Bei(l)werk

G.F.W. Hofmann
Bei(l)werk

(sfbentry)
Verlag: Asaro
ISBN  978-3-941930-92-6
Genre: Horror
Erscheinungsjahr: 2012
Umfang: 204 Seiten, Paperback

www.asaro-verlag.de
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Zum Autor:

Geboren wurde ich am 22. November 1977 in einer kleinen beschaulichen Stadt am Rande des Thüringer Waldes. Meine Kindheit war, sofern ich mich recht erinnere, zumeist geprägt von skurrilen Ereignissen. Zudem war ich wohl ein sehr aufmüpfiges, undiszipliniertes und teilweise unberechenbares Kind, zwar auch mit durchaus liebenswerten Eigenschaften, welche sich aber gekonnt eher in den Hintergrund haben drängen lassen. Mir ist durchaus bewusst, dass ich Kindergartenerzieherinnen, Lehrer und Lehrerinnen, sowie Trainer regelmäßig in den Wahnsinn treiben konnte.

In der Schulzeit interessierten mich vor allen Dinge, die nun rein gar nichts mit Schule zu tun hatten. Damals spielte ich Handball und Volleyball, heute lebe ich Aikido.Bereits während meiner langen Schulzeit begann ich auch Musik zu machen, und ich brachte es mit einigen Gruppierungen zu gewissen Erfolg. Nach dem Besuch der höheren Schule und den Ableisten des Zivildienstes in der Jugendherberge, machte ich eine Ausbildung zum Steuerfachangestellten. Manchmal frage ich mich, wie es dazu kommen konnte, frage mich, wie ich diese Zeit gemeistert habe, im Nachhinein war dieser Zeitraum in vielerlei Hinsicht maßgeblich.

Heute bin ich diplomierter Wirtschaftsjurist und auf der Suche nach dem Mehrsinn im Sein.

(Quelle: Verlag)

Zum Buch:

Henning freut sich, er hat es einrichten können, dass er von einer dienstlichen Reise viel früher heimfahren kann, zu seiner geliebten Frau und seiner süßen kleinen Tochter. Er fährt also durch das nächtliche Umland von Goslar und freut sich, dass er seine Liebsten nun viel früher in die Arme schließen kann und sieht schon alles vor sich.

Doch dann taucht auf der verlassenen Straße ein Fremder auf, ein Unfall geschieht, in dessen Folge Hennings Auto offenbar einen Totalschaden erleidet und Henning macht sich auf, sein warmes, trautes Zuhause zu Fuß zu erreichen. Doch da hat er die Rechnung ohne den Fremden gemacht, der augenscheinlich vollkommen verrückt ist und Henning nach dem Leben trachtet. Eine wilde Jagd durch die dunklen Wälder beginnt und Henning fürchtet um sein Leben.

Kurz kann er aufatmen, als er an ein Haus kommt, doch ist der Bewohner dieses Hauses auch nicht gerade das, was man gemeinhin einen hilfsbereiten Zeitgenossen nennt. Hennings Leben ist noch immer in Gefahr und es ist nicht absehbar, wie es ihm ergehen mag, wenn er sich in diesem Haus aufhält. Die Frage ist umso brisanter, als sich im Badezimmer des Hauses eine Leiche findet. Eine Frauenleiche, die allem Anschein nach zuvor ebenso eine Begegnung mit dem völlig abgedrehten Fremden hatte, vor dem Henning vermeintlich in diesem Haus Schutz gefunden hat.

Sollte Henning gleich zwei völlig verrückten Schlächtern ausgeliefert sein? Ohne Möglichkeit zu fliehen? Nicht zu vergessen, die Nähe zu seinem eigenen Zuhause könnte auch eine nicht unwichtige Rolle spielen…

Fazit:

Horror mit Schönheitsfehlern

Ja, es war Horror, die Verzweiflung, die Henning fühlen musste, als er durch den Wald flüchtet war schon spürbar. Nur leider wurde die ganze Story massiv gestört. Gestört durch eine für meine Begriffe etwas gestelzt wirkende Sprache. Henning soll ja wohl so Mitte 30 sein, er denkt allerdings wie jemand, der erstens weitaus älter ist und zweitens aus einer anderen Epoche zu stammen scheint. Überhaupt, die Gedanken…. Denkt man in so einer Situation, wo man einem oder sogar zwei blutrünstigen, völlig durchgedrehten Killern zu fliehen versucht so ungefähr: „Ich muss schleunigst einen Ausweg finden, sonst komme ich nicht mehr lebend hier heraus“. Ich hoffe, es wird deutlich, was ich meine, was mein Kritikpunkt ist.

Dann gab es zu Beginn etwas, was mir sauer aufgestoßen ist und das war die Statussymbolsucht von Henning. Die machte ihn für mich sehr unsympathisch. Es wurde Wert darauf gelegt, dass er einen BMW fährt, ein hochklassiges Modell. Etliche Male wurde genauestens benannt, um welches Auto es sich handelt. Das verführte mich schon mal zum Gähnen, weil es meiner Meinung nach für die Story nicht wirklich sinnvoll war. Des Gleichen wurde Hennings Gefühlen über die goldene Uhr seines Vaters Raum im materiellen Sinn gegeben. Zunächst wurde geschrieben, dass sie soundsoviel Euro an Wert besaß und dann kam erst, dass es die Uhr seines Vaters war. Da hätte man sich auch gleich schon wünschen können, dass Henning noch ein bisschen mehr leiden möge.

Ich weiß, man merkt, dass mich das Buch nicht unbedingt in allem sehr glücklich gemacht hat. Ich hatte mir schlichtweg mehr erhofft, der Horror ist ja auch durchaus enthalten, nur wurde er eben gestört oder auch streckenweise zerstört durch den recht steifen Stil des Autors und so Nichtigkeiten, die für den Fortlauf der Geschichte keine Bedeutung hatten.

Eine wirkliche Empfehlung für Horror-Fans kann ich von daher nicht aussprechen.

Copyright © 2012 by Sabine Kettschau

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Weitere Titel des Autors:
Tausendfach zersplittert (2004) ISBN: 978-3-934625-60-0
Monolog in Einsamkeiten (2003) ISBN: 978-3-934625-33-4

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