Das Gesetz der Vampire

Mara Laue
Das Gesetz der Vampire
Ashton Ryder 1

Verlag Torsten Low, Meitingen, 11/2010
TB, Horror
ISBN 978-3-940036-07-0
Titelgestaltung und Illustrationen von Michael Sagenhorn

www.verlag-torsten-low.de
www.mara-laue.homepage.t-online.de/
www.michaelsagenhorn.de

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Ashton Ryder hat es nicht leicht. Erst verdächtigt er seine Frau Mary, ihn zu betrügen, dann wird er mit dem Unfassbaren konfrontiert – ein Vampir tötet Mary. Ein Vampir! In einer Welt, die nichts von Vampiren oder anderen, übersinnlichen Wesen weiß, zweifelt Ashton rasch an seinem Verstand. Noch schlimmer wird es aber, als ein Unbekannter an ihn herantritt und ihm offenbart, dass Vampire nicht nur sehr real sind, sondern auch gejagt werden. Die Chance, den Mörder seiner Frau zu stellen, lässt sich Ashton freilich nicht entgehen und so wird er selbst zu einem Jäger. Doch als er jenen Vampir, der ihm Mary nahm, zur Strecke bringt, verschlimmert er seine Situation damit, denn er zieht den Hass einer liebenden Frau auf sich. Und das war noch nie ein guter Rat. Sehr schnell steht Ashton zwischen den Welten, muss Entscheidungen treffen und um sein Leben fürchten. Denn nun ist er, was er am meisten hasst: ein Vampir. Und damit offenbaren sich ihm Geheimnisse, die sehr viel schwerer wiegen als seine Rache …

Wenn sich Mara Laue an ihren Computer setzt, um einen Roman zu schreiben, dann weiß sie, was sie tut. Das hat die Autorin nicht nur bei Bastei bewiesen, sondern auch bei www.geisterspiegel.de – dort mit der spannenden Serie „Sukkubus“– und bei Mohlberg. Mit „Das Gesetz der Vampire“ legt sie nun im Verlag Torsten Low einen spannenden Vampir-Roman vor, der gleichzeitig als Auftakt für weitere Bände um Ashton Ryder dient. Obwohl die Autorin das Rad nicht neu erfindet, was das Thema Vampire anbelangt, so schafft sie es doch, nicht den x-ten Aufguss eines hinlänglich bekannten Themas abzuliefern. Und nein – dieser Roman ist nicht „BISS“ig, sondern schnell und spannend. Romantisch veranlagte ‚Teenie-Gören‘ sollten also besser die Finger davon lassen. Die Story selbst wird schnell vorangetrieben und weiß mit unerwarteten Wendungen zu überraschen.

Die sympathischen Charaktere, die aus nachvollziehbaren Motiven heraus handeln, das Setting und der schnörkellose Stil machen den Roman zu einem Vergnügen für Okkult-Fans. Dass es am Ende anders kommt, als der Klappentext erahnen lässt, macht zudem Lust auf mehr. Und dieses Mehr ist bereits für Ende des Jahres angekündigt. „Das Gesetz der Vampire“ ist spannende Vampir-Kost für Fans, die nicht auf Romantik und Gesülze stehen, sondern auf gute Handlung, Spannung und Action.

Copyright © 2011 by Gunter Arentzen (GA)

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