Farbenblind

Ein Serienkiller lässt sich freiwillig festnehmen, um aus der Haft heraus ein leichenreiches ‚Spiel‘ zu inszenieren. Dies versucht eine forensische Psychiaterin zu durchkreuzen, wobei ihr sowohl ein verzweifelter Rächer als auch ihre verrückte und rachsüchtige Mutter zusätzlich zu schaffen machen … – Zwar wirkt der Plot überfrachtet, ist aber solide konstruiert und birgt einige Überraschungen. Auch dank der Abwesenheit krimifressender „Chick-Lit“-Elemente geht es flott ins genretypisch furiose Finale: einfach ‚nur‘ ein lesenswerter Thriller.