Brigitte Yoga – Das Beste für Körper und Seele

Martina Behm & Christiane Jaschiniok
Brigitte Yoga – Das Beste für Körper und Seele

Diana Verlag, München, 10/2007
PB mit Klappbroschur, Sachbuch, Gesundheit, Wellness, Therapie, Meditation, 978-3-453-28512-5, 158/1695
Titelgestaltung von Eisele Grafik-Design, München
Fotos von Werner Wallington, Model: Katja Brand
Autorenfotos von Lars Matzen und Stefan Jordan

www.diana-verlag.de
www.brigitte.de/
www.frischetexte.de/

Gesund und fit sein, eine gute Figur haben, konzentriert und ausgeglichen sein bis ins hohe Alter – davon träumt jeder. Manchmal liefern auch nur Schwierigkeiten beim Einschlafen, der Wunsch nach einer komplikationslosen Schwangerschaft oder vorbeugenden Maßnahmen gegen Rückenbeschwerden u. ä. einen Grund, dass man nach einer Möglichkeit sucht, etwas für sich und seinen Körper zu tun – und vielleicht entdeckt man dann das Yoga.

Mittlerweile gibt es zahlreiche Anleitungsbücher, manchmal mit DVD, die es erlauben, zu Hause und ohne Trainer bzw. teures Fitness-Studio die Hintergründe des Yoga und erste Übungen kennen zu lernen. Eines davon ist „Brigitte Yoga“ – denn auch die bekannte Illustrierte „Brigitte“ greift gern Themen auf, für die sich zahlreiche Leserinnen interessieren, und publizierte schon so manches Buch, das vorliegende in Koproduktion mit dem Diana Verlag/Randomhouse.

Zunächst erläutern die Autorinnen, woher Yoga stammt und welche Schulen man unterscheidet, in welchen Bereichen Yoga sinnvoll eingesetzt werden kann und wann der Gang zum Arzt trotzdem notwendig ist – denn als Allheilmittel sind die Übungen nicht zu verstehen. Vorgestellt werden auch nur solche, die jeder probieren kann, ohne dabei seine Grenzen zu überschreiten.

Es geht schließlich nicht um einen Wettstreit mit anderen Turnern sondern ausschließlich um die eigene Gesundheit, das eigene Wohlbefinden, den eigenen Körper – und jeder sollte nur die Übungen machen und so lange üben, wie es für ihn persönlich angenehm ist. Fortgeschrittene dürfen sich natürlich etwas mehr zumuten. Erfreulicherweise gibt das Buch zu jeder Übung entsprechende Hinweise und berät, ob bei bestimmten Beschwerden die jeweilige Übung besser zu unterlassen sei.

Jedes Asana hat einen bildhaften Namen, z. B. „der Baum“, „das Krokodil“, „die Heldin“ usw. Stets wird erklärt, auf welche Körperteile die Übung besonders und in welcher Weise wirkt. Dann folgt eine Schritt für Schritt-Beschreibung – „So geht’s“ -, wie man Beine und Arme, den Kopf und den Körper bewegt und dazu atmet. Die meisten dieser Figuren kennen „Varianten“, die gleichfalls kurz genannt werden. Zu „Vorsicht“ wird geraten, wenn man unter wenigstens einer der genannten Beschwerden leidet. Ein bis drei große und kleine Farbfotos veranschaulichen die Übung.

Nachdem „die 25 wichtigsten Yoga-Übungen“ im Einzelnen erklärt wurden, folgen „14 Yoga-Programme“, in denen Figuren-Folgen vorgestellt werden, die man zum Aufwärmen vor sportlicheren Betätigungen ausführen kann, die helfen, innere Balance oder mehr Energie zu gewinnen, die für eine gute Figur und bessere Konzentrationsfähigkeit sorgen usw. Für die Zeiten der Schwangerschaft und nach der Geburt gibt es ebenfalls spezielle Übungen. Querverweise mit Seitenangaben helfen, Übungen zu finden, auf die aufgebaut wird, die aber nicht eigens noch mal ausführlich beschrieben werden.

Vielleicht ist es ganz hilfreich, in der Anfangszeit zusätzlich praktische Unterstützung zu erhalten, denn selbst ausführliche und anschauliche Beschreibungen und Fotos lassen Neulinge mit der Frage allein, ob sie wirklich alles richtig machen. Hat man sich genügend Anregungen geholt und zählt sich zu den Fortgeschrittenen, kann man sein eigenes Programm zusammenstellen.

Sicher sollte man angesichts der vielen Bücher, die zum Thema ‚Yoga’ erschienen sind, ein wenig in verschiedenen Titeln blättern und sich dann den aussuchen, der einem am meisten zusagt.

Für „Brigitte Yoga“ spricht, dass jede Übung präzise in einzelnen Schritten erklärt wird, Varianten genannt werden und – sehr wichtig! – auch Hinweise nicht fehlen, in welchen Fällen man von einer Übung absehen sollte, weil sie mehr schadet als nützt. Das dürfte vor allem Leserinnen und Lesern entgegenkommen, die z. B. unter Kopfschmerzen, Knie- und Wirbelsäulenproblemen oder hohem Übergewicht leiden, denn oft werden solche Punkte in den eher allgemein gehaltenen Anleitungen nicht berücksichtigt.

Darum sollte man „Brigitte Yoga“ bei der Suche nach dem passenden Buch in die engere Wahl ziehen. (IS)

Titel bei Amazon.de
BRIGITTE YOGA: Das Beste für Körper und Seele. Die wichtigsten Übungen Plus: 14 individuelle Programme für mehr Energie, einen starken Rücken und eine tolle Figur

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.