Evil

Jack Ketchum
Evil

(sfbentry)
Originaltitel: The Girl Next Door (New York : Warner Books 1989)
Übersetzung: Friedrich Mader
Deutsche Erstausgabe: Januar 2006 (Heyne Verlag/Heyne Hardcore 67502)
335 S.
ISBN-13: 978-3-453-67502-5
eBook: März 2014 (Heyne Verlag)
664 KB
ISBN-13: 978-3-641-14136-3

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Das geschieht:

1958 ist die Welt der US-amerikanischen Mittelschicht noch in Ordnung. Man fürchtet nur die Roten drüben in Russland und lässt die Haustür offen, denn den Nachbarn vertraut man, und ein guter Bürger und Kirchgänger hat nichts zu verbergen. Kinder sind rechtlose Wesen und haben nicht nur den Eltern, sondern allen Erwachsenen zu gehorchen. Wenn sie sich einfügen, haben sie in dem kleinen Städtchen, in dem diese Geschichte spielt, ein angenehmes Leben, denn es gibt viele Freunde und natürliche Abenteuerspielplätze an der frischen Luft.

In diesem Sommer erfährt zwölfjährige David, dass ins Nachbarhaus zwei neue Bewohnerinnen eingezogen sind. Die Schwestern Meghan und Susan Loughlin haben ihre Eltern verloren. Sie ziehen zu Ruth Chandler, ihrer Tante, die selbst drei Kinder versorgen muss: eine schwere Aufgabe, nachdem sie ihr Mann verlassen hat. Die Kinder der Straße schätzen sie jedoch, denn sie hat immer ein offenes Ohr für ihre Sorgen.

Doch Ruth ist eine psychisch kranke Frau, die an ihrem frustrierten Zorn auf die ganze Welt schier erstickt. In ihren Nichten, vor allem in der hübschen, selbstbewussten Meg, findet sie ihr Ventil. Erst langsam, dann immer hemmungsloser beginnt sie diese zu piesacken, zu quälen, zu misshandeln. Ein verhängnisvolles ‚Spiel‘ hat begonnen, das bald auch die Kinder der Umgebung in seinen Bann zieht. Meg wird zum Prellbock für die Nachbarschaft und muss für immer neue, krassere Folterungen herhalten.

Auch David kann sich dem nicht entziehen. Für Meg ist ihr Alltag längst die Hölle auf Erden. Schläge, Demütigungen, Vergewaltigung – bald beginnt auch David zu ahnen, wie dies alles enden wird. Endlich versucht er einzugreifen, doch er befindet sich längst unter Wilden, die sich ihr ‚Spiel‘ keinesfalls verderben lassen wollen …

Literarisch unverbrämtes Unbehagen

Unterhaltungsliteratur hilft ihren Lesern, sich die Zeit zu vertreiben. Anschließend kann sie vergessen werden. „Richtige“ Literatur greift ernsthaft die echten Probleme des Menschseins auf und bringt die Leserschaft zum Nachdenken: Stephen King, der für „Evil“ ein langes, kluges und engagiertes Vorwort verfasst hat, weist auf die Sinnlosigkeit dieser willkürlichen Differenzierung hin. Er verdammt den Spagat zwischen den beiden Welten, die in Wirklichkeit nur eine sind, und weist darauf hin, dass die Stimme der Vernunft oder der Kritik auch in einfachen Worten erklingen kann, die gleichzeitig eine unterhaltsame Geschichte formen.

King legt sich ins Zeug, denn er hat in „Evil“ ein Werk erkannt, das es einfach nicht verdient, im Ghetto der Ex-und-Hopp-Literatur begraben zu werden. Zwar liegt es wohl an seinem wohlklingenden Namen, doch vielleicht sind es auch eigene Argumente, die „Evil“ ein Nachleben auch in Deutschland sicherten: Mit 16-jähriger (!) Verspätung erschien endlich dieser Roman, der Maßstäbe setzte.

