Pulp-Art – Gestalten mit Papiermaché

Roswitha Paetel
Pulp-Art – Gestalten mit Papiermaché
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Haupt Verlag, Bern (CH), 09/2014
HC
Sachbuch, Kunst/Werken & Basteln
ISBN 978-3-258-60107-6
Titelgestaltung von Volker Pook, Berlin
Fotos im  Innenteil von Mechthild Wilhelmi u. a.
Zeichnungen im Innenteil von Katrin Born, Roswitha Paetel, Berlin
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www.haupt.ch
www.paetel-kunst.de
www.wilhelmi-photo.de

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Ganz offensichtlich fasziniert der Werkstoff Papier viele Menschen. Nicht nur liegt es in vielen Varianten vor, man kann es auch auf unterschiedliche Weise und mit verschiedenen Werkzeugen bzw. Materialien bearbeiten. Die Künstlerin Roswitha Paetel hat dabei festgestellt, dass sich manche Handlungsabläufe wiederholen, sodass die Beschäftigung mit „Pulp-Art“ durchaus kontemplativ sein kann.

Zu Beginn stellt sie die Werkzeuge und Zusatzmittel vor, die man zur Hand haben sollte, z. B. Acrylfarbe, Bohrmaschine, Cutter, Folien, Hasendraht, Klarlack, Schleifpapier, Weißleim. Auf die Abbildungen folgt eine kurze Erklärung zu diesen Dingen. Manches mutet im ersten Moment … seltsam an, doch später erfährt man, wozu all das dienlich ist. Das nächste Kapitel wird als „Warm up“ bezeichnet. Erste kleine Projekte sollen den interessierten Bastler mit den Materialien, den Werkzeugen und den Techniken vertraut machen. Als Basis für jene Objekte dient Pulp. Wie man das Gemisch herstellt, hätte sinnvollerweise an den Anfang gehört – und nicht in die Mitte des Buchs. Man lernt, Schmuckstücke, Magnete, Schalen und Vasen herzustellen. Kennt man nun die Eigenschaften von Pulp, werden unter „Let’s go“ schon kompliziertere Projekte vorgestellt, darunter mehrarmige Leuchter, ein Gitterkorb und Wandschmuck.

Unter „Profession“ wird vorausgesetzt, dass der Bastler nun auch schon seine persönliche Vorgehensweise entwickelt hat, sodass die Anleitungen nicht mehr ganz so detailliert ausfallen und ihm somit mehr Freiraum für die eigene Kreativität eingeräumt wird. Gebrauchsgegenstände wie eine Wäschebox, ein Kerzenhalter und ein Raumteiler werden vorgestellt. „To do“ liefert nun endlich das Grundrezept für Pulp und allerlei andere Werkstoffe wie Gesso, Gips und Kleisterarten, Techniken wie Reißen und Arbeiten mit Formen werden erläutert, der Bau von Gerüsten und der Umgang mit Farben wird erklärt usw.

Das letzte Kapitel „Pulp-Art“ geht auf die Geschichte des Papiers als Werkstoff ein und zeigt eine Vielzahl reizvoller Objekte, die damit geschaffen wurden. Man sieht, wie sich die Ideen im Laufe der Zeit verändert haben. Abschließend findet man kurze Porträts der Personen, die an dem Buch mitgewirkt haben, ein Quellenverzeichnis, eine Liste mit nützlichen Adressen und Bezugsquellen sowie eine Aufstellung weiterführender Bücher.

Die Erläuterungen und Anleitungen sind sehr sorgfältig erstellt und erlauben es dem Leser, sich schrittweise mit der Materie vertraut zu machen. Fotos und Zeichnungen, die wenigstens Briefmarkenformat haben, meist größer sind und bis zu einer Seite belegen, veranschaulichen die Ausführungen. Die Abbildungen der hübschen Objekte wecken tatsächlich die Lust, sich mit Pulp zu befassen. Auch für den Kunst-/Werken-Unterricht in der Schule liefert der Titel interessante Anregungen.

Copyright © 2015 by Irene Salzmann (IS)

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