Vorstoss zum Uranus 2

Bei Buch24.deVorstoss zum Uranus 2
Mark Brandis Episode 8

(sfbentry)

Mark Brandis 8
Universal Music / Folgenreich
Nach dem gleichnamigen Roman von Nikolai von Michalewsky
Manuskript: Balthasar von Weymarn
Musik & Sounddesign: Jochim-C. Redeker
Aufnahme: Thomas Weichler, Tommi Schneefuß und Sven-Michael Bluhm
Produktion, Regie und Schnitt: Jochim-C. Redeker & Balthasar von Weymarn
Artwork: Alexander Preuss
Layout/ Satz: Jürgen Straub
Gesamtspielzeit: ca. 70 Minuten
Altersempfehlung: ab 12 Jahren
ISBN: 978-3-8291-2316-7
http://www.folgenreich.de

Sprecher: Prolog (Wolf Frass), Bordsystem (Anke Reitzenstein), Cmdr. Mark Brandis (Michael Lott), Col. Barclay (Kai Jürgens), Lt. Iwan Stroganow (Martin Wehrmann), Cpt. Martin van Kerk (Michael Westphal), Major Frederic Young (Erich Räuker), Cpt. Roger D’Arcy (Udo Schenk), Ludmilla Wolska (Tomasina Ulbricht), Lt. William Xuma (Michael Pan), Lt. Usko Koskinen (Julien Haggége), CORA (Christine Mühlenhof), Oberst Xiahou Shang (Cho See-Young), Cmdr. Ernest D. Scott (Frank Glaubrecht)

Mit „Vorstoss zum Uranus 2“ kommt der Abschluss der außergewöhnlichen Doppelfolge daher. Drehte sich auf der ersten CD alles noch um den Absturz der Delta IX und Cmdr. Ernest D. Scott (Frank Glaubrecht), so hat diesmal Cmdr. Mark Brandis (Michael Lott) die Bühne zurück.

Mark Brandis soll im Auftrag der VEGA das Raumschiff Hermes testen. Zu seiner Verwunderung eilt die Zeit und schon bald ist er mit einer kleinen Mannschaft an Bord des Schiffs und unterwegs zum Uranus, um der vorausgeflogenen Delta IX Rückendeckung zu geben. Spione haben davon berichtet, dass die Republik ebenfalls ein Schiff im Raum hat. Und die Union will auf Nummer sicher gehen. Schlussendlich kommt alles anders, als gedacht.

Die Delta IX ist verunglückt und die Schutzmission wird zur Rettungsmission. Da wird die Hermes plötzlich und überraschend beschleunigt, Lt. William Xuma (Michael Pan) wird mit seinem Dingi vermisst und schlussendlich meldet sich tatsächlich das Schiff der Republik – und von der Delta IX noch keine Spur …

In „Vorstoss zum Uranus“ wurde das Unglück der Delta IX aus Sicht von Cmdr. Ernest D. Scott und seiner Mannschaft erzählt und endete mit einem Funkspruch von Mark Brandis. Nun werden die ereignisreichen Tage aus der Sicht von Brandis wiedergegeben und Scott ist erst zum Abschluss zu hören. Eine nette Drehung der Erzählperspektive, die für Spannung sorgt. Zwar glaubt der Hörer halbwegs zu wissen, wie die Rettungsmission ausgeht, aber schlussendlich gestaltet es sich doch anders als vermutet.

Die Eindringlichkeit einer Expedition und ihr scheinbar unabwendbar tödlicher Ausgang weicht nun dem eher klassischen Weltraumabenteuer. In diesem agiert, wie immer souverän, Michael Lott in der Hauptrolle. Er gibt der Serie eine Stimme und unverwechselbaren Charakter. Dabei gelingt es ihm, der Figur weitere Facetten zuzufügen und so mehr Dimensionen in der Charakterzeichnung zu erzeugen. Brandis wirkt lebendig – mit all seinen Ecken und Kanten. Dazu gehören auch die moralischen Fragen, die aufgeworfen werden. In Anbetracht der Zeit, die Brandis mit der Suche nach Xuma verbringt, eine knifflige Sache. Vielleicht wäre die Suche nach der Delta IX und ihrer Mannschaft dann anders ausgegangen. Brandis fällt stets schwere Entscheidungen, die ihm sicherlich niemand abnehmen möchte. Doch er stellt sich seiner Verantwortung, wie auch Scott. Frank Glaubrecht ist zwar nur wenige Minuten zu hören, aber dafür ist sein Auftritt um so dramatischer. Packend!

Die anderen Sprecher agieren ebenfalls auf hohem Niveau. Einzig Tomasina Ulbricht als Ludmilla Wolska wirkt in ihrer eintönigen Art wie eine Schlaftablette. Da die Geschichte keinen plausiblen Grund dafür bietet, muss es an Frau Ulbricht selbst liegen. Ein wenig mehr Elan in der Betonung hätte der Rolle gutgetan. So wirkt Wolska verbal recht langweilig. Schade!

Wie im ersten Teil, haben Jochim-C. Redeker und Balthasar von Weymarn gute Arbeit geleistet. Die Inszenierung der Geschichte ist gelungen. Sie bietet kurzweilige und spannende Unterhaltung, mit allerlei technischem Schnickschnack in den Dialogen – allerdings ohne überladen zu wirken. Solide Science Fiction eben. Auch die Musik und Klänge sind sehr solide. Sie unterstützen passend das Geschehen, sind einerseits futuristisch, andererseits erkennbar. Das macht Laune!

Die CD kommt passend zum ersten Teil im Partnerlook daher. Das Cover weist die gleichen Grundtöne auf, aber ein anderes Motiv. So sind die beiden Uranus-Folgen leicht auseinanderzuhalten. Auch bei „Vorstoss zum Uranus 2“ findet sich das Frontmotiv unter der CD wieder, jedoch mit Abweichungen. Und wie in den anderen Booklets ebenfalls, gibt es wieder einige schicke Informationstexte. Das passt, hier ist alles aus einem Guss. Das gilt auch für die Kompatibilität zu Standardabspielgeräten und die Möglichkeit, die Tracks in MP3s umzuwandeln. Alles kein Problem und somit sehr vorbildlich. Da kann die schicke CD sicher im Regal liegen, während unterwegs Mark Brandis aus dem MP3-Player klingt.

„Vorstoss zum Uranus 2“ ist sehr gute Unterhaltung und macht Spaß. Ein gelungener Abschluss des Zweiteilers, der insgesamt mit einigen frischen Ideen aufwartet. Erstklassig! (2xPRT)

Copyright © 2010 by Günther Lietz

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