Dies ist keine Geschichte für die Zartbesaiteten: Über 300 Seiten müssen wir den moralischen Zerfall einer Menschengruppe verfolgen, während ein junges Mädchen zu Tode gefoltert wird. Letzteres geschieht nicht zwischen den Zeilen. Ketchum lässt seinen Lesern keine Hintertür offen und beschreibt explizit was geschieht. Dafür haben ihn jene, die dem Bösen im Menschen lieber literarisch verbrämt und mit einigem Abstand begegnen, einen Gewaltpornografen genannt. Diesen Vorwurf hat Ketchum in seiner Karriere in vielen Variationen immer wieder gehört. Doch wer genau liest, wird erkennen, dass „Evil“ für „Torture-Porn“-Voyeure nichts zu bieten hat: Was hier geschieht und in klare Sprache gefasst wird, ist einfach nur fürchterlich und soll so – und nur so – wirken.

Die Frage nach den Ursachen

Ketchum plant durchaus Großes mit seinem Werk. Er versucht nichts Geringeres als eine Erklärung für ein logisch nicht nachvollziehbares Verhalten zu finden: Wie kommt es, dass ganz normale Menschen zu Tätern, zu Mitläufern, zu tatenlosen Zuschauern degenerieren, während andere, ebenfalls normale Menschen zu Opfern degradiert werden? Welche Mechanismen kommen dabei in Gang? Wie lassen sich innere Schranken in Gestalt ethischer Grundsätze so nachhaltig aushebeln, dass alltägliche Zeitgenossen im Denken und Handeln zu Bestien werden?

Solche Fragen sind selbstverständlich nicht neu. Gerade hierzulande wurden sie in den Jahrzehnten nach dem Ende des Naziterrors nachhaltig und zu Recht diskutiert. Darüber hinaus werden sie jedes Mal gestellt, wenn wieder ein Kind bis zum Tod und womöglich von der eigenen Familie misshandelt wurde. „Wie konnte das bloß geschehen?“, wird dann in den Medien in allen Tonlagen geklagt, während kluge Köpfe darüber zerbrochen werden, ob dem Fernsehen oder Computerspielen die Hauptschuld zuzuweisen ist.

Mit „Evil“ thematisiert Jack Ketchum das Problem. Man hat es ihm nicht gedankt, denn die Schlüsse, die er zieht, sind unbequem. Einfache Erklärungen, aus denen sich Lösungen destillieren ließen, verweigert er. Er nimmt uns mit auf die dunkle Seite der Menschenseele. Ob wir verstehen, was wir dort beobachten, bleibt uns überlassen – schließlich kann uns auch David, der die Geschichte erzählt, nie wirklich begreiflich machen, was wirklich und wieso im Haus der Chandlers geschehen ist.

Die Regeln der Entmenschung

Das Grauen benötigt einen Meister und gewisse Regeln. Ruth übernimmt diese Rolle und ihre Aufgabe, die auf einen einfachen Nenner gebracht folgendermaßen lautet: Nimm dem Opfer seine Persönlichkeit, bis es als Mensch nicht mehr präsent ist. Um ein ‚Ding‘ zu quälen , muss man keine Hemmschwelle überschreiten.

Regel 2: Zieh die Schraube langsam an. Gewalt muss fast unmerklich gesteigert werden. Erst wenn ein Gräuel für den Folterknecht quasi zur Selbstverständlich geworden ist, darf sein Meister die ‚nächste Stufe‘ anordnen. Stück für Stück, womöglich ohne es selbst zu bemerken, wird der Knecht in seine Rolle gleiten.

