Der Tod stickt mit

Tatjana Kruse
Der Tod stickt mit

München: Droemersche Verlagsanstalt 2015
Knaur Taschenbuch 51429
Umschlagabbildung: plainpicture/visual2020vision
Umfang 287 Seiten
Krimi
ISBN 978-3-426-51429-0

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Kommissar Siegfried Seifferheld aus Schwäbisch Hall, der sich wegen einer Schußwunde an der Hüfte in einer Art Vorruhestand befindet, jedoch das Ermitteln auf eigene Faust nicht lassen kann, wird in seinem sechsten Fall mit einem von ihm vermuteten geplanten Raubüberfall auf eine Kunsthalle konfrontiert. Während dem Kommissar niemand glauben will, dass er verdächtige maskierte Personen in der Nähe der Kunsthalle gesehen hat, wird bald ein bekannter Kunsthändler tot aufgefunden. Aber hat sein Tod wirklich etwas mit einem geplanten Raub zu tun? Oder verrennt Seifferheld sich mal wieder in ein Hirngespinst? Die Chefin der Polizei von Schwäbisch Hall ist jedenfalls extrem genervt vom den Einlassungen ihres Mitarbeiters im Vorruhestand, bügelt den Tod des Mannes als missglückten Liebesakt weg. Könnte sie ausnahmsweise einmal recht haben? Nie im Leben, ist sich Seifferheld sicher, und ermittelt mal wieder auf eigene Faust…

Leider braucht die vorliegende Geschichte nahezu 100 Seiten, um wirklich in Schwung zu kommen. Nach weiteren 100 Seiten hat die Autorin dann fast all ihr Pulver verschossen, die restlichen knapp 90 Seiten ziehen sich dann wieder wie Kaugummi. Des Kommissars sechster Fall ist leider auch sein zweitschwächster nach Gestickt, gestopft, gemeuchelt, dem vierten Fall des Kriminalers im Unruhestand. Erneut fangen die Charaktere an, den Leser zu ermüden, die Gags sind überschaubar und nicht wirklich “markerschütternd lustig”, der Fall eher zäh (war aber auch nie Zentrum der hohen Qualität dieser besonderen Krimis).

Auch sonst blubbert die Handlung sehr moderat und äußerst überschaubar vor sich hin. Sicherlich kein literarischer Totalschaden, die Fans werden Seifferheld und seine schräge Sippe weiterhin lieben, aber nach dem wieder sehr erquicklichen fünften Band der Serie mit dem Titel Sticken, stricken, strangulieren geht es hier wieder eindeutig abwärts. Vielleicht sollt Autorin Kruse mal eine Pause einlegen und auf neue und vor allem zündende Ideen warten und erst dann weiter schreiben, wenn sie wieder von der literarischen … oder sagen wir besser … humoristischen Muse geküsst wird!

Copyright © 2015 by Gunther Barnewald

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