Isenborn IV: Stahl

Bernhard Crow
Isenborn IV: Stahl
DSA 123

(sfbentry)
Fantasy Productions, Erkrath, 11/2010
TB, Fantasy
ISBN 978-3-8906-4144-7
Titelgestaltung von Ralf Berszuck unter Verwendung eines Motivs von Alan Lathwell
Aventurienkarte von Ralph Hlawatsch
Umgebungskarte von Florian Stitz
Tobrienkarte im Anhang von Ina Kramer

www.fanpro.com
www.bernardcraw.net
www.berszuck-design.de
http://alanlathwell.deviantart.com
www.florianstitz.de
www.inakramer-online.de

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Hämhardt verkraftet es nicht, dass seine Frau Olorande sich so vollständig von ihm abgewandt hat, nachdem er ihren Geliebten erschlug. Ihr Hass frisst ihn innerlich auf. Er erkennt seine eigenen Fehler und Schwächen und weiß nur zu gut, dass er nicht länger fähig ist, als Freiherr dem Haus Isenborn vorzustehen. Also entschließt er sich, den Titel an seinen Sohn Falk weiterzugeben und sich den Golgariten anzuschließen.

Falk, seine Frau Xaira und seine Schwester Fiana setzen all ihre Kräfte ein, das alte Isenborn zurückzuerobern, und ziehen gegen Cyron los. Der Magier ist rettungslos besessen von dem Dämonen, den er in seinen Körper eingelassen hat. Doch die Erben von Isenborn sind bereit, jeden Preis zu zahlen, um das Land von Paktierern zu befreien …

War im 3. Band die Liebe Hauptthema, stehen nun wieder Kampf und Krieg im Vordergrund. Gerade das, was die Vorgänger auszeichnete – detaillierte, emotionale Schilderungen – zeigt sich hier als Schwäche. Es gibt kaum echte Handlung. Hämhardts innere Kämpfe sind berührend, ziehen sich jedoch viel zu lang dahin. Xairas Besuch im zerstörten Wehrheim zeigt realistisch das Leben in Ruinen, in ständiger Bedrohung durch Untote – zur Entwicklung der Geschichte trägt es aber nicht bei. Viel zu viel Dekoration statt Handlung, viel zu viele Kämpfe, um noch Spannung zu erzeugen, und ein Ende, das nicht alle Leser zufrieden zurücklassen wird.

Der Autor hätte seine Geschichte deutlich straffer erzählen und auf drei Bücher beschränken sollen, dann hätte es ein bemerkenswertes Werk werden können. Es lohnt sich durchaus, diesen Vierteiler zu lesen. Bernhard Crow schafft es vielfach, Aventurien lebendig werden zu lassen, statt nur Fakten und Details anzuhäufen. Kenner des Rollenspiels und Freunde kampfbetonter Fantasy bieten sich gute Unterhaltung und Charaktere mit Potential, deren Schicksal noch in anderen Büchern fortgeführt wird. Leider kann Band 4 nicht das Niveau seiner Vorgänger halten.

Copyright © 2012 by Alexandra Balzer (alea)

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