche Niederungen begeben. Er wandelt in der Art und Weise der Noldor und anderer Elfen Mittelerdes edel durch die Handlung und genießt es, in ein Jahrtausend einzutauchen, in dem Qualität noch hoch geachtet wurde. Auch wenn es leider nur eine fiktive Welt war.

Die Illustrationen Ted Nasmith´s sind das Sahnehäubchen für alle, die nach „Herr der Ringe“, „Der kleine Hobbit“ und „Die Kinder Húriens“ nun auch das erste Zeitalter in Mittelerde erleben wollen. Danke Klett-Cotta für solche Titel. Für mich ein Beweis, dass es auch anders als billig, huschhusch und schlampig geht. Für Tolkien-Fans ein Muss, für Fantasy-Fans ein Glücksfall und für Freunde gedruckter Bücher eine Wohltat.

Copyright © 2011 by Werner Karl

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