Das Skript

Arno Strobel
Das Skript
 
Verlag: Fischer
ISBN 978-3-596-19103-1
Genre Krimi & Thriller
Erscheinungsjahr: 2012
Umfang 400 Seiten
Broschur

www.fischerverlage.de/
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Zum Autor:

Arno Strobel, 1962 in Saarlouis geboren, studierte Informationstechnologie und arbeitet heute bei einer großen deutschen Bank in Luxemburg. Mit dem Schreiben begann er im Alter von fast vierzig Jahren. Arno Strobel lebt mit seiner Familie in der Nähe von Trier.
(Quelle: Verlag)

Zum Buch:

Die Tochter des leitenden Direktors einer Hamburger Zeitung wird entführt. Kurz darauf erhält eine Studentin ein grausiges Päckchen: Auf einem Stück Haut, gespannt auf einen entsprechenden Rahmen, ist die erste Seite eines Buches geschrieben. Der Kommissar Erdmann und seine nächste Vorgesetzte Matthiesen werden auf diesen Fall angesetzt.

Bei ihren nicht gerade einfachen Ermittlungen, in dessen Folge sich einige Personen sehr verdächtig machen, kommt ihnen auch ein Schriftsteller unter, Christoph Jahn. Vor Jahren ist er aus Köln nach Hamburg gezogen, weil dort ein schrecklicher Kriminalfall ihn und seine Bücher in den Fokus der Öffentlichkeit in unschöner Weise gerückt hat. Ein bis heute nicht gefasster Täter hatte begonnen, Morde aus seinem Buch „Der Nachtmaler“ nachzustellen. Und nun scheint es so zu sein, dass sich dieses Drama in Hamburg wiederholt. Denn die verschwundene Tochter des HAT-Chefs und das Päckchen mit der beschriebenen Haut spielen im Thriller „Das Skript“ von Christoph Jahn eine bedeutende Rolle. Und wenn Matthiesen und Erdmann es nicht schaffen, den wahnsinnigen Killer zu stellen, werden noch viele Frauen sterben und ihre Haut für das Geltungsbedürfnis eines Wahnsinnigen opfern müssen.

Fazit:

Als ich das Buch zuklappte, dachte ich nur, wenn das jetzt kein Psychothriller ist, dann weiß ich es nicht! Arno Strobel gehört schon längst zu meinen Lieblingsautoren und mit „Das Skript“ beweist er mir wieder mal, dass deutsche Autoren sich wahrlich nicht hinter den amerikanischen Kollegen verstecken müssen! Auch wenn der von Strobel-Fans lieb gewonnene Menkhoff hier nur einen Miniauftritt hat, auch die beiden Ermittler-Figuren in diesem Buch haben sich zwischen den Buchdeckeln zu echten Sympathieträgern gemausert. Mit all ihren kleinen Macken, den Schwierigkeiten, unter denen sie zu leiden haben und dem Mut, den beide beweisen und dem Können. Ein Team, von dem ich persönlich gern noch mehr lesen würde!

Der Thrill ist wirklich sehr subtil, vielleicht erschließt er sich auch nicht jedem, das mag sein. Ich fand es sehr sehr gruselig, dieses Spiel, als Thema ein Buch über ein Buch im Buch und den kranken Gedanken des Killers daraus zu lesen. Es hat mir auch eine kleine Gänsehaut beschert, wenn über den Autor Christoph Jahn im Buch gesprochen wird, welche „Macke“ er hat, oder nennen wir es Eigenart. Denn das mag ich persönlich z.B. an Arno Strobel auch sehr (ohne jetzt zu verraten, was es ist, sonst nehm ich einfach zu viel vorweg!).

Und auch die Verlage kommen aus meiner Sicht nicht ganz so gut weg, oder zumindest die schwarzen Schafe der Zunft. Ich mag solche Kritik, die nicht bösartig, aber doch sehr deutlich ist. Aber bei Allem sollte man nie vergessen, es ist reine Fiktion. Zumindest wünsche ich es mir inständig, dass dieses Buch auch tatsächlich Fiktion bleibt.

In jedem Fall ist es ein astreiner Psychothriller, mit einem Täter, den ich zumindest so nicht auf der Rechnung hatte und vielen, teilweise wirklich versteckten, Gänsehauteffekten, die ich sehr begrüßt habe und ich denke, das Buch ist auf jeden Fall ein Highlight für Thriller-Fans, die nicht zwingend literweise Blut, sondern lieber etwas ausgefeiltere Methoden bevorzugen.

Copyright © 2012 by Sabine Kettschau

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Magus – Die Bruderschaft (2007) ISBN 978-3-423-21035-5
Castello Cristo (2009) ISBN 978-3-423-21136-9
Der Trakt (2010) ISBN 978-3-596-18631-0
Das Wesen (2010) ISBN 978-3-596-18632-7

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