Die Insel der besonderen Kinder

Ransom Riggs
Die Insel der besonderen Kinder
Band 1

Originaltitel: Miss Peregrine’s Home for Peculiar Children
PAN Verlag
ISBN 978-3-426-28368-4
Fantasy / Kinder & Jugend
Erschienen 2011
Aus dem Amerikanischen von Silvia Kinkel
Umschlaggestaltung: ZERO Werbeagentur München
Umschlagabbildung: Yefim Tovbis
Hardcover mit Schutzumschlag, 416 Seiten
Altersempfehlung ab 14 Jahren

www.droemer-knaur.de
www.ransomriggs.com

Titel erhältlich bei Amazon.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Der Autor:

Ransom Riggs wuchs in einem kleinen Fischerdorf im südlichen Florida auf, einer Region, in der sich viele Amerikaner zur Ruhe setzen. Um nicht vor Langeweile zu sterben, begann er, in Musikbands zu spielen und mit seinen Freunden Filme zu drehen. Später studierte er in Ohio und Los Angeles Literatur und Filmproduktion. Ransom Riggs dreht heute Werbefilme für Firmen wie Absolut Vodka und Nissan und arbeitet als Drehbuchautor, Journalist und Fotograf.

Das Buch:

Jacob hat als kleiner Junge mit großer Begeisterung den Geschichten seines Großvaters gelauscht. In diesen ging es um dessen Leben in einem Waisenhaus auf  Cairnholm Island zur Zeit des Nationalsozialismus. Im Waisenhaus lebten lauter besondere Kinder, von denen Abraham Portmann, der Großvater, seinem Enkel auch Fotos gezeigt hat. Zu ihnen gehörte Emma, Abrahams Freundin, die mit bloßen Händen Feuer entzünden kann, Olive, ein Mädchen, das so leicht ist, dass sie immer schwebt, Millard, der Unsichtbare, Hugh, der einen Bienenstock in seinem Innern beherbergt und ihn befehligen kann und weitere besondere Kinder. In den Erzählungen des Großvaters ging es aber auch um Bedrohungen für die besonderen Kinder, denn sie wurden verfolgt, von Monstern.

Wenngleich Jacob die Geschichten seines Großvaters geliebt hat, so ist er doch später davon überzeugt, dass sie erfunden waren. Dies aber soll sich ändern als sein Großvater in seinem eigenen Haus auf grauenvolle Weise zu Tode kommt und Jacob im nahe gelegenen Wald eine monsterähnliche Gestalt zu sehen glaubt. Dies ist für Jacob der Beginn einer endlosen Reihe von Arztbesuchen. Jacob aber weiß wie er sich verhalten muss, um den Leuten vorzumachen, dass es ihm wieder gut geht, aber er weiß auch, was er gesehen hat. So ergreift er die Möglichkeit gemeinsam mit seinem Vater an den Ort zu reisen, den sein Großvater ihm so viele Male beschrieben hat: Cairnholm Island.

Auf der Insel findet Jacob das Waisenhaus. Es ist leer, eine verwahrloste Ruine ohne jegliches Leben. Doch dann geschieht etwas Sonderbares und Jacob landet in einer anderen Zeit und trifft die besonderen Kinder. Nur warum gelangt er zu ihnen? Was hat das zu bedeuten? Gibt es hierfür vielleicht einen Grund?

„Die Insel der besonderen Kinder“ glänzt bereits durch die tolle Aufmachung des Buches und die darin enthaltenen Fotos, die umso faszinierender erscheinen als der Autor um sie herum eine fantastische Geschichte kreiert. Große Spannung gibt es hier nicht durchgängig, sondern hauptsächlich zu Beginn und gegen Ende des Buches, aber die Beschreibungen der besonderen Charaktere, die Gefühlswelt von Jacob und das Rätsel der Existenz rund um die besonderen Kinder und deren Aufseherin Miss Peregrine machen diese Geschichte einfach lesenswert.

Wer fantastische Geschichten mag, der sollte sich auch an dieses besondere Buch heranwagen. Ransom Riggs legt mit dieser Geschichte den Grundstock für seine Trilogie rund um die besonderen Kinder und die Orte an oder besser gesagt in denen sie leben. So wird hier auch nicht jedes Rätsel gelöst, sondern der Leser darauf eingestimmt, dass es weitergehen wird im zweiten Teil: „Die Stadt der besonderen Kinder“.

Copyright © 2015 by Iris Gasper

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Als Taschenbuch ist der Roman 2013 bei Knaur erschienen:

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