Inselfeuer

Maren Schwarz
Inselfeuer

Gmeiner Verlag
ISBN 978-3-8392-1741-2
Kriminalroman
Erschienen Juli 2015
Umschlaggestaltung: U.O.R.G. Lutz Eberle, Stuttgart
unter Verwendung eines Fotos von © Anja Ergler – Fotolia.com
und © NFSR – Fotolia.com
Paperback, 248 Seiten

www.gmeiner-verlag.de

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Die Autorin:

Maren Schwarz, Jahrgang 1964, lebt in einer kleinen Stadt im Vogtland. Sie ist Mitglied im „Syndikat“ und bei den „Mörderischen Schwestern“. „Inselfeuer“ ist bereits ihr siebter Kriminalroman im Gmeiner-Verlag und der erste Fall für Leona Pirell.

Das Buch:

Nach dem Brand eines Ferienhauses auf der Insel Rügen wird in den Trümmern die verkohlte Leiche eines Mannes gefunden. Schon bald steht fest, dass es sich um Enoch Zwill handelt, der nicht an den Folgen des Brandes, sondern an einer Stichwunde starb. Seine Frau gerät als Verdächtige in das Visier des ermittelnden Beamten Peer Boström. Diesbezüglich ist die mit Peer befreundete Gerichtsmedizinerin Leona Pirell ganz anderer Meinung. Nachdem sie sich mit Berit Zwill, der Witwe des Verstorbenen, angefreundet hat, beginnt sie eigene Recherchen anzustellen und stößt dabei nicht nur auf Hinweise in Bezug auf den Tod von Enoch Zwill, sondern deckt auch noch weitere Geheimnisse auf, die die Familie Zwill seit Jahren umgeben.

Der Autorin Maren Schwarz gelingt es in ihrem Rügenkrimi den Leser zu fesseln und zu begeistern. Diesmal spielt die Gerichtsmedizinerin Leona Pirell, die auch schon in vorangegangenen Romanen der Autorin eine Rolle gespielt hat, als selbsternannte Ermittlerin, eine wichtige Rolle. Sie löst sozusagen ihren ersten Fall, aber das nicht ganz. Mehr sei aber hier nicht verraten.

Inselfeuer ist nicht nur spannende Unterhaltung, sondern eine Geschichte, die auch die Thematik einiger mysteriöser Fälle von Kindern, die in der DDR nach ihrer Geburt für tot erklärt wurden, aufgreift.

Sowohl Peer Boström als ermittelnder Beamter als auch Leona Pirell als Gerichtsmedizinerin und Hobbyermittlerin handeln manchmal etwas unprofessionell. Dies kann man Leona wohl etwas eher verzeihen als Peer, aber man muss wohl auch berücksichtigen, dass zumindest von Peers Seite aus hier Gefühle mit im Spiel sind, die ihn wohl manchmal zu sehr ablenken und vom richtigen Weg abbringen. Dennoch sollte er sich für mein Verständnis zukünftig etwas professioneller verhalten.

„Inselfeuer“ kann ich als spannende und unterhaltsame Lektüre nur empfehlen. So ganz nebenbei darf der Leser hier natürlich auch noch einen Blick auf die traumhaft geschilderte Landschaft der Insel Rügen werfen.

Copyright © 2015 by Iris Gasper

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