Das ferne Leuchten

Andreas Eschbach
Das Marsprojekt 1
Das ferne Leuchten

(sfbentry)
Bastei Lübbe GmbH & Co. KG, Köln
1. Auflage: 12/2004
Science Fiction, Jugendliche
ISBN: 978-3-404-24332-7
Titelillustration: Jim Burns, Agentur Schlück
Umschlaggestaltung: Guter Punkt, München
TB 302 Seiten

www.luebbe.de
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Die vier Kinder Ariana, Ronny, Carl und Elinn sind die allerbesten Freunde. Sie gehen zusammen zur Schule und verbringen ihre gesamte Freizeit zusammen. Ihr Zuhause ist allerdings recht ungewöhnlich. Sie sind die einzigen Kinder der Marssiedler, sie sehen den Mars als ihre Heimat an und diese Heimat lieben sie über alles. So wie andere Kinder auf der Erde Fahrrad fahren lernen, lernen die Abkömmlinge der Marssiedler die schweren Gerätschaften wie die imposanten Fahrzeuge zu bewegen und kennen sich bestens mit allerlei Technik aus. Dies beinhaltet ebenfalls die Wartung ihrer Raumanzüge sowie die gemeinschaftliche Arbeit in den Gewächshäusern. Ausflüge auf der Marsoberfläche sind für sie ein normaler Zeitvertreib. Dann beschließt die Erdregierung die Marskolonie aufzugeben und die Siedler zur Erde zurückzubeordern. Alle sind traurig doch als sich herausstellt, das Elinn auf der Erde in tödlicher Gefahr schwebt, setzen die Kinder alles daran um für den Erhalt ihrer Heimat zu kämpfen. Vor allem Elinn ist überzeugt davon das es ein geheimnisvolles Wesen auf dem Mars gibt das mit ihr Kontakt aufnehmen will. Leider glaubt ihr niemand und die Artefakte die sie findet werden ebenfalls belächelt. So beschließt sie alles dafür zu tun um heimlich auf dem Mars zu bleiben. Ihre Freunde beschließen ihr dabei zu helfen und ihr Gesellschaft zu leisten.

Andreas Eschbach erlangte mit verschiedenen Science Fiktion Romanen die Aufmerksamkeit vieler Leser dieses Genre. Mit Kelwitts Stern erzählte er anschaulich wie sich ein Außerirdischer auf unserer Erde zurechtzufinden muss. Mit seiner Reihe Das Marsprojekt sind es wieder Kinder die er mit seinen Geschichten ansprechen will. Allerdings dürften sich auch erwachsenen Leser animiert fühlen, dieses gelungene Abenteuer für sich zu entdecken. Liebevoll beschreibt der Autor wie die Siedler sich auf dem Mars eingerichtet haben. Dabei sind es vor allem die Kinder, die ja nichts anderes kennen als den roten Planeten, die diesen für sich erobert haben. Für sie ist es nur schwer vorstellbar auf der Erde zu leben. Andreas Eschbach beschreibt die Umgebung in der die Siedler leben so plastisch das sich die Leser gerne auf eine Reise zum Mars begeben auch wenn dies vielleicht nicht so schnell Realität werden wird. Doch wer sich für diesen Planeten in unserem Sonnensystem interessiert wird eingeladen den Mars in seiner Fantasy zu besuchen. Das gelingt mit der Hilfe des Autors so problemlos das man versucht ist eine Reise zum Mars zu buchen, sollte dies je möglich sein. Mit einem überraschenden Ende infiziert Andreas Eschbach seine Leser endgültig mit dem Marsvirus. So darf die Fortsetzung mit Spannung erwartet werden.

Copyright by 2012 © Petra Weddehage (PW)

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