Die Blauen Türme

Andreas Eschbach
Das Marsprojekt 2
Die Blauen Türme

(sfbentry)
Bastei Lübbe GmbH & Co. KG, Köln
1. Auflage: 02/2010
Science Fiction, Jugendliche (24389)
ISBN: 978-3-404-24389-1
Titelillustration: Anke Koopmann unter Verwendung von Motiven von shutterstock
Umschlaggestaltung: Guter Punkt, München
TB 318 Seiten

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Die vier Kinder Ariana, Ronny, Carl und Elinn leben mit ihren Eltern auf dem Mars. Die Siedlung sollte geschlossen werden und die Menschen zur Erde zurückkehren. Allerdings gelang es den Kindern Blaue Türme auf dem Mars zu entdecken, die eines ganz schnell klärten. Sie sind außerirdischen Ursprungs. So schickt die Erdregierung neue Wissenschaftler und ist bestrebt die Siedlung zu erweitern. Vor allem für Elinn ist diese Entwicklung ein Segen. Wegen ihrer Kondition wäre sie nicht in der Lage auf der Erde zu überleben.

Die Freunde erfahren, dass der Sohn ihres Widersachers ebenfalls zum Mars kommt. Sie beschließen ihn zu ignorieren, da sie fürchten dass er für seinen Vater spionieren soll. Urs ist es ein Rätsel warum ihn die Freunde nicht in ihre Gemeinschaft aufnehmen wollen. Im Gegensatz zu seinem Vater ist er bestrebt das Beste aus seiner Situation zu machen. Die Kinder berginnen nur zögerlich ihn in ihre jeweiligen Unternehmungen mit einzubeziehen. Aller Streit ist vergessen als ein Saboteur beginnt sein Unwesen zu treiben. Die Kinder sind entschlossen den Übeltäter zu entlarven. Dabei begeben sie sich in große Gefahr.

Andreas Eschbach gelingt es bravourös seine Mars-Saga fortzusetzen. Seine jugendlichen Protagonisten überzeugen sowohl als Kinder und als besondere Menschen, die schon früh lernen Verantwortung für sich selber und andere zu übernehmen. Durch Urs, den Neuzugang auf dem Mars, erfahren sie ein wenig mehr über die Erde. Dieser ist zwar ihr Ursprungsplanet aber der Mars ist ihre wahre Heimat. Diesen Konsens verarbeitet der Autor glaubwürdig und nachvollziehbar. Er beschreibt das Leben auf dem Mars so plastisch, das die Leser neugierig werden und der Faszination des roten Planeten gerne erliegen.

Mit Kelwitts Stern gelang dem Autor ein Überraschungserfolg. Seine Mars-Saga entführt in eine fremde und doch vertraute Welt, da der Mars seit jeher ein faszinierendes Objekt für die Menschheit ist. Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren werden in eine futuristische Zukunft entführt, die gar nicht so weit entfernt zu sein scheint. Immerhin gibt es ja zahlreiche Pläne verschiedener Länder, die sich um den roten Planeten drehen. Leser und Leserinnen dürfen sich auch weiterhin auf spannende Geschichten rund um den Mars freuen. Der dritte Teil dürfte wieder einige fantastische Überraschungen parat haben.

Copyright by 2012 © Petra Weddehage (PW)

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