Blood Magic

Tessa Gratton
Blood Magic

cbj
in der Verlagsgruppe Random House
ISBN 978-3-570-15286-7
Kinder- und Jugendbuch
Erschienen 18. Juli 2011
Aus dem amerikanischen Englisch von Anne Brauner
Umschlaggestaltung: Hanna Hörl, München
unter Verwendung eines Motivs von © Shutterstock, Andrejs Pidjass
Hardcover mit Schutzumschlag: 448 Seiten

www.cbj-verlag.de
www.blood-magic.de
www.tessagratton.com

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Zur Autorin:

Tessa Gratton wurde in Okinawa, Japan, geboren, als ihr Vater dort im Dienst der US Navy war. Mit ihrer Familie bereiste sie die Welt und studierte dann an der Universität von Kansas. Von klein auf wollte sie eigentlich Paläontologin oder Zauberin werden. Leider hat sich herausgestellt, dass sie zu ungeduldig ist, um Dinosaurier zu jagen, aber sie sucht noch immer jemanden, der ihr das Zaubern beibringen kann. Inzwischen lebt sie in Kansas, USA, mit ihrer Katze und ihrem Hund, und erzählt Geschichten vom Zaubern.

Zum Buch:

„Wer niemals länger allein auf einem Friedhof war, kann eigentlich nicht wissen, wer er ist.“

Silla ist oft länger alleine auf einem Friedhof und das immer häufiger, seit ihre Eltern einen grausamen Tod fanden. Die Menschen im Ort erzählen sich, dass Sillas Vater seine eigene Frau getötet hat und danach sich selbst. Silla hat ihre Eltern gefunden, in einer Blutlache und seitdem scheint auch ihr eigenes Leben zerstört. Doch nun hat sie vor ihrer Haustüre dieses kleine Buch gefunden mit handschriftlichen Einträgen ihres Vaters und einem Brief  eines Mannes, der sich selbst „Der Diakon“ nennt. Wer ist dieser merkwürdige Fremde und was hat es mit dem sonderbaren Buch auf sich, das merkwürdige Zaubersprüche enthält, die alle etwas mit Blutmagie zu tun haben. Aber gibt es Magie wirklich und kann es sein, dass Silla eben bis zu diesem Moment wirklich nicht wusste wer sie ist und was sie kann?

Schnell stellt sich heraus, dass Silla die Blutmagie beherrscht und sie scheint fasziniert davon. Allerdings ist diese Magie auch gefährlich und das weiß Nicholas, der erst vor kurzem mit seinem Vater und dessen neuer Frau in das Haus seines verstorbenen Großvaters an der anderen Seite des Friedhofs gezogen ist. Schließlich beherrscht auch seine Mutter diese Art von Magie und scheinbar kannte sie auch Sillas verstorbenen Vater. Hängt das alles irgendwie miteinander zusammen?

Neben der Magie, die hier düster und gefährlich geschildert wird, beherrscht auch die Liebe diese Geschichte rund um die junge Silla, die nach einem neuen Sinn in ihrem Leben sucht. Silla und Nicholas und auch Sillas Bruder Reese scheinen der Magie immer stärker zu verfallen und geraten in einen gefährlichen Strudel aus dem es plötzlich keinen Ausweg mehr zu geben scheint, denn die Gefahr ist kaum zu bannen.

Das Buch lebt von häufigen Szenen- und Perspektivwechseln. Einmal wird aus der Sicht von Silla erzählt und ein andermal aus der Sicht von Nicholas und so erfährt der Leser Stück für Stück mehr über die Vergangenheit der beiden und ihrer Familien. Weitere Details werden durch das Tagebuch der Josephine Darly offen gelegt und schon das erste Kapitel bringt hier ganz klar zum Ausdruck worum es geht:

„Ich heiße Josephine Darly, und ich habe vor, ewig zu leben.“

„Blood Magic“ ist Blutmagie pur. Das besagt der Titel, das zeigt das Cover durch die Kombination aus schwarzem Hintergrund, abgebildeter roter Rose und Blutsspritzern ganz deutlich und das wird dem Leser sehr intensiv geschildert.

In diese Geschichte taucht man hinein, sie lässt einen nicht mehr los, man lebt mit Silla die Magie von der ich auch jetzt noch nicht sagen kann, ob sie wirklich böse und dunkel ist oder nur von manchen Personen für böse und dunkle Zwecke missbraucht wurde.

