Boy Nobody – Ich bin dein Freund. Ich bin dein Mörder.

Allen Zadoff
Boy Nobody – Ich bin dein Freund. Ich bin dein Mörder.

(sfbentry)
Originaltitel: Boy Nobody
bloomoon
arsEdition GmbH, München
ISBN 978-3-8458-0005-9
Jugendbuch
Erschienen: 03.09.2013
Aus dem amerikanischen Englisch von Petra Post und Andrea von Struve
Umschlaggestaltung: Grafisches Atelier arsEdition
unter Verwendung des Originalcovers mit Bildmaterial von
© Arcangel Images / Tim Robinson und © the-parish.com
Hardcover mit Schutzumschlag, 336 Seiten
Altersempfehlung ab 14 Jahren

www.bloomoon-verlag.de
www.arsedition.de
www.allenzadoff.com

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Der Autor:

Allen Zadoff hat 2010 mit „Food, girls and other things I can’t have“ den Sid Fleischmann Humor Award gewonnen. Er lebt in Los Angeles, wo er an Boy Nobodys weiterem Schicksal arbeitet.

Das Buch:

Er ist 16. Er hat keinen Namen, er ist Boy Nobody. Er wechselt seine Identität mit seinem neuen Auftrag. Er hat „Vater“ und Mutter“. Sie sind seine Auftraggeber. Sie gehören zum Programm. Von ihnen erfährt er, was er zu tun hat. Er ist ein Auftragskiller.

„Boy Nobody“ erzählt uns in diesem Jugendthriller einen Teil seiner Geschichte. Er lässt uns teilhaben an einem kurzen Ausschnitt seines jungen Lebens. Schonungslos und eiskalt wurde er selbst im Alter von 12 Jahren dem Programm zugeführt und dort ausgebildet. Nun ist er einer der Besten und er bekommt auch die besten Aufträge. Allerdings ist der neue Auftrag ganz anders. Der Zeitrahmen ist kürzer, die Zielperson bekannter. Boy Nobody soll den Bürgermeister von New York eliminieren und dafür muss er an ihn herankommen. Der Bürgermeister hat eine Tochter im Alter von Boy Nobody. Diese wird er in der Schule kennenlernen.

Mit „Ich bin dein Freund. Ich bin dein Mörder“ wird der Inhalt dieser Geschichte wirklich gut umschrieben. Denn Boy Nobody ist zunächst Freund und dann Mörder. Allerdings ist dieser Auftrag anders und der skrupellose Auftragskiller entwickelt plötzlich Gefühle, die er längst vergessen zu haben schien. Sam, die Tochter des Bürgermeisters, ist ihm ähnlich. Sie denkt mit, sie verfolgt Ziele, sie ist einfach sympathisch. Boy Nobody gelingt es schnell an sie heranzukommen, aber der Leser fragt sich schon schnell, wer hier eigentlich die Fäden in der Hand hält. Ist es noch Boy Nobody oder jemand anders? Und wer verfolgt hier eigentlich wen?

Wenngleich diese Geschichte vielleicht nicht ganz realistisch ist, so steckt doch mit Sicherheit ein Stückchen Wahrheit in ihr. Auch, wenn man geschockt darüber sein mag, dass hier ein so junger Mensch wie eine todbringende Maschine agiert, so ist das Buch in jedem Fall aber so spannend geschrieben, dass der Leser das Buch nicht aus der Hand legen möchte. Hier werden immer neue Fragen aufgeworfen, manche beantwortet und dann geht die Handlung wieder in eine ganz andere Richtung als erwartet. Der Autor Allen Zadoff spielt mit seinen Lesern und mit seinen Figuren. Er hält die Fäden in der Hand und erzeugt Spannung auf hohem Niveau.

„Boy Nobody“ wird sicher noch weiter von sich reden machen und ich bin gespannt auf seinen neuen Auftrag und hoffe irgendwann das wahre Gesicht von „Vater“ und „Mutter“ kennenzulernen.

Copyright © 2014 by Iris Gasper

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