Nacht der Magie

Ilona Andrews
Nacht der Magie

Stadt der Finsternis 1
Magic Bites, USA, 2007
Egmont LYX, Köln, 1. Auflage: 3/2009
PB mit Klappbroschur, Horror, 978-3-8025-8214-1, 286 + 14 (Leseprobe aus Eileen Wilks „Wolf Shadow – Verlockende Gefahr“)/1295
Aus dem Amerikanischen von Jochen Schwarzer
Titelgestaltung von HildenDesign, München unter Verwendung eines Motivs von Patricia Malina/Shutterstock/Amir Salchi Digital Artist

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Kate Daniels arbeitet als Söldnerin für die Gilde und bekämpft magische Kreaturen, die den Menschen Schaden zufügen wollen. Nachdem ihr Mentor Greg, ein Hellseher, von dem sie sich im Zorn getrennt hatte, ermordet aufgefunden wurde, beginnt Kate zu ermitteln. Der Körper des Toten wurde zerfleischt, und daneben lag die Leiche eines enthaupteten Vampirs. Könnten die Wer-Wesen dahinter stecken?

Die Begegnung mit Curran, dem ‚Herrn der Bestien’, ist von Spannungen geprägt.

Trotz kleiner Machtproben zwingen sich beide zur Kooperation, denn es wird schnell deutlich, dass ein Leichen fressender Upir das Volk der Vampire und das Rudel der Gestaltwandler gegeneinander aufhetzen will.

Alle Spuren weisen auf den Mediziner Crest hin, der sich eine Beziehung mit Kate wünscht und sich auch nicht abschrecken lässt, als er von ihrem gefährlichen Job erfährt…

Liest man die ersten Zeilen, in denen Kate Daniels sich und ihre Welt in einem etwas schnoddrigen Tonfall vorstellt, denkt man als erstes: Nicht schon wieder ein „Buffy“-Nachzieher!“ Gibt man der Lektüre trotzdem eine Chance, wird man einige Seiten später positiv überrascht, denn der Roman tritt nicht in die Fußstapfen der TV-Serie, die so viele andere zeitgenössische Titel beeinflusst hat.

Auch wird zur Abwechslung das Genre Romantic Mystery nicht strapaziert, denn die Hauptfigur konzentriert sich auf die Lösung ihres Falls und plänkelt lediglich am Rande ein wenig mit Crest und Curran.

Ilona Andrews alias Ilona und Andrew Gordon ist es gelungen, der dunklen Welt der magischen Kreaturen eine weitere Facette hinzuzufügen. Vage fühlt man sich an „Shadowrun“ erinnert, denn auch in der Reihe „Stadt der Finsternis“ (von der in den USA bislang drei in sich abgeschlossene Bände erschienen sind) stehen fortschrittliche Technologie und Magie gleichberechtigt nebeneinander, heben sich phasenweise in ihrer Wirkung auf, was das Agieren der Protagonisten oft schwierig macht. Zauberei, Vampire, Gestaltwandler etc. gehören zum Alltag, wobei die Wer-Wesen offensichtlich die attraktivere Spezies darstellen, während die Blutsauger zu Dienern der Nekromanten degradiert wurden.

Kate Daniels steht zwischen den verschiedenen Gruppen, arbeitet mit oder gegen sie, wie es die Situation erfordert. Dabei dominieren Action und Recherche-Arbeit, die mit einer Prise sarkastischem Humor gewürzt werden, während romantische Verwicklungen – zumindest im Auftaktband – keine große Rolle spielen. Die Protagonistin ist eine toughe Amazone, die ihre Fähigkeiten einzuschätzen weiß und sich nicht in ein Heimchen am Herde verwandelt, kaum dass ein Mann ihren Pfad kreuzt. Von diesen ist allerdings nur Curran etwas detailreicher herausgearbeitet, während Crest, Derek und alle übrigen bloß als ‚Heldenbegleiter’ fungieren. Ob sich am jeweiligen Status etwas in den nächsten Bänden ändern wird, bleibt abzuwarten.

Dadurch, dass „Die Nacht der Magie“ nicht zu den paranormalen Romanzen zählt, deren Handlung weitgehend auf Kabbeleien zwischen den Hauptfiguren und deftige Sex-Szenen beschränkt ist, fällt der Band angenehm auf und ist auch für das männliche Publikum interessant.

Hat man Spaß an Reihen wie „“Vampire Academy“, „Dante Valentine“ oder „Dhampir“, die eine ‚richtige’ Geschichte mit glaubwürdigen Protagonisten bieten, wird man auch die Romane aus der „Stadt der Finsternis“ als spannendes Lesefutter schätzen und sich auf die Fortsetzung freuen. (IS)

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Stadt der Finsternis 01: Die Nacht der Magie

BEENDETES BÜCHERPREISRÄTSEL:
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1. Peter Naujock
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Der Rechtsweg war wie immer ausgeschlossen!
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