Forscher – Die größten wissenschaftlichen Entdeckungen aller Zeiten

Dr. Mike Goldsmith
Forscher – Die größten wissenschaftlichen Entdeckungen aller Zeiten

Eureka!, GB, 2014
Moses., Kempen, 06/2014
HC, Kinderbuch, Sachbuch, Wissenschaften, Geschichte
ISBN 978-3-89777-774-3
Aus dem Englischen von Birgit Fricke, Hildesheim
Titelgestaltung von Karen Wilks unter Verwendung der Motive „Darstellungen
eines wissenschaftlichen Experiments und eines Apfels aus dem 19. Jahrhundert“;
Porträt Isaak Newton von Freeman, 1830; Foto von Georgios Kollidas/shutterstock.com
Fotos und Abbildungen im Innenteil aus verschiedenen Quellen

www.moses-verlag.de

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Die Welt, wie wir sie heute kennen mit all ihren medizinischen, technischen und kulturellen Errungenschaften, wurde nur dank des Einsatzes von Forschern möglich, die schon in der Antike nach Erklärungen für mannigfaltige Phänomene suchten. Eine Zeittafel zu Beginn des vorliegenden Buches hebt einige Entdeckungen, die der Autor als herausragend ansieht, hervor. Seine Ausführungen konzentrieren sich dann allerdings auf die Forscher der Neuzeit, d. h., auf bekannte Persönlichkeiten, die ab dem 16. Jahrhundert die Wissenschaften revolutionierten.

Zu diesen ausgewählten Forschern gehören z. B. Louis Pasteur, der einen Impfschutz gegen Tollwut fand, Albert Einstein, dessen Name mit der Relativitätstheorie verbunden ist, Marie Curie, die als erste Frau den Nobelpreis (zwei: Physik und Chemie) erhielt und zwei neue Elemente entdeckte, Richard Owen, der die Dinosaurier erkundete, und Edwin Hubble, der die Existenz weiterer Galaxien und die Expansion des Universums bestätigte.

Natürlich fehlt so mancher, der ebenfalls der Erwähnung wert gewesen wäre, doch hätte das den Rahmen des Buchs gesprengt, das an Leser ab 6 Jahre adressiert ist, denen noch viel mehr berühmte Namen irgendwann langweilig geworden wären. Hier wird immerhin ein interessanter Querschnitt geboten, der Forscher aus verschiedenen Bereichen berücksichtigt.

Die einzelnen Artikel, die meist über vier, seltener über sechs Seiten gehen, weisen ein großzügiges Layout auf. Die Seiten werden von unterschiedlichen Schrifttypen, bunt unterlegten Kästchen und reichlichen Abbildungen aufgelockert, die wenigstens so groß sind wie eine Briefmarke und bis zu einer ganzen Seite einnehmen können. Man erfährt in Stichworten, welches Ziel sich der jeweilige Forscher setzte, wo, wie lange und mit welchen Mitteln er tätig war, welche Probleme sich ihm in den Weg stellten und was er schließlich entdeckte. Natürlich gibt es auch einen Steckbrief und die Benennung seines Lebenswerks, ferner eine mehr oder minder fiktive, aber nachvollziehbare Szene aus seinem Leben, manchmal auch ein Zitat und zusätzliche Informationen.

Die Ausführungen sind kurz, aufs Wesentliche beschränkt und altersgerecht aufbereitet. Die überwiegend bunten Abbildungen veranschaulichen die Erklärungen. Die Zielgruppe dürfte keinerlei Probleme haben, die Texte zu verstehen.

Solche Bücher machen einfach Spaß und wecken das Interesse in Kindern, sich weiter mit Naturwissenschaften, aber auch mit Geschichte zu befassen. Der Band ist nicht zu umfangreich, dazu inhaltlich angemessen und zugleich anspruchsvoll geschrieben. Aufgrund der vielen Fotos und Abbildungen ermüdet die Lektüre nicht, sondern macht neugierig auf die nächste Seite und dem, was es dort zu entdecken gibt. Sehr zu empfehlen für Kinder im Grundschulalter, und auch das reifere Publikum blättert bestimmt gern noch in diesem Buch.

Copyright © 2015 by Irene Salzmann (IS)

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