Die Könige der Elben

Alfred Bekker
Die Könige der Elben
Band 2

(sfbentry)
Die Könige der Elben (November 2007) bei Lyx
Verlegt durch Egmont Verlagsgesellschaften
ISBN: 9783802581281
High Fantasy
Karte von Daniel Ernle
Umfang: 411 Seiten

www.egmont-lyx.de

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Das Buch Die Könige der Elben ist der 2. Teil der Elben-Trilogie von Alfred Bekker

Zum Buch:

Nach der Ankunft und dem Einleben auf dem Zwischenland erfolgte eine erste große Schlacht zwischen den Elben und den in Elbenaugen kurzlebigen Menschen, Rhagar genannt. Die Verluste waren auf beiden Seiten groß, sodass für ein Zeitalter niemand in der Lage war, erneut einen Krieg zu führen. Doch dann tut sich für die Elben ein neuer Feind auf, gefährlicher als die Menschen, unberechenbar und scheinbar nicht von deren Welt. Dieser Feind befehligt eine riesige Trorkarmee, welche zu allem bereit und erbarmungslos sich selbst und ihren Gegner gegenüber sind. War im ersten Teil der Trilogie die Handlung noch als ruhig und vage zu beschreiben, geht es hier nun deutlich kämpferisch und ereignisreicher zur Sache.

König Keandir und Magolas, einer seiner Zwillingssöhne, bekommen gedanklich und tatsächlich Besuch von dem unheimlichen Trorkherrscher. Dieser stiehlt die Zauberstäbe des augenlosen Sehers, ein bis dato noch von den Elben unerforschtes Artefakt voller Magie, und hinterlässt einen bedeutenden Hinweis über die in der großen Schlacht an der arantanischen Mauer verschwundenen magischen Elbensteinen. Nach dieser Begegnung macht sich König Keandir auf die Suche nach diesen verschwundenen Steinen und übergibt die Regierungsgeschäfte stellvertretend an seinen Sohn Magolas. Dieser hat sich, im Gegensatz zu seinem Zwillingsbruder Andir, der sich den Schriftgelehrten und Magiern zugewendet hat, nun als stellvertretender Herrscher des Zwischenlandes zu beweisen, was einiges von ihm abverlangt. Erst Recht, als ein Rhagarkönig mit seiner liebreizenden Tochter ihn um kriegerische Unterstützung bittet. Magolas verliebt sich sofort in die Prinzessin und gewährt elbische Hilfe.

Durch die Suche nach den Elbensteinen und die Hilfe Magolas ergeben sich viele reisende und nicht zuletzt auch kriegerische Bewegungen in diesem Buch. Aber dank der zu Anfang des Buches zu findende Landkarte des Zwischenlandes, verliert der Leser nicht so schnell den Überblick über die Reisen und neuen Länder.

Die Hauptcharaktere:

Alfred Bekker hat in dem zweiten Teil seiner Elben-Trilogie die im ersten Teil etwas vermissende Spannung und das Potenzial sehr gut ausgenutzt, vorteilhaft für das Buch umgesetzt und eine gute Dynamik in die Story gebracht. Der Leser taucht ein in eine fantastische Welt voller Spannung und Schlachten, welche unter zu Hilfenahme der abgedruckten Karte gut überschaubar und verfolgbar sind. Die gut gezeichneten Hauptprotagonisten König Kheandir mit seiner Gemahlin Ruwen, seinem Sohn Magolas und dessen Zwillingsbruder Andir, der in diesem Band eher noch eine untergewichtige Rolle spielt, und seinem weiteren engeren Gefolge erfahren ein Leben aufgrund des tollen facetten- und detailreichen Schreibstils.

Hierdurch wird der Leser regelrecht  in das so genannte Zwischenland mit seinen fantastisch beschriebenen Fantasiewesen und Schlachten entführt. Alfred Bekker wird nicht müde, dem Leser immer wieder neue, interessante Fantasiewesen dar zu bieten, um die von Anfang an gut aufgebaute Spannung nicht zu verlieren. Im Gegenteil, durch den gefühlvollen Einsatz und die Handlung dieser neuen Fabelwesen baut sich die Spannung immer weiter auf, sodass der Leser geneigt ist, das Buch erst am fantastischen finalen und doch nicht absoluten Schluss aus der Hand zu legen.

Copyright by Walter Gasper 2010

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