Das schwarze Schiff

Hans Kneifel
Das schwarze Schiff
Atlan X 6: Kreta-Zyklus 3

„Perry Rhodan“ und „Atlan“ sind Eigentum von Pabel-Moewig-Verlag, Rastatt
FanPro, Erkrath, 09/2009
TB, historisch/phantastische SF 71021
ISBN 978-3-89064-196-6
Titelgestaltung von Ralf Berszuck unter Verwendung einer Illustration von Arndt Drechsler
Karte von Arndt Drechsler

www.fanpro.de
www.atlan.de
http://arndtdrechsler.com

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Der Arkonide Atlan verbringt seit der Zerstörung von Atlantis die meiste Zeit im Tiefschlaf in seiner Tiefseekuppel. Um nach Hause fliegen zu können, benötigt er ein Raumschiff. Darum entschließt er sich, die Menschheit zu fördern und den Barbaren unter die Arme zu greifen. Immer wenn sein treuer Roboter Rico der Ansicht ist, dass etwas Bedeutendes in der Geschichte der Menschheit passiert, weckt er seinen Herrn, so dass dieser die Entwicklungen behutsam lenken kann.

Der Pharao Amenemhet weiß, dass sein Leben bald enden wird. Darum bittet er seinen Freund Atlan, auch seinem Sohn als Ratgeber beizustehen und ihm zu helfen, den Frieden zu bewahren. Denn nur so kann sich das Volk an neuen kulturellen Errungenschaften erfreuen und seinen Teil vom Wohlstand genießen. Sein Vermächtnis möchte der Pharao in guten Händen wissen. Atlan gibt dem Herrscher das Versprechen, alles in seiner Macht stehende zu tun, um die freundschaftlichen Beziehungen zwischen den Kretern und den Ägyptern zu erhalten. Das ist auch ganz in Atlans Sinn. Ein Krieg würde seine Pläne zurückwerfen, die Menschheit in absehbarer Zeit dazu zu bringen, die Sterne zu erreichen.

Ein alter Bekannter jedoch stört empfindlich diese Bemühungen: Atlans Geliebte Asyrta-Maraye wird mit mehreren jungen Frauen und Mädchen aus dem friedlichen Knossos verschleppt. Die Gefährtin des Arkoniden arbeitet mit allerlei Tricks, um Atlan eine Spur zu hinterlassen, und horcht ihre Entführer geschickt aus. Die Frauen sollen mit den Aufgaben von Fürstinnen vertraut gemacht und dann mit hochgestellten Königen und Prinzen verheiratet werden, um Bündnisse zu sichern. Maraye muss nur noch herausfinden, wer eigentlich hinter der ganzen Sache steht, denn weder sind es Minos von Kreta noch der Pharao, die diesen Plan ausgeheckt haben.

Im letzten Teil des „Kreta-Zyklus‘“ lässt es der Autor noch einmal ordentlich krachen. Actionreiche Kämpfe und mutige Protagonisten bringen Leben in die vorher so heile Welt Ägyptens. Atlan erleidet sogar eine Amnesie und kann sich nicht mehr erinnern, wer er eigentlich ist. Treue Freunde helfen ihm, so gut sie es vermögen, und vor allem Rico lässt sich auf ein gewagtes und gefährliches Spiel ein, um seinem Herrn beizustehen. Gut, dass die wundersamen Maschinen, die allesamt in der Tiefseekuppel hergestellt wurden, so einiges an Potential bieten. Die einzelnen Charaktere agieren angesichts dieser Situation teilweise sehr überraschend, und einige wachsen sogar über sich selber hinaus. Hans Kneifel hat auch den Abschlussband wieder mit einigen opulenten Festen bereichert und schwelgt in exotischen Mahlzeiten.

Darüber hinaus bietet der gut recherchierte pseudo-historische Roman einen Abschluss, der neugierig macht auf mehr Abenteuer aus der Feder des beliebten Autors. Alle Fans des Arkoniden, die historische Erzählungen mögen, welche mit je einer Prise SF und Fantasy gewürzt wurden, werden gerne in der faszinierenden Welt verweilen, die der Autor vor seinen Lesern ausbreitet.

Copyright © 2011 by Petra Weddehage (PW)

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