Im Niemalsland des Bösen

A. F. Morland, Thomas Birker und Christian Daber
Im Niemalsland des Bösen
Tony Ballard 8

Dreamland Productions, Rüsselsheim, 06/2010
1 CD, Grusel/Mystery-Hörspiel
ISBN 978-3-939066-27-9
Laufzeit: ca. 50 Min.
Sprecher: Klaus Dieter Klebsch, Tosten Sense, Dorette Hugo, Thilo Schmitz,
Katja Brügger, Martin Keller, Günther Merlau, Marco Gellner u. a.
Musik von Tom Steinbrecher, Sven Harms und Andreas Max
Titelgestaltung von Ugurcan Yüce
Hörempfehlung: ab 16 Jahre!

www.TS-Dreamland.de
www.tony-ballard-world.de/
www.Romantruhe.de
www.realhomepage.de/members/morland/
www.ugurcanyuce.net/

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Zusammen mit seinen Gefährten Vicky Bonney und Mr. Silver kämpft Tony Ballard gegen das Böse, auch wenn er nicht mit besonderen magischen Kräften ausgestattet ist, sondern nur auf das eine oder andere Artefakt zurückgreifen kann. Im Moment hat Tony allerdings ein Problem. Er ist immer noch unsichtbar, und seine Freunde haben bisher keinen Weg gefunden, um diesen Zustand umzukehren. So ist guter Rat teuer. Dann taucht eine alte Freundin Mr. Silvers bei dem Ex-Dämon auf. Auch die Hexe Roxane hat dem Bösen entsagt und ist vor dem Fürsten Mago auf der Flucht, der seine Jäger hinter ihr her geschickt hat. Sie bittet um Schutz und ist dafür bereit, den Dämonenjägern zu helfen.

Sie weiß von dem ‚Stein der Schwarzen Sprüche„, der in der Lage dazu ist, die Wirkung des Unsichtbarkeitsfluchs aufzuheben. Doch dieser befindet sich im „Niemalsland des Bösen“, und es gibt nur einen Weg dorthin. Mr. Silver soll deshalb mit ihr in diese Sphäre teleportieren, damit sie das Artefakt holen kann. Die Zeit drängt, denn Tony muss sich derweil mit Mago, Todesrockern und anderen Monstern herumschlagen, die ihn sehr wohl wahrnehmen können. Mit Roxane taucht eine weitere Figur auf, die Tony Ballard und seinen Freunden hilft, obschon sie gleichzeitig neue Feinde und Probleme schafft.

Aber das bringt frischen Wind in die Geschichte der Hörspielreihe, wie man auch am Spannungsbogen merken kann, der an Fahrt gewinnt und Lust auf mehr macht, gerade weil die beiden Handlungsebenen immer im richtigen Moment enden. Hin und wieder merkt man den Dialogen das Alter der Vorlage etwas an, doch das fällt im Zusammenspiel von Soundeffekten, Musik und Sprechern gar nicht weiter auf, denn alles passt zusammen, und die Sprecher scheinen großen Spaß an ihren Rollen zu haben.

Warum das Hörspiel erst ab 16 Jahre empfohlen wird, erscheint zunächst etwas seltsam; es liegt aber vermutlich an dem eher freimütigen und spielerischen Umgang mit Gewalt, bei dem sich die Macher auf der sicheren Seite wissen wollen. Damit ist auch „Im Niemalsland des Bösen“ gelungene Unterhaltung reinsten Wassers, die einerseits nach modernen Standards produziert wurde, andererseits aber auch die kultig-triviale Stimmung der Heftromane und Hörspiele aus den 1970er und 1980er Jahren heraufzubeschwören weiß und damit nicht nur ältere Fans sondern auch Neueinsteiger fesseln kann.

Copyright © 2010 by Christel Scheja (CS)

Titel erhältlich bei Buch24.de
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