Ceres am Abgrund

Manfred H. Rückert
Ceres am Abgrund
Atlan 16: Monolith-Zyklus 5

„Perry Rhodan“ und „Atlan“ sind Eigentum von Pabel-Moewig-Verlag, Rastatt
FanPro, Erkrath, 07/2009
Taschenbuch, Science Fiction 71017
ISBN 978-3-89064-186-7
Titelillustration von Arndt Drechsler
Autorenfoto von N. N.

www.fanpro.com
www.atlan.de
http://arnddrechsler.com/

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Atlan hat herausgefunden, dass man die mysteriösen Monolithe als Transportmittel nutzen kann. Doch wer zu lange in Reichweite dieser geheimnisvollen Artefakte bleibt, findet durch die Strahlung, die diese aussenden, den Tod. Durch die Nutzung der Monolithe erwachen nun überall in der Galaxis weitere dieser Gebilde, und ihre Strahlung bedroht auch das Solsystem.

Santjun, der mit dem Silberherren-Virus infiziert wurde, und Atlan kämpfen zusammen gegen die unheimliche Wechselwirkung des Zellaktivators auf Santjun. Calipher SIM, der uralte lemurische Wächterroboter, der sein ‚Bewusstsein„ auf einen Kampfroboter übertrug, ist Atlan zwar freundlich gesinnt, trennt sich jedoch von ihm und beobachtet aus dem Hintergrund die Geschehnisse. Er selber hat nämlich einen anderen Auftrag: seine Herren zu suchen – und es gibt einen Hinweis. Er muss die Zeichen der lächelnden Katze finden. Wer die vorherigen Bände des „Monolith“-Zyklus„ nicht gelesen hat, wird große Schwierigkeiten haben, die Situation zu verstehen. Die ersten Bücher waren eigentlich nur darauf angelegt, die einzelnen Protagonisten kennenzulernen und das Bauwerk zu