In tiefer Nacht – Verführung zu dunkler Stunde!

Maggie Shayne/Charlaine Harris/Barbara Hambly
In tiefer Nacht – Verführung zu dunkler Stunde!
(Tanz im Dunkel/Haus des Todes/In deinem Schatten)

Night´s Edge: Dancers in the Dark/Her Best Enemy/Someone Else´s Shadow, USA, 2004
MIRA Taschenbuch im CORA Verlag 15049
Romantic Mystery, Horror, Urban Fantasy
ISBN 978-3-89941-817-0
Aus Dem Amerikanischen von Jutta Zniva
Titelgestaltung von pecher und soiron, Köln

www.mira-taschenbuch.de
www.maggieshayne.com/
www.charlaineharris.com/
www.barbarahambly.com/

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

In der Anthologie „In tiefer Nacht“ findet man die Geschichten dreier namhafter Autorinnen der Phantastik: Obwohl Barbara Hambly längst zu den ‚grandes dames„ des Genres gehört und eine Vielzahl Romane publizierte (darunter die „Darwath“-Saga, einige „Star Trek“- und „Star Wars“-Romane), steht sie nur an dritter Stelle, und ihr Name ist kleiner geschrieben als der des gegenwärtigen Stars. Und das ist Charlaine Harris, derselbe Jahrgang (1951), die jedoch erst in den letzten Jahren im Rahmen des Vampire-Hypes durch ihre trendige „Sookie Stackhouse“-Reihe in Deutschland Aufmerksamkeit erregte.

Weniger bekannt ist Maggie Shayne, die etwas jünger, aber nicht weniger produktiv als ihre Kolleginnen ist, in Deutschland jedoch erst wenige Romane veröffentlichte, pikanterweise unter dem Serientitel „Twilight“, die nichts mit Stephenie Meyers Tetralogie zu tun haben.

Charlaine Harris – „Tanz im Dunkel“:
Die junge Studentin und Tänzerin Layla LaRue LeMay hat Schlimmes erlebt. Aus diesem Grund misstraut sie allen Männern und entscheidet sich nur deshalb für den Vampir Sean O‟Rourke als ihren Tanzpartner, weil er an ihr nicht interessiert scheint – ein Irrtum, wie sie schon bald feststellt. Ganz Kavalier der alten Schule möchte er die Frau an seiner Seite beschützen, denn er spürt, dass Rue etwas so sehr ängstigt, dass sie nicht einmal darüber sprechen kann. Seine Sorge ist durchaus berechtigt …

Maggie Shayne – „Haus des Todes“:
Die Journalistin Kiley Brigham ist in ein Spukhaus gezogen. Notgedrungen muss sie sich an den Hellseher Jack McCain wenden, den sie schon seit langem, wie einige seiner Kollegen, als Scharlatan zu entlarven versucht, bisher vergeblich. Obwohl die Ablehnung auf Gegenseitigkeit beruht, will Jack helfen, denn Kiley gefällt ihm, und auch sie findet ihn überaus attraktiv. Während sie die Tragödie ergründen, die sich einst in dem Haus ereignete, kommen sie einander näher …

Barbara Hambly – „In deinem Schatten“:
Die Tänzerinnen Maddie Laveau und Tessa Lopez ziehen zusammen, da keine allein von ihrem kargen Lohn die hohen New Yorker Mieten bestreiten kann. Schon bald hat Maddie allen Anlass, sich um ihre jüngere Mitbewohnerin zu sorgen, denn Tessa beginnt schlafzuwandeln, und in der Tanzschule scheint ein Fremder umherzuschleichen, der Frauen hasst. Ist das wirklich der schüchterne Phil Cooper, von dem Maddie zu träumen beginnt und vor dem sie die Tarot-Karten warnen?

Allen Geschichten ist gemein, dass sie um 150 Seiten lang sind und sich um junge Frauen in Traumberufen drehen, die eine schlechte Erfahrung mit Männern machten und seither keine neue Liebe in ihr Leben hinein lassen wollen.

Wie schlecht diese Erfahrungen sind, ist allerdings eine andere Sache, denn Rue wurde – man ahnt es früh – vergewaltigt und schwer verletzt, Kiley fiel auf einen Betrüger herein, durch den sie ihre Habe verlor, und Maddies Ehemann veränderte sich durch den Genuss von Drogen. Indem sie den Frauen Beistand leisten, schaffen es Sean, Jack und Phil schließlich doch, das Herz jener zu erringen, der ihre Liebe gehört. Nebenbei klären sie Verbrechen auf, sorgen dafür, dass die Schuldigen nicht noch mehr Unheil verursachen können und alle, die leiden mussten, endlich zur Ruhe kommen. Dabei stehen nicht immer die gegenwärtig so beliebten Vampire im Mittelpunkt, sondern auch ‚normale„ Menschen, die es mit Geistern zu tun bekommen.

Die Storys sind routiniert geschrieben, spannend und romantisch – kurz: unterhaltsames Lesefutter, wie es derzeit gewünscht wird und ein breites Publikum, hauptsächlich Leserinnen ab 15 Jahre, anspricht.

Copyright © 2011 by Irene Salzmann (IS)

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