Die Eule von Askir

Richard Schwartz
Die Eule von Askir
Ein Askir-Roman (Parallelhandlung zu Bd. 5 „Die Feuerinsel“)

Piper Verlag, München, 05/2009
TB, Fantasy
ISBN 978-3-492-26674-1
Titelkonzeption von Büro Hamburg, Titelgestaltung von  HildenDesign, München

www.piper.de
www.piper-fantasy.de
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Ein Mann, der sich selbst die Kehle durchschneidet, bildet den Auftakt für ein gewaltiges Abenteuer. Die Magierin Desina ist die einzige und letzte ‚Eule‘ seit siebenhundert Jahren – so werden Magier in dieser Welt benannt. Sie wird gerufen, um diesen seltsamen Todesfall zu untersuchen. Dabei trifft sie auf mehrere ‚Seeschlangen‘, wie die Marinesoldaten Askirs bezeichnet werden. Unter ihnen befindet sich der legendäre Stabsleutnant Santer. Der Tote trug ein Amulett bei sich, wie es von den Nekromanten verwendet wird – die ‚Seelenreiter‘, die einem Mensch Seele und Talent stehlen können. Wozu jahrelang Schreiben oder Schwertkampf erlernen, wenn man dies viel leichter stehlen kann!

Desina entdeckt auf magische Weise, dass es einen wichtigen Zeugen des Selbstmordes gab: Wiesel, der begabteste Dieb Askirs und zufälligerweise auch Desinas Ziehbruder. Wiesel kann ihr erzählen, dass der Tote ein Kammerdiener des Botschafters von Aldane, einem Nachbarreich von Askir, war. Dieser hatte Wiesel beauftragt, einen Beutel an sich zu nehmen, in dem sich zwei überaus mächtige Artefakte befinden sollten. Allerdings sind sie verschwunden. Man vermutet, dass ein Nekromant sie gestohlen haben muss. Desina wird zusammen mit Stabsleutnant Santer ausgeschickt, die Nekromanten zu stellen – eine Aufgabe, die einem Selbstmordkommando gleich kommt …

Richard Schwartz besitzt einen humorigen, fließenden Stil. Er schafft es, permanente Spannung aufrecht zu erhalten. Die zahlreichen Schwert- und Magiekämpfe sind detailgetreu beschrieben, oft genug ausführlicher geschildert, als zwingend notwendig. Die Helden hinterlassen zahlreiche Aschehäufchen von getöteten Feinden, Menschen werden bei lebendigem Leib geröstet und so weiter. Der Schrecken der Szenen wird mit ironischen Dialogen und Humor gemildert.

Das Ende ist im gleichen Maße gut wie auch erschreckend und kommt für den Leser völlig überraschend. Dieses Buch ist wie geschaffen für Rollenspieler und Fans von Sword & Sorcery. Aufgrund der brutalen Szenen für Jugendliche nur bedingt empfehlenswert.

Copyright © 2012 by Alexandra Balzer (alea)

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