Dein Blut auf meinen Lippen

Claudia Gabel
Dein Blut auf meinen Lippen

(sfbentry)
Originaltitel: Romeo & Juliet & Vampires (2010)
rororo
ISBN  978-3-499-25703-2
Fantasy
Erscheinungsjahr: 2011
Übersetzerin Edith Beleites
Umfang 240 Seiten
Taschenbuch

www.rowohlt.de/
www.claudiagabel.com/

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Zur Autorin:

Claudia Gabel, geboren in Virginia/USA, verfiel der Liebe zum Schreiben schon zu Schulzeiten. Damals verfasste sie ihren ersten Roman. Später studierte die Autorin Literatur und Rhetorik. Heute ist Claudia Gabel Lektorin für Jugendbücher und lebt in New York.
(Quelle: Verlag)

Zum Buch:

Wir schreiben das Jahr 1462, in Transsilvanien. Die Familien der Capulets und Montagues sind bis aufs Blut buchstäblich Todfeinde und rotten sich seit jeher gegenseitig aus.Aus gutem Grund, denn die Capulets sind Vampire und die Montagues gleichzeitig deren liebste Blutlieferanten und größte Jäger. Etliche Leben mussten schon gelassen werden und selbst ein sogenannter Friedensvertrag, den der neue König Radu mit den Menschen geschlossen hat, scheint einige Vampire nicht davon abzuhalten, dennoch Menschenblut zu bevorzugen und das ungeliebte Tierblut, welches auch gewisse Auswirkungen auf sie hat, zu verschmähen.

Da geschieht etwas, womit niemand gerechnet hat. Die Tochter des Grafen Capulet, die schöne Julia, welche kurz vor ihrem für sie schicksalhaften 16. Geburtstag steht, begegnet bei einem Ball zu Ehren des Königs Radu dem ebenfalls blutjungen Romeo. Dieser hatte sich allerdings unter größten Gefahren ins Schloss der Capulets geschlichen, um eine andere liebreizende Capulet zu becircen. Doch als er Julia erblickt und diese ihn, ist es um die beiden geschehen.

Julia weiß um die Bürde ihres 16. Geburtstag, doch Romeo hat keine Ahnung und es ist ihm auch egal, denn er steht der Liebe seines Lebens gegenüber und nichts kann ihn und sie davon abhalten, zusammen zu sein. Sie gehen große Gefahren ein, indem sie beschließen, allen Widrigkeiten zum Trotz einen Mönch zu bitten, sie zu trauen und sie somit auf ewig aneinander zu binden und ihre Liebe zu besiegeln.

Eine gefährliche Zeit beginnt für die zwei Liebenden und diese mündet durch einige Missverständnisse in einer Tragödie, die alles zu beenden scheint, bevor das Glück sich richtig entfalten konnte.

Fazit:

„Es war die Fledermaus und nicht die Lerche“

Dieser Satz steht hinten auf dem Klappentext und der hat mir so gut gefallen, dass ich jetzt noch schmunzeln muss!

Alles in Allem kann man sagen, die Geschichte von Romeo und Julia wurde recht frei ins Transsilvanien des Jahres 15. Jahrhunderts katapultiert und dort in eine Liebesgeschichte zwischen einem angehenden Vampirmädchen und einem Menschen gepackt. Doch all das ohne die Sprache der damaligen Zeit, was es für mich sehr sympathisch gemacht hat. Mich stören ansonsten gern an historisch angehauchten Büchern eben Redewendungen aus damaligen Zeiten oder gar der ganze Text scheint in diese Zeit katapultiert. Hier ist eine bittersüße Geschichte, die wohl jeder in groben Zügen kennt und sich ausrechnen kann, was den beiden Liebenden widerfährt. Nur eben Julias Übergang zum Vampir, der ist in der Geschichte neu.

Ich fand die Geschichte sehr unterhaltsam, mir hat es Spaß gemacht, diese klassische Shakespeare-Tragödie unter Vampiren zu entdecken, fast spielerisch, einfach, unkompliziert und für meine Begriffe einfach zu kurz! Man hätte die Geschichte gern noch mal so lang machen können, denke ich, um villeicht ein wenig mehr Dramatik reinzukriegen. So ist eine wirklich nette Sache, Romeo und Julia mal ganz anders zu erleben.

Copyright © 2012 by Sabine Kettschau

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