Der Name des Windes

Patrick Rothfuss
Der Name des Windes

Klett-Cotta Verlag
ISBN 978-3-608-93878-4
Fantasyroman
Original Titel: The Name of the Wind
aus dem Englischen von Jochen Schwarzer
1. Auflage 2010
Umfang: 879 Seiten, broschiert

www.klett-cotta.de
www.patrickrothfuss.com

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei booklooker.de

Zum Autor:

Patrick Rothfuss, geboren 1973 in Madison (Wisconsin), unterrichtet als Universitätsdozent und lebt in Wisconsin. In seiner Freizeit schreibt er satirische Kolumnen und versucht sich in Alchemie. „Der Name des Windes“ ist sein erster Roman. 2007 wurde Patrick Rothfuss für seinen Roman „Der Name des Windes“ mit dem Quill Award sowie dem Pulishers Weekly Award für das beste Fantasy-Buch des Jahres ausgezeichnet, 2009 hat das Buch den Deutschen Phantastik Preis als bester internationaler Roman erhalten.

Zur Handlung:

Dies ist der erste Band der Königsmörder-Chronik. Wieviel Zeit braucht man um die Geschichte eines Lebens zu schreiben? Höchstens einen oder zwei Tage, weiß der Chronist zu berichten. Doch das Leben des Kvothe, der das dritte Jahrzehnt noch nicht überschritten hat benötigt drei Tage. Den erstenTeil/Tag erzählt Kvothe uns in Band 1 der Trilogie. Und Kvothe ist eine tragische Gestalt. Während er mit seiner Familie durch Land zieht, saugt der hochbegabte rothaarige Sohn eines Schaustellers das Wissen der faszinierenden Welt in sich auf. Musik, Schauspiel, Alchemie, Arithmetik, Kräuterkunde und alles Wissenswerte.

Schnell ergreift den Leser eine Sympathie für den Jungen dessen Weg als Held der Geschichte vorgezeichnet zu sein scheint. Als sich noch Magie in die Geschichte schleicht, ist sehr schnell klar: Hier kommt der neue Harry oder ein weitere Bewohner von Narnia oder Mittelerde. Doch unser Held stürzt. Er verliert alles und fristet das Leben eines Bettelkindes. Kein Onkel, keine Tante und auch keine entfernten Verwandten kommen, um den Jungen zu retten. Schließlich entkommt er aus eigener Kraft der Armut der Stadt und wird als hochbegabter Schüler an der Universität aufgenommen. Und auch hier beschleicht uns wieder das Gefühl des Altbekannten: Magierschule, Streit unter Schülern, Mädchen?

Mein Fazit:

Obwohl ich viele Fantasybücher gelesen habe, die sich mit kleinen Jungen, Magie und Universitäten ihren Weg durch drei Bände gebannt haben, hat sich Kvothe in seinem ersten Band einen Platz neben dem „Blutigen Neuner“ erobert. Warum ist schwer zu sagen. Die meisten dieser „Pageturner“ unterscheiden sich nur in der Welt, in der die Geschichte spielt. Patrick Rothfuss hat aber mit seinem ersten Band Neugier in mir geweckt. Neugier wie diese „tragische“ Figur Kvothe sich von einem hochbegabten kleinen Jungen in einen Kneipenwirt verwandelt, der augenscheinlich jeden Antrieb zum Leben verloren hat.

Viele Bücher werden sicher zum Ankurbeln der Verkaufszahlen mit „Der Herr der Ringe“ verglichen oder gar gleich gestellt. Das kennt man. Doch dieses kann eindeutig mithalten.

Copyright © 2011 by Sandra Stockem, Andreas Krantz

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