0.4 Eine perfekte neue Welt

Mike Lancaster
0.4 Eine perfekte neue Welt

0.4  (2011)
Oetinger Verlag
ISBN 978-3789141201
Kinder & Jugend, Science Fiction
Erschienen 2011
Übersetzer Peter Knecht
Titelbild: Jonas Schenk
Umfang 272 Seiten

www.oetinger.de

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Autorenporträt

Mike A. Lancaster wurde 1965 in Huntingdon, Cambridgeshire, geboren. Heute lebt er als freier Autor mit seiner Familie in Cambridge. Schon als Kind war er ein Bücherwurm und dachte sich die ersten Geschichten aus, kaum dass er Schreiben gelernt hatte. Bisher hat er zwei Bände mit Kurzgeschichten für Erwachsene veröffentlicht. „0.4 Die perfekte Welt“ ist sein erstes Kinderbuch. (Quelle: Oetinger)

Zum Buch

Kyle Straker ist ein ganz normaler Teenager und lebt in einer langweiligen Kleinstadt, in der nichts los ist. Er hängt mit seinen Freunden ab und interessiert sich erstmals für Mädchen. Doch dann kommt der Tag, an dem sich alles verändert und Kyle plötzlich zum Außenseiter wird. Denn mitten auf der alljährlichen Talentshow passiert etwas mit ihm, womit er niemals gerechnet hätte. Sein bester Freund hypnotisiert ihn und seine Exfreundin Lilly, und nachdem die Beiden mit noch 2 anderen Freiwilligen erwacht sind, ist alles anders. Die Menschen um sie herum sind verändert und niemand kann sich diese Veränderungen erklären. Zunächst glauben sie, dass sie dies Veränderungen durch die Hypnose wahrnehmen. Als dann jedoch die Anderen beginnen, die unpassenden “Elemente” eliminieren zu wollen müssen alle Beteiligten ihr früheres Leben ganz schnell über Bord werfen …

Fazit

Das Buch beschäftigt sich ganz eindeutig mit dem neuen In-Thema des Jugendbuchbereiches, der Dystopie. Allerdings ist der Aufbau an sich ganz anders, als bei den anderen Büchern die auf dem Markt sind. Der Autor vermischt gekonnt Dokumentarcharakter und Ich-Perspektive innerhalb eines Buches. Die Geschichte an sich spielt in unserer Gegenwart ist aber so geschrieben, als ob sich der Leser in einer fernen Zukunft mit diesem Buch beschäftigen würde. Der Dokumentarcharakter zeichnet sich dadurch aus, dass mitten im Buch Anmerkungen vom Verfasser eingebunden sind und die Story auf Kassetten aufgezeichnet wurden, die das Ganze fragmentartig wirken lassen.

Insgesamt lag hier mehr eine längere Kurzgeschichte vor, als ein Roman. Der Anfang war abrupt mitten in der Handlung und das Ende blieb offen. Die Charaktere wurden nicht besonders ausgeschmückt oder greifbar gemacht und es wurde nur eine kurze Episode aus dem Leben des Jungen Kyle erzählt. Der Schreibstil war recht einfach gehalten und kann deshalb bestimmt vor allem junge Leser überzeugen. Gerade auch die überschaubare Personenkonstellation und die wenig brutalen Szenen unterstützen mich in dieser Überzeugung. Die Idee an sich fand ich klasse und gut ausgeführt, kann aber an der Stelle nicht ausführlicher werden ohne zu spoilern.

Mir hat das Buch insgesamt gut gefallen, auch wenn es für eine eher jüngere Leserschaft gedacht war.

Ein kurzweiliges Buch, das die Welt darstellt, wie sie einmal in der Zukunft sein könnte.

Copyright © 2011 by Yvonne Rheinganz

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