Days of Blood and Starlight

Laini Taylor
Days of Blood and Starlight
Zwischen den Welten 2

Days of Blood and Starlight, USA, 2012
S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main, 09/2013
HC, Jugendbuch, Fantasy, SF
ISBN 978-3-8414-2137-1
Aus dem Amerikanischen von Anna Julia und Christine Strüh
Titelgestaltung und –abbildung von www.buerosued.de

www.fischerverlage.de
www.diebestenSerienderWelt.de
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Nachdem der erste Band von „Zwischen den Welten“ eine märchenhafte Welt gezeichnet hat, in der freundschaftliche oder auch darüber hinausgehende Gefühle zwischen der Chimäre Karou und dem Engel Akiva immer wieder für einen Moment die Hoffnung auf Frieden zwischen den beiden Völkern geweckt haben, ist die Stimmung in diesem Band deutlich düsterer.

Der Krieg ist entschieden, und die, die ihn zu verhindern versucht haben, leiden unter der Schuld für ihre Taten und versuchen wiedergutzumachen, was möglich ist. Während Karou, so gut es geht, die Aufgaben des früheren Wiedererweckers Brimstone übernimmt und für den Weißen Wolf eine Armee aus immer monströseren Chimären erschafft, ist Akiva hin- und hergerissen zwischen Loyalität zu seinem Volk und dem Wunsch, nicht noch mehr Unglück über die versprengten Reste der Chimären zu bringen. So steht ihr Wiedersehen unter keinem guten Stern, zumal viele Missverständnisse sie noch weiter voneinander entzweien …

Obwohl der zweite Band der Reihe mit einer kurzen Zusammenfassung der bisherigen Geschehnisse beginnt und viele Besonderheiten der beiden Völker und ihrer Heimatwelt gut innerhalb der Geschichte erklärt werden, bleiben für Leser, die den ersten Band nicht kennen, doch viele Fragen offen, insbesondere in Hinblick auf die Wiedererweckung. Es ist auf jeden Fall zu empfehlen, den ersten Band zuerst zu lesen – zumal dieser trotz vieler schlimmer Geschehnisse eine deutlich positivere Grundstimmung hat.

Hier ist wenig Licht am Ende des Tunnels zu sehen – man hofft, dass es im dritten Band besser wird, dennoch wären einige kleine Hoffnungsschimmer nicht schlecht gewesen. Insbesondere gegen Ende nehmen die Grausamkeiten zu, und auch wenn diese nicht explizit geschildert werden, mag die eine oder andere Szene für jüngere Leserinnen (empfohlen ist das Buch ab 14 Jahre) nicht leicht zu ertragen sein.

Dennoch schaffen es die angenehm flüssige Sprache und der Ideenreichtum der Autorin, die Leser zu fesseln, bis am Ende des Bandes alles verloren scheint und man nur hoffen kann, dass der dritte Band die Protagonisten endlich aus ihrer trostlosen Gegenwart erlöst.

Ein spannender, gut geschriebener und phantasievoller, wenn auch sehr düsterer zweiter Teil der Serie, die man unbedingt mit dem ersten Band beginnen sollte.

Copyright © 2013 by Andrea Tillmanns (AT)

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