Der Knochenacker

P. J. Parrish
Der Knochenacker
2. Fall für Louis Kincaid

Titel des Originals: South of Hell (2008)
Knaur
ISBN 978-3-426-50108-5
Krimi & Thriller
Erscheinungsjahr der deutschen Erstausgabe: 2011
Übersetzer: Charlotte Breuer
Umfang: 480 Seiten

www.droemer-knaur.de
http://pjparrish.com/

Titel erhältlich bei buch24.de
Titel erhältlich bei booklooker.de

Über die Autoren:

Hinter dem Autorennamen P. J. Parrish verbergen sich die Schwestern Kelly Nichols und Kris Montee, geboren in Detroit, Michigan. Schon als Kinder schrieben die beiden Geschichten. Nach beruflichen Stationen als Lehrerin bzw. Journalistin beschlossen die Schwestern, ihr Glück mit der Schriftstellerei zu versuchen. Mit Erfolg. Inzwischen sind ihre Romane, die für den Edgar, den Shamus und den Anthony Award nominiert wurden, regelmäßig auf den Bestsellerlisten vertreten.

Zum Buch:

Amy, eine 13jährige, schlägt sich im Süden Michigans nach dem Tod ihrer Tante zu ihrem ehemaligen Zuhause, einer heruntergekommenen Farm, ganz alleine durch. Sie weiß nicht wieso, aber sie glaubt, ihre Mutter würde dort immer noch auf sie warten, obwohl diese doch eigentlich tot ist. Zumindest glaubt dies Louis Kincaid, ehemaliger Polizist dort und nun Privatdetektiv, der damals in dem Fall der verschwundenen Frau ermittelt hat. Nur wurde nie eine Leiche gefunden. Als er nun um Unterstützung in seiner alten Heimat gebeten wird, zögert er nicht lange und fährt dorthin. Seine Freundin, Joe, die als Sheriff in einem kleinen Örtchen ganz in der Nähe arbeitet, will ihm helfen, das Rätsel um die Farm und Amy zu lösen. Die Fragen, die sich einem immer wieder stellen, lebt Jean, die Mutter von Amy noch? Fantasiert Amy? Ist sie gar krank? Ihr Vater will von ihr nichts wissen. Doch könnte er mit dem Verschwinden seiner Frau etwas zu tun haben?

Fazit:

Wie man sieht, wirft die Story viele viele Fragen auf. Und das bleibt auch so. Streckenweise musste ich zurückblättern, einige Passagen einfach noch mal lesen, um nicht völlig durcheinander zu geraten. Mir ist aufgefallen, dass es besser gewesen wäre, hätte ich „Das Gebeinhaus“, den Vorgänger zu „Der Knochenacker“, zuvor gelesen, dann wäre es mir vielleicht leichter gefallen, einige Andeutungen über die Vergangenheit von Louis Kincaid und Joe zu verstehen. Da fehlte mir so ein wenig die Erläuterung. Und genau das war es auch, was es mir schwer gemacht hat, so richtig in die Geschichte reinzukommen.

Am besten hat mir Amy an der ganzen Geschichte gefallen. Das Mädchen tat mir so unendlich leid, mit ihrem Leben bei der Tante, mit diffusen Erinnerungen, bzw. der ewigen Frage, sind es Erinnerungen oder Träume, Fantasien oder Wirklichkeit, die sie immer wieder heimsuchen. Wie muss sich das arme Mädchen gefürchtet haben…
Also habe ich diesen Thriller eher als Tragödie empfunden, da die Spannung, die ich erwartet hatte, nicht so ganz aufkam. Dafür waren für mich persönlich einfach zu viele Erzählstränge vorhanden, die sich nicht wirklich schlüssig dann miteinander verwoben haben, sondern zum Teil doch auch eigenständig blieben.

Copyright © 2011 by Sabine Kettschau

Titel erhältlich bei buch24.de
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Weiteres Buch der Autoren:
Das Gebeinhaus (1. Teil um Louis Kincaid)

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