Das verbotene Eden – David und Juna

Thomas Thiemeyer
Das verbotene Eden – David und Juna

PAN-Verlag, 2011
ISBN 978-3-426-28360-8
Kinder & Jugend
Umfang 4 60 Seiten

www.thiemeyer.de
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Titel erhältlich bei Buch24.de
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Zum Buch

Die Welt wie wir sie kennen existiert nicht mehr. Nach einem Virus, der sich über dem gesamten Globus verbreitete und die Menschen veränderte, leben beide Geschlechter in verbitterter Feindschaft zueinander. Beide Geschlechter geben natürlich jeweils dem anderen Geschlecht Schuld an diesem Zustand und Informationen über die Welt vor den “dunklen Jahren” sind rar. Während sich die Frauen in heidnische Bräuche zurückziehen und die Verbindung mit der Natur suchen, sind die Männer dem Christentum und der Technik zugetan. Die beiden Welten scheinen nicht miteinander vereinbar zu sein und die Kluft zwischen den Geschlechtern droht die Menschheit vollkommen auszulöschen.

Vereinbarungen werden gebrochen und Kriege entfacht. Mitten in der Zeit des Umbruches und des Krieges treffen die Kriegerin Juna und der Mönch David aufeinander und müssen feststellen, dass das andere Geschlecht gar nicht von Grund auf böse ist, wie es ihnen die Gesellschaft von jeher vermittelt hat. Sie verlieben sich ineinander und versuchen nun zwischen den Geschlechtern eine Brücke zu schlagen. Schließlich überwindet Liebe alle Hindernisse… oder?

Fazit

Dystopien sind groß im Kommen. Während sich viele Autoren im Bereich der Fantasy zwischen Geister und Elfen bewegen, kommt Thomas Thiemeyers “Das verbotene Eden” hervorragend mit einfachen Menschen aus. Zum einen gefiel mir die Idee, dass die Menschheit sich durch einen selbst verursachten, mutierten Virus fast selbst zugrunde richtet. Zum anderen war diese Idee realistisch und erschreckend gut umgesetzt. Hierzu trugen nicht nur in das Buch eingebundene Notizen bei, sondern auch der Schreibstil des Autors. Hier wurde nichts beschönigt oder zu blumig beschrieben.

Man fand sich in der veränderten Welt dieser Menschen wieder und wurde in ihren Alltag, in Freud und Leid eingebunden. Man wurde zum Nachdenken sowohl über die technisierte Welt  wie auch über den Sinn und Zweck von wirtschaftlichen Bedürfnissen und dem Streben nach Profit angeregt. Leider endet das Buch mit einem Cliffhanger, sodass mich das Ende nicht befriedigen konnte. Man erfährt weder etwas über David und Juna, noch etwas über den Fortbestand der Welt. Das Ende schreit förmlich nach einer guten Fortsetzung.

Insgesamt ein gutes Jugendbuch, das nicht nur was fürs Herz ist, sondern auch etwas für den Verstand.

Copyright © 2011 by Yvonne Rheinganz

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ZUM SFBASAR.DE-PREISRÄTSEL/GEWINNSPIEL: 3 x 1 (KOSTENLOSES!) EXEMPLAR: Thomas Thiemeyer – Das verbotene Eden – David und Juna.

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