Regel 3: Enthebe das Individuum seiner Verantwortung, indem du es in der gesichtslosen Masse verschwinden lässt. Ruth foltert, vor allem jedoch lässt sie foltern und sorgt dafür, dass jede/r an die Reihe kommt: In der Gruppe verwandelt sich der Mensch leicht in einen Mob, ein Kollektivwesen, das zu beachtlichen Grausamkeiten in der Lage ist, weil seine Zellen nicht wirklich erkennen, wohin sein Gesamthandeln steuert. Was schließlich bleibt. sind das Opfer auf der einen und der oder die Täter auf der anderen Seite, systematisch aller anerzogenen oder gesetzlich verordneten Menschlichkeit beraubt und fasziniert von der Möglichkeit, pure, grenzenlose Machtüber einen anderen Menschen auszuüben.

Hat Ketchum das Regelwerk des banalen Bösen in allen Details begriffen? Natürlich nicht, denn wieso sollte ihm gelingen, woran weisere Zeitgenossen scheiterten? „Evil“ ist zudem ein Roman, der seinen Verfasser ernähren und deshalb Leser = Käufer finden soll. Dennoch hat Ketchum seinen Beitrag zur Diskussion eines grundsätzlichen Themas geleistet.

Die lieben, neugierigen, furchtbaren Kleinen

Dazu trägt die präzise Figurenzeichnung ihren Teil bei. Ketchum hat seine Protagonisten überaus sorgfältig charakterisiert. Sie stehen stellvertretend für das skizzierte Dreieck der alltäglichen Gewalt, das aus Opfer – Täter – Mitläufer/Zuschauer besteht. (Die tatsächlichen Ahnungslosen lassen wir wie Ketchum außen vor, obwohl der Autor auch hier böse Seitenhiebe verteilt: Beispielsweise bemerken Davids Eltern vor allem deshalb nichts von dem, was im Nachbarhaus vor sich geht, weil sie in ihrer eigenen Ehe-Hölle gefangen sind.)

Ketchums hauptsächliches Augenmerk gilt den Kindern. Sie sind im US-Amerika der 1950er Jahre ‚unfertige‘ Menschen, denen keine besondere Seelentiefe und vor allem keine seelischen Abgründe zugebilligt werden. Wie gänzlich falsch das ist, verdeutlicht Ketchum u. a. am Beispiel der drei Chandler-Söhne Donny, Willie und „Woofer“. „The New York Times“ vermerkte in einer Rezension von „Evil“ die inhaltliche Verwandtschaft zu William Goldings Klassiker „Herr der Fliegen“: In Abwesenheit der Zivilisation fällt der (junge) Mensch in die Barbarei zurück. Ketchum konstruiert eine Variante dieser Entwicklung: Kinder i. S. von ‚formbaren‘ Menschen können zur Barbarei erzogen werden. Donny, Willie und Woofer werden von ihrer Mutter zu Folterknechten ausgebildet. Wie sollten sie sich dagegen auflehnen?

Stephen King ist in mehrfacher Hinsicht eine gute Wahl als Verfasser des Vorworts. „Evil“ beginnt wie ein typischer „Coming-of-Age“-Roman über den Verlust der ‚unschuldigen‘ Jugend im Angesicht der brutalen Realität. Weitere Parallelen liegen im beherzten Aufgreifen schwieriger Themen. Immer wieder gelingen King qualvoll realistische Szenen einer Unmenschlichkeit, die keiner übernatürlichen Verstärkung bedarf. „Der Mensch ist des Menschen Wolf“, heißt ein uraltes Sprichwort völlig zu Recht. „Evil“ ist – es sei noch einmal hervorgehoben – kein phantastischer Roman. Hier treten keine Zombies, Vampire oder ähnliche Halloweengestalten auf. Das Grauen wird von Menschenhand angerührt. Die Wirkung ist durchschlagend.

Die Herrin der Fliegen

Die Ambivalenz von Gut und Böse wird von Ketchum konsequent durchgehalten. Ruth Chandler steht zwar nicht im Mittelpunkt des Geschehens – diese Rolle übernimmt David, der tragische Anti-Held -, aber sie bildet in gewisser Weise das Zentrum des Übels. Sie verrät ihre klassisch idealisierte Mutterrolle, indem sie ihre eigenen Kinder zur Brut des Bösen verkommen lässt und diese Degeneration sogar aktiv unterstützt.

Andererseits ist Ruth eine kranke Frau. Zusätzlich haben sie die Enttäuschung über ein Leben, das gänzlich anders verlaufen ist als erträumt und geprägt wird von Einsamkeit und Geldsorgen, in ihrem Wahn bestärkt. (Dieser Wahn, der von Ketchum hervorgehoben wird, gibt übrigens Anlass zur einzigen echten Kritik: Das banale Böse benötigt keinen Irrsinn als Treibstoff.) Irgendwie versteht der Leser Ruth sogar – und verfängt sich prompt in einer von Ketchum geschickt aufgestellten Falle.

Die Wahl von David als Hauptperson verwandelt den Leser in einen Komplizen. David ist eine interessante Figur: Er foltert nicht mit, aber er greift auch (zu) lange nicht ein. Stattdessen erhält er eine unvergessliche Lektion: Der Mensch ist frei in seiner Entscheidung, Gutes wie Böses zu tun. David ist anders als Ruths Kinder nicht gezwungen, an der Folterung Megs teilzunehmen. Mehrfach lässt ihn Ketchum betonen, dass er im Chandler-Haus ein- und ausgehen kann, von Megs Martyrium weiß – und sich davon angezogen fühlt.

Die furchtbare Wahrheit ist: David wurde ein Weg gewiesen, unterdrückten Gefühlen, die kanalisiert und “zivilisiert” werden müssten, freien Lauf zu lassen. Er gibt dem nicht völlig nach und legt nicht selbst Hand an Meg. Freilich entschuldigt ihn das in keiner Weise, und das weiß er auch: David hätte eingreifen können. Weniger die Tatsache, dass ihm womöglich niemand geglaubt hätte, sondern die Faszination am Leiden Megs war dabei der Beweggrund. David ist ein Mitläufer. Auch wenn er schließlich Megs Partei ergreift, hat er versagt. Die Erinnerung daran wird ihn ein Leben lang verfolgen, es prägen und ihn zu einem freudlosen, von Erinnerungen verfolgten Dasein als beziehungsgestörten Mann verurteilen.

Die Folgen des Schreckens

Denn die Ereignisse des Sommers 1958 werden niemals wirklich verarbeitet. Dem Gesetz geschieht zwar Genüge. Donny, Willie und Woofer landen im Waisenhaus, Ruth stirbt, Susan wird befreit, David psychotherapiert. Doch die seelischen Wunden aller Überlebenden sind zu tief. Woofer wird im späteren Leben ein sadistischer Frauenmörder, David ein unglücklicher Mensch, der niemals Ruhe findet. Kapitel 1 des ersten Teils beginnt nicht umsonst mit der Frage „Ihr glaubt, ihr wisst, was Schmerz ist?“ David weiß es, und er bzw. Ketchum präsentieren die zerstörte Seele des David mehr als dreißig Jahre nach dem Geschehen, das er auf den folgenden 300 erzählen wird.

Man möchte es nicht glauben, doch Meg Laughlin ist in diesem Pandämonium nur eine Randfigur, obwohl sie als Folteropfer das ‚Motiv‘ der Handlung bildet. Ketchum gelingt das finstere Kunststück, Meg auch für uns, die Leser, zu einer Unperson zu machen. In einem Hollywoodfilm würde sie irgendwann den Spieß herumdrehen und ihre Peiniger zur Strecke bringen. Dass dies nicht geschieht, machen wir ihr zum Vorwurf. Dabei interessiert nicht, dass Meg hilflos ist und gegen die Übermacht ihrer Gegner nicht ankommt. Ihre tapferen Versuche einer Gegenwehr nehmen wir nicht zur Kenntnis, denn auch wir nehmen Meg als ‚Opfer‘ an. Dass Ketchum uns in diese Lage manövriert, nehmen wir ihm übel!

Viele Emotionen für einen kleinen, schmutzigen Psychothriller, aber „Evil“ ist wohl doch mehr als das – vielleicht ein Meisterwerk, auf jeden Fall ein rohes Stück Literatur, das an seelischen Fundamenten rührt, die man normalerweise lieber unbeobachtet lässt. (Schade nur, dass ein denglischer Nulltitel wie “Evil” gewählt wurde. „Das Mädchen von nebenan“, so der übersetzte Originaltitel, wird dem Werk wesentlich gerechter.)

„Evil“ – der Film

Jack Ketchum griff für seinen Roman auf einen realen Kriminalfall zurück und formte Ruth Chandler nach dem Vorbild von Gertrude Baniszewski (1929-1990), die 1965 mit ihren Kindern und einigen Nachbarskinder die Schwestern Sylvia und Jenny Likens malträtierte, was Sylvia nicht überlebte.

2007 inszenierte Gregory Wilson mit Blanche Baker als Ruth Gordon den Film „The Girl Next Door“ sehr eng an Ketchums Vorlage. Kritik und Publikum waren sich darin einig, dass dieser Film sein Thema verstörend und anstrengend aber gelungen darstellt.

Autor

Das Pseudonym „Jack Ketchum“ wählte Dallas William Mayr (geb. 1946) nach eigener Auskunft nach dem Vorbild des Wildwest-Outlaws Thomas „Black Jack“ Ketchum, der es Ende des 19. Jahrhunderts sogar zum Anführer einer eigenen Bande – der „Black Jack Ketchum Gang“ brachte, letztlich jedoch gefangen und aufgehängt wurde. Im Vorwort zur deutschen Erstausgabe von „The Girl Next Door“ (dt. „Evil“) weist Stephen King außerdem darauf hin, dass „Jack Ketch“ in England der Spitzname für den Henker war, der Mayr ebenfalls charakterisiert: „Immer klappt die Falltür auf, immer zieht sich die Schlinge zusammen, und auch die Unschuldigen müssen baumeln.“

Der junge Mayr versuchte sich als Schauspieler, Sänger, Lehrer, Literaturagent, Handlungsvertreter usw. – die typische Vom-Tellerwäscher-zum-Millionär-Laufbahn à la USA, nur dass Mayr nie wirklich seinen Durchbruch schaffte, da er sich als reichlich sperriger Schriftsteller erwies, der lieber im Taschenbuch-Ghetto verharrte als der Bestsellerszene Mainstream-Zugeständnisse zu machen. Noch heute ist der Autor stolz auf eine Kritik der „Village Voice“, die sein Romandebüt „Off Season“ (dt. „Beutezeit“) 1980 als „Gewaltpornografie“ verdammte.

Die Literaturkritik musste Mayr alias Ketchum inzwischen zur Kenntnis nehmen. 1994 gewann seine Story „The Box“ einen „Bram Stoker Award“, was Ketchum 2000 mit „Gone“  wiederholen konnte. Zudem wurde Ketchum mehrfach nominiert. Längst ist auch Hollywood aufmerksam geworden und hat damit begonnen, seine Werke zu verfilmen.

Website

Kurzkritik für Ungeduldige: Eine psychotische Frau misshandelt systematisch ihre Nichte und setzt damit einen Strudel in Gang, der sie selbst, ihr Opfer, ihre Kinder und deren Freunde in einen Abgrund niederträchtiger Gräuel zieht … Düsterer Roman, der seine Leser ohne jede Fluchtmöglichkeit in seinen Bann zieht. Dem Verfasser gelingt der Versuch, das schwer erklärbare Phänomen menschlicher Grausamkeit als verhängnisvolle Kette sich unmerklich und unkontrollierbar aufbauender Gewalt zu beschreiben; ein Happy-End bleibt konsequent ausgespart.

[md]

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