Geflügelte Worte aus der Antike – Woher sie kommen und was sie bedeuten

Klaus Bartels
Geflügelte Worte aus der Antike – Woher sie kommen und was sie bedeuten

Verlag Philipp von Zabern, Darmstadt/Mainz, 07/2013
HC mit Schutzumschlag
Sekundärliteratur, Geschichte
ISBN 978-3-8053-4637-5
Titelgestaltung von Peter Lohse, Heppenheim

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Der Altphilologe Klaus Bartels wurde 1936 in Hannover geboren und lebt nun mit seiner Familie in der Nähe von Zürich, wo er sich seit seiner Pensionierung ganz der Tätigkeit als Schriftsteller widmet. „Veni, Vidi, Vici“, „Roms sprechende Steine“, „Die Sau im Porzellanladen“ und „Jahrtausendworte in die Gegenwart gesprochen“ sind nur einige seiner Publikationen. „Geflügelte Worte der Antike“ basiert auf ähnlichen von Klaus Barthels veröffentlichten Sachbüchern, die sich mit gängigen Zitaten, ihren Wurzeln und ihrer eventuellen Bedeutungsveränderung oder Verballhornung befassen.

Tatsächlich stammen viele der „Geflügelten Worte“ aus der Antike des Mittelmeerraums (ca. 1200 v. Chr. – 600 n. Chr.), insbesondere aus Griechenland und Rom. Einige sind schon so lange im Volksmund verankert, dass man ihren Ursprung gar nicht mehr kennt, soweit man sie nicht im Latein-Unterricht oder in den „Asterix“-Comics aufschnappte. Klaus Bartels nimmt den interessierten Leser mit auf eine spannende Reise in die Vergangenheit: Nicht nur stellt er das Zitat in der Original-Sprache Griechisch bzw. Latein vor, sondern er betrachtet es auch innerhalb des historischen Kontexts und nennt denjenigen, dem die Worte zugeschrieben werden. Hinzu kommt die Erklärung der (ursprünglichen) Bedeutung, wie sich das Zitat im Laufe der Zeit sprachlich anpasste und gegebenenfalls von seiner Aussage her veränderte.

46 „Geflügelte Worte“ sind im vorliegenden Band zusammengetragen worden. Die meisten davon kennt man: „Ab ovo …, in medias res“, „Carpe diem!“, „Et tu, Brute?“, „Heureka!“, „Mens sana in corpore sano“, „Nomen est omen“, „Si tacuisses …“, „Vare, redde legiones!“ – teilweise besser unter ihrer deutschen Entsprechung: „Karthago muss zerstört werden!“, „Der springende Punkt“, „Schuster bleib bei deinem Leisten!“, „Nach uns die Sintflut!“, „Fürchte die Danaer, wenn sie Geschenke bringen“ usw. Was jedoch weniger bekannt ist, ist z. B., dass „Der springende Punkt“ aus Aristoteles‘ „Tierkunde“ stammt und sich auf die Entwicklung vom Ei zum Küken bezieht, oder dass Caesars „Auch du, Brutus?“ vermutlich nicht die letzten Worte des Imperators waren, zumal dieser Satz von keinem der beim Mord anwesenden Chronisten vermerkt, sondern ihm erst später von Bühnenautoren, darunter Shakespeare, in den Mund gelegt wurden. Zu einigen der Zitate finden sich Querverweise zu ‚verwandten‘ Sprüchen innerhalb des Buchs. Der Anhang wartet mit den Lebensdaten der zitierten Persönlichkeiten auf, Quellennachweisen und einem Verzeichnis der „Geflügelten Worte“ in Latein/Griechisch und Deutsch.

Möchte man mehr über die Zitate, die man oft gedankenlos in ein Gespräch einfließen lässt, erfahren und auch ein wenig staunen oder schmunzeln, dann stellt „Geflügelte Worte aus der Antike“ ein interessantes, lehrreiches und reichhaltiges Nachschlagewerk dar, das sich unterhaltsam und sehr informativ liest.

Copyright © 2013 by Irene Salzmann (IS)

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Comments

  1. Wie viele „Geflügelte Worte“ sind im vorliegenden Band zusammengetragen worden?

    Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Gewinntitel angeben!)

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