Gift im Brezelteig

Ulrich Maier
Gift im Brezelteig
Ein Krimi aus der Provinz

Gmeiner Verlag
ISBN 978-3-8392-1772-6
Krimi
Erschienen Juli 2015
Umschlaggestaltung: U.O.R.G. Lutz Eberle, Stuttgart
unter Verwendung eines Fotos von © Blueberry – Fotolia.com
Klappenbroschur, 247 Seiten

www.gmeiner-verlag.de
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Der Autor:

Ulrich Maier, Germanist und Historiker, wurde im badischen Karlsruhe geboren, wuchs im württembergisch-fränkischen Heilbronn auf und studierte in der Schwabenmetropole Stuttgart. Besonders angetan hat es ihm die Landesgeschichte und das spezielle Verhältnis zwischen Badenern und Württembergern. Er unterrichtete bis zu seiner Pensionierung fünfunddreißig Jahre an einem allgemeinbildenden Gymnasium, arbeitet bis heute als Landeskundebeauftragter des baden-württembergischen Kultusministeriums und ist nach wie vor in der Lehrerfortbildung tätig. Er schreibt historische Sachbücher, Jugendbücher, wissenschaftliche Aufsätze und historische Romane und lebt am Bodensee. Mit dem vorliegenden Kriminalroman greift er erstmals ein Gegenwartsthema auf.

Das Buch:

Nils Niklas ist aufgeregt, denn schon in Kürze soll er seine erste Stelle als Journalist antreten. Beim Schoppendorfer Echo wird er erwartet, aber da seine Ortskenntnisse noch nicht so ausgeprägt sind, ist er zur rechten Zeit am falschen Platz und macht dabei gleich Bekanntschaft mit der ehemaligen Chefredakteurin der Zeitung. Diese Begegnung ist wegweisend und wird Nils Niklas sicher in späteren Rückblicken noch gut in Erinnerung bleiben. Die neue Stelle hat es in sich, denn der junge Journalist muss sich mit den Gegebenheiten einer schwäbischen Kleinstadt auseinandersetzen. Berichten soll er über die derzeitige Problematik an der Bäringer Grundschule, in der es in einer vierten Klasse angeblich drunter und drüber geht. Aber ist das wirklich so? Von Nils Niklas wird hier eine ganz bestimmt Sicht der Dinge erwartet, aber er macht sich lieber selbst ein Bild und möchte sich in seine journalistische Tätigkeit auch nur ungern reinreden lassen. Aber ist das nicht für ihn riskant? Und sollte er sich nicht vielleicht auch aus den Ermittlungen bezüglich einer Erpressung der örtlichen Brezelfabrik heraushalten? Nils Niklas entscheidet selbst was er tut und das gefällt in Bäringen und Umgebung noch lange nicht jedem.

„Gift im Brezelteig“ ist hier zwar so direkt nicht zu finden, aber Ulrich Maier hat eine angenehm zu lesende Kriminalgeschichte zu Papier gebracht. Es geht nicht übermäßig spannend, sondern relativ beschaulich zu, aber mir hat es besonders gefallen zu beobachten wie dieser junge Journalist mit sich ringen muss, wenn er vor der Frage steht, ob er so schreibt, wie es der Chef will oder wie er es für richtig empfindet. Auch die Thematiken Mobbing und Gewalt oder gar Drogen in Schulen fließen hier ruhig in die Handlung ein und laden zu eigenen diesbezüglichen Gedanken ein.

Ein Roman über das Leben in der Provinz, in der schon der kleinste Anlass zu einem großen Thema werden kann. Nette Unterhaltung für zwischendurch.

Copyright © 2015 by Iris Gasper

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