Copyright © 2011 by Iris Gasper

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

PREISRÄTSEL/GEWINNSPIEL: 3 x 1 (KOSTENLOSES!) EXEMPLAR: Tessa Gratton – Blood Magic auf sfbasar.de!

Comments

  1. Vampire, Zaubern, Blut und Hexen. Fällt den Autoren und Autorinnen eigentlich nichts anderes mehr ein? Ich finde diese Themen fürchterlich. Ich würde mich mal über einen richtigen guten Space Opera-Roman freuen. Davon ist hier aber seit langer Zeit weit und breit nichts mehr zu sehen. Was ist los mit Euch?

  2. Hallo Karin,

    ich kann das nachempfinden, denn es geht mir genauso. Du musst dich aber leider noch gedulden, denn mein SF-Projekt „Aidan-Trilogie“ ist noch nicht fertig. (alles Arbeitstitel) Band 1 „Die Kolonisten“ ist fertig, Band 2 „Die Venusianer“ zu 3/4 und Band 3 schlummert noch in der Kapitelaufbauphase. Aber dort geht es dann richtig ab: Aliens en másse, exotische Welten, Raumschlachten, Kämpfe auf Planeten, Monden und im All.

    Und wenn ich mich ranhalte, gibt es dazwischen noch die Odyssee einer Raumfahrerin aus der Gefangenschaft, quer durch die Milchstraße, zurück in die Heimat. Mit einer feindlichen Flotte am A… Arbeitstitel „Black Ice – Die Odyssee von Spacetrooper Beronice Savoy“.

    Mit galaktischen Grüßen
    galaxykarl 😉

  3. Da bin ich aber auch mal gespannt. Gibt es davon dann eine Leseprobe im sf-bazar?

  4. Aber sicher doch …

    Mein Ego ist groß genug, dass ich mich das traue.
    Und mein Fell ist dick genug, dass ich – willkommene – kreative Kritik verkrafte.
    Ist das nicht das Prinzip eines Korinthenka…? Immer an sich zu feilen, das Streben nach Vollkommenheit, der unendliche Weg in die fernen Weiten des Alls …?

    Mit galaktischen Grüßen
    galaxykarl 😉

    P.S. Und bevor wieder Detlef, Felis oder jemand anderes fragt: Ich rauche nicht, weder Nikotin noch anderes Dreckszeug. 😉 😉 😉

  5. Das erinnert mich eher daran, was Detlef mir über das Poker-grinden am Telefon erklärt hat. Er sagte: Der Grinder ist ein „Rock“ und spielt immer nur dann, wenn seine Chancen zu seinen Gunsten stehen, sonst muß er folden! Er ist stetig daran interessiert, sein Poker-Ego zu hause zu lassen und seine Fähigkeiten, die Situation einzuschätzen, weiter zu entwickeln. Dabei muß er wie ein Schriftsteller damit rechnen, auch mal keine Einnahmen zu haben.“

    Also ich für meinen Teil gehe dann lieber arbeiten und weiß, daß ich einen festen Betrag am Monatsende auf dem konto habe. Für mich wäre das Leben als Von-der-Hand-in-den-Mund-Autor oder als Rock-Poker-Grinder nicht erstrebenswert, das wäre mir einfach zu unsicher.

  6. Da reihe ich mich sofort ein in den Club derer, die mit Rumbeißen und Blut saufen nichts anfangen können. Man muss sich nur mal die Regale in den Buchläden anschauen, um festzustellen, dass alles nur so trieft vor Blut. Ist halt Geschmackssache, leider nimmt die Anzahl der „richtigen“ SF-Romane in gleichem Maße ab wie die Vampirromane zunehmen. 🙁

    Karin, du könntest doch mal eine Rezi von einem deiner Lieblings-SF-Space-Operas beisteuern. Das wär doch was, oder? Vielleicht sogar von dem einen oder anderen Band der noch nicht erschienenen, aber bereits jetzt schon legendären „Aidan-Trilogie“ 😀

    Auf eine Leseprobe aus deinem Werk, Galaxykarl, bin ich natürlich auch richtig gespannt :-). (Ist das eigentlich der SF-Roman mit den fliegenden Hakenkreuzen?)

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