Notizen eines Genies – Mit 365 verblüffenden Experimenten durch die Naturwissenschaften

Nicole Ostrowsky
Notizen eines Genies – Mit 365 verblüffenden Experimenten durch die Naturwissenschaften

L’Agenda de l’apprenti scientifique (2009)
Arena-Verlag
ISBN 978-3-401-06652-3
Sachbuch, Kinder & Jugend
Erschienen 2011
Übersetzer Silvia Schröer
Titelbild Frauke Schneider
Illustrationen Theresa Bronn
Umfang 384 Seiten

www.arena-verlag.de

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Autorenporträt

Nicole Ostrowsky ist Professorin an der Universität von Nizza, lehrt Physik und leitete das Physiklabor (LPMC). Sie begann ihre Karriere unter anderem als Forscherin am französischen Zentrum für wissenschaftliche Forschung (CNRS) und an der Universität von Harvard. In ihrer Leidenschaft für die Wissenschaftsvermittlung schuf sie eine Reihe wissenschaftlicher Plakate, die im Pariser Palais de la Découverte, einem interaktiven Museum für junge Forscher, ihren Platz gefunden haben. (Quelle: Arena-Verlag)

Inhalt & Fazit

In dem Sachbuch “Notizen eines Genies – Mit 365 verblüffenden Experimenten durch die Naturwissenschaften” werden für jeden Tag des Jahres kleine Experimente zum Nachmachen und Selbstgestalten vorgestellt. Hierbei ist die Kalenderstruktur besonders hervorzuheben. Durch die kleinen abschneidbaren Ecken kann gekennzeichnet werden, welches Experimente bereits durchgeführt worden ist. Aufgelockert wird jede Seite durch einen kleinen naturwissenschaftsbezogenen Comic, der direkt oder indirekt etwas mit der Thematik des vorgestellten Experimentes zu tun hat. Ein Zitat mit Naturwissenschaftsbezug eröffnet jeden Kalendertag und stellt noch einmal Bezug her. Die Experimente werden eingeleitet durch einen ansprechenden Titel und eine gelungene Beschreibung, die daran anschließt. Alle Gegenstände hierfür können aus der heimischen Wohnung entnommen werden und sind deshalb auch gut in den Grundschulunterricht übertragbar, da sie einen geringen Materialaufwand haben. Die Auflösung des Experimentes findet sich unten auf der Seite und kann deshalb kinderleicht abgedeckt werden, ohne den Platz für Notizen zu beschneiden. Die Experimente regen zum Nachdenken an und widerlegen so manchen Alltagsirrtum. Die Auswahl der Experimente ist ausgeglichen und deckt mehrere physikalische Bereiche wie etwa Elektrizität, Optik oder Licht und Schatten. Besonders gut gefielen mir hierbei die Rechercheaufgaben zu den berühmten Naturwissenschaftlern und die Darstellung von Tag und Nacht mithilfe eines Zahnstochers und einer Cocktailtomate. Ein kleines Manko war lediglich das fehlende Register und, dass die Themen nicht nach Sachgebieten geordnet waren. So kann man sich nur schwer im Buch zurechtfinden und muss bei der Suche eines bestimmten Experimentes immer das ganze Buch durchblättern.

Kurz um: Ein gelungenes Experimentierbuch mit ungewöhnlicher Struktur, das auch jüngere Kinder zum eingeständigen Experimentieren einlädt.

Copyright © 2013 by Yvonne Rheinganz

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