Die Lichtung

Linus Geschke
Die Lichtung

Ullstein
ISBN 978-3-548-28636-5
Kriminalroman
Erschienen: 10.10.2014
Umschlaggestaltung: ZERO Werbeagentur, München
Titelabbildung: © Nikki Smith / arcangel images
Taschenbuch, 384 Seiten

www.ullstein-taschenbuch.de
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Der Autor:

Der 1970 geborene Linus Geschke arbeitet als freier Journalist für führende deutsche Magazine und Tageszeitungen, darunter Spiegel Online, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, Manager Magazin. Dazu verfasst er für das Special-Interest-Magazin „unterwasser“ Tauch- und Reisereportagen und bedient alle zwei Monate eine Kolumne („Nachgedanken“). Mit seinen Reportagen hat der Kölner mehrere Journalistenpreise gewonnen.

Das Buch:

Jan Römer ist Journalist und erhält von seinem Chef den Auftrag in einer Mordsache zu recherchieren, die viele Jahre zurückliegt. Im Jahr 1986 kamen zwei junge Menschen im Bergischen Land während eines Wochenendes in einer Blockhütte ums Leben, ein Junge und ein Mädchen. Das Mädchen wurde sogar vergewaltigt. Der Täter wurde nie gefasst. Jan ist hin- und hergerissen. Einerseits reizt ihn diese neue Aufgabe, andererseits aber möchte er in Kürze seiner Frau und seinem Sohn in den Urlaub folgen und dann gibt es da auch noch die Tatsache, dass Jan den damaligen Sachverhalt nur zu gut kennt. Er selbst war Teil der Clique, die damals im Bergischen Land war. Er kennt bzw. kannte alle, die dieses Wochenende überlebt haben und auch die damaligen Opfer.

Dennoch siegen in Jan wohl die berufsbedingte Neugier und sein Ehrgeiz, das was damals geschah nun endlich endgültig aufzuklären. Bei seinen Nachforschungen unterstützt ihn eine ehemalige Kollegin und Freundin, genannt Mütze. Schon nach den ersten Kontakten zu den alten Freunden, stellen sich gegenüber Jan und seiner Familie erste Bedrohungen ein und so ist schnell klar, dass sich hier jemand in die Enge getrieben fühlt. Jan aber gibt nicht auf und ermittelt weiter.

Der Autor Linus Geschke entführt seine Leser in „Die Lichtung“ zurück in die 80er Jahre und lässt Erinnerungen an die Neue Deutsche Welle aufleben. In Rückblicken erfährt der Leser was damals geschah. Dabei werden alle Mitglieder der Clique beleuchtet und es bieten sich verschiedene mögliche Täter. Ganz geschickt lenkt der Autor so die Vermutungen des Lesers hinsichtlich der Frage wer der Täter ist mal in die eine und mal in die andere Richtung. Dabei entsteht ein hoher Spannungsbogen, der sich erst ganz am Ende der Geschichte auflöst. Das ist wirklich toll gemacht.

Auch Jans Privatleben kommt hier nicht zu kurz, wobei ich ihm manchmal etwas mehr Entscheidungsfreude gewünscht hätte, was diese Dinge anbelangt. In seinen Nachforschungen erschien er mir da wesentlich geradliniger. Aber so ist eben auch jeder Mensch anders und wieso sollte der Protagonist einer Geschichte nicht auch seine Ecken und Kanten haben? Diese machen ihn schließlich zu dem, der er ist.

„Die Lichtung“ ist ein spannendes Krimidebüt und ich hoffe schon bald mehr zu lesen von Linus Geschke und vielleicht spielen dabei ja auch Mütze und Jan wieder eine Rolle.

Copyright © 2014 by Iris Gasper

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