Brot – Frisch gebacken aus dem Ofen und vom Grill

Ulrike und Jutta Schneider
Brot – Frisch gebacken aus dem Ofen und vom Grill
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Jan Thorbecke Verlag, Ostfildern, 02/2015
HC, Sachbuch, Essen & Trinken
ISBN 978-3-7995-0587-1
Titelgestaltung von Finken & Bumiller, Stuttgart
Fotos im Innenteil von Jutta Schneider und Dr. Michael Will
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www.thorbecke.de
www.hannastoechter.de
www.phoenis-edition.de
www.schneider-will.de

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Dass man Brot und Brötchen zu Hause selbst backen kann, ist nicht neu. Zu diesem Thema gibt es bereits eine ganze Menge Bücher und Magazine voller Rezepte, wie man mit haushaltsüblichen Geräten und Zutaten leckere Brotvarianten herstellen kann. Vor allem in den späten 1980er und frühen 1990er Jahren, als die Öko- und Vollkornwelle viele junge Frauen erfasst hatte, waren Getreidemühlen und Brotbackautomaten (auch Brotbackmischungen für diese Geräte) fast schon Standard in den Küchen. Das Ganze ist mit der Zeit wieder abgeflaut, und entweder backt man heute aus Überzeugung sein Brot selbst – oder einfach nur aus Spaß daran, ein verlockend klingendes Rezept auszuprobieren bzw. weil der Bäcker zu hat und das Brot alle ist.

Ulrike und Jutta Schneider wenden sich an all jene, die die viel kritisierten Angebote aus dem Discounter ablehnen und auch Zweifel daran haben, ob der Bäcker am Ort noch ‚richtig‘ backt oder auch nur standardisierte Industriemischungen für sein Brot verwendet. Sie geben Auskunft über die unterschiedlichen backfähigen Getreidearten, klebearme/-freie Mehl- und Körnersorten sowie frische Zutaten, die man dem Teig hinzufügen kann. Auch Sauerteig, Hefe, Brotgewürze u. a. m. finden Erwähnung. Ferner wird erklärt, wie man den Teig knetet, um dem Brot eine lockere Konsistenz zu verleihen, welche Bewandtnis es mit der Tasse Wasser im Ofen zu Beginn des Backens hat und welche Möglichkeiten es fürs Backen an sich gibt, angefangen vom konventionellen Herd über den Kugelgrill bis hin zum offenen Feuer.

Je nachdem ob und welches Behältnis man für den Brotteig wählt, kann man dem Laib allerlei Formen verpassen. Der Fantasie sind allein durch das Material, dass die Hitze aushalten muss, Grenzen gesetzt. Beispielsweise regen die Autorinnen an, das Brot in Blechtassen und –dosen, in Tonblumentöpfen, im Römertopf oder in der Pfanne zu backen. Hübsch verziert erstellt man auf diese Weise durchaus ein originelles Geschenk oder Mitbringsel. So heißen schließlich die Kapitel mit den Rezepten „Wildeste Brotformen“, „Unsere Lieblingsbrote“, „Kleine und feine Brote“, „Dünne Brote und Fladen“, Orientalisch-indische Brote“, „Leckere Brotreste“. Damit wird bereits angedeutet, dass es in dem Buch sehr unterschiedliche Brote zu entdecken gibt wie „Brotschalen mit Orangenduft“, „Dinkelbaguette mit Kardamom“, „Brotkugeln mit Pesto“, „Einfaches Trapperbrot“, „Chapati“ und für die Resteverwertung „Brotsalat“.

Zu jedem Rezept gibt es eine persönliche Einführung oder Beschreibung des Brots, eine Zutatenliste mit Portions- und Zeitangabe, eine leicht nachvollziehbare Schritt für Schritt-Anleitung und eine farbig unterlegte Information, welche Backstelle für diese Brotsorte empfohlen wird. Da aber nicht jeder einen Dutch-Oven, eine Feuertonne etc. zur Verfügung hat, tut es auch der normale Backofen. Ergänzt wird mit einem seitenfüllenden Fotos des fertigen Brotes.

Für 4 – 6 Fladen Naan-Brot 500 g Dinkelvollkornmehl, 1 P. Trockenhefe, 1 TL Kreuzkümmel, 1 EL Ghee, 250 ml Yoghurt, 1 – 2 TL Salz verkneten. Teig 30 min ruhen lassen. Backofen auf 240°C vorheizen. Vom Teig Portionen abtrennen, ca. 1 cm dick ausrollen, auf ein geöltes Backblach legen und mit 2 EL Ghee bestreichen. Ca. 10 min goldbraun backen.

Die Rezepte sind leicht nach zu backen und so abwechslungsreich, dass jeder seine Favoriten finden dürfte. Hatte man anfangs noch angenommen, dass das Buch auch nur wieder dieselben Rezepte, die man schon kennt, leicht variiert präsentiert, so wird man angenehm überrascht, weil doch allerlei neue Anregungen dabei sind und auch die Hinweise zu den alternativen Backstellen die Möglichkeiten erweitern. In der Summe ein nützliches Buch mit vielen leckeren Ideen.

Copyright © 2015 by Irene Salzmann (IS)

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