Der Vollstrecker

Chris Carter
Der Vollstrecker

Ullstein Taschenbuch Verlag
ISBN 978-354-8281100
Psychothriller
1.Auflage 15.07.2011
Aus dem Amerikanischen von Sybille Uplegger
Umfang: 496 Seiten, kartoniert

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Titel erhältlich bei Buch24.de
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Zum Autor:

Chris Carter, geboren 1965, studierte in Michigan forensische Psychologie und beriet viele Jahre die Staatsanwaltschaft. Dann zog er nach Los Angeles, dem Schauplatz seiner Thriller-Serie um Detective Robert Hunter.

Zur Handlung:

„Ich kenne Deine größte Angst“! – Robert Hunter und sein Partner Carlos Garcia ermitteln wieder in zwei Mordfällen, die einem Serienkiller zuzuschreiben sind. Sie werden zu einem ermordeten Priester gerufen, der grausam geköpft wurde und welchem wie zum Hohn ein Hundekopf im Austausch statt seines eigenen aufgesetzt wurde. Des Weiteren wurde der Tatort in ein regelrechtes gruselige Blutbad um den Altar getaucht. Die nächste Leiche ist die einer jungen Immobilienmaklerin, in einem leer stehenden Haus vor dem Kamin bis zur Unkenntlichkeit geröstet wurde. Dass es sich um den gleichen Serientäter handeln, sieht man daran, dass der Mörder seine Opfer nummeriert.  Doch der Priester trug die Zahl drei, die junge Frau die Zahl vier?wo befinden sich daher Nummer eins und zwei?

Hunter und Garcia bemühen sich, die Zusammenhänge zwischen den Personen zu erkennen, da die Art des Todes auf unterschiedliche Weise durchgeführt wurde. Der „Vollstrecker“ muss hierfür eine Strategie oder ein Muster entwickelt haben, doch wo befindet sich der rote Faden, wenn er nicht wahllos tötet? Als Leser weiß man aus dem Prolog, dass die Opfer jeweils mit dem gequält und getötet wurden, wovor sie am meisten Angst hatten…

Unerwartete Hilfe erhalten Hunter und Garcia von der 17-jährigen Molli, die von Visionen über die Morde gequält wird. Doch sie hat es zunächst schwer, ihre Gabe glaubhaft zu machen und Hunter erkennt erst später ihren Wert. Und auch sie scheint in Gefahr zu sein, denn auch sie aus Angst vor einer unbekannten Person auf der Flucht…

Mein Fazit:

Dieses Buch lebt ? ebenso wie der „Kruzifix-Killer“ von großen Spannungsbögen, die Konfrontation mit sehr grausam und bizarr beschriebenen Opfern eines Serienkillers und der Suche nach dessen Tötungsmuster. Die relativ kurzen Kapitel, oft auch ohne Szenenwechsel, haben mir gut gefallen, da sie unbewusst den Verlauf auf einem temporeichen und hohen Spannungsniveau halten. Ebenso hat Chris Carter mit den zwei Ermittlern ein sympathisches Team geschaffen, das mir schon im ersten Band ans Herz gewachsen ist. Hunter ist ein hochintelligenter und gut recherchierender Ermittler, psychologisch werden die Mordfälle gut nachvollziehbar angegangen. Privat ist er, Single, jedoch dem weiblichen Geschlecht nicht abgeneigt. Garcia ist ein solider Familienmensch, aber auch ein engagierter Polizist, der sich gut in das Team Hunter/ Garcia einfügt.

Mein Favorit ist auch hier das Ende des Buches mit einer überraschenden Wendungen zum Schluss, sowie der Erkenntnis, dass es sich nicht nur um einen Serienmörder handelt! Auch das Motiv ist im Grunde nachvollziehbar, wenn auch nicht tolerierbar. Ich würde mich freuen, von Chris Charter noch mehr lesen zu können und empfehle dieses Buch, jedoch nur an diese, die mit einigen grausamen Details gut umgehen können.

Copyright © 2011 by Sandra Stockem

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PREISRÄTSEL/GEWINNSPIEL: 5 x 1 (KOSTENLOSES!) EXEMPLAR: Chris Carter – Der Vollstrecker.

Comments

  1. Hach, ich freu mich! Ich bin gerade noch mitten im Kruzifixkiller, den ich mir vorgenommen habe als Einstimmung auf den Vollstrecker! Ich habe von vielen gehört, dass das 2. Buch um Hunter und Garcia sogar noch besser sein soll, als das 1.

    Gruß
    Bine

  2. Wer sich unsicher ist, sollte nicht zu lange zögern! Ein tolles Buch, habe just vor einer halben Stunde ausgelesen 😉

    Gruß
    Bine

  3. Eine Rezi reicht nicht? 😉

    Ich möchte auch nicht zu viel verraten.
    Es gibt genau wie beim Kruzifixkiller wieder unglaublich perfide Mordmethoden, wo es einem eisekalt den Rücken runterläuft, Hunter und Garcia ermitteln teilweise sehr unkonventionell und der Täter….ist total krank im Kopf. Wobei man teilweise Mitleid mit ihm haben könnte, würde er nicht der Mörder sein!

    Im Grunde kann ich die Meinung der Rezensentin teilen. Wenn mir auch ein Punkt ein wenig aufgestoßen ist, aber den möcht ich nicht nennen, um nicht gleich alles zu verraten 😉 Selber lesen ist auf jeden Fall ein guter Tipp! Wers hart und blutig mag, ist hier gut bedient und auch ich hoffe, dass es Weiteres von Chris Carter und den beiden Hauptpersonen gibt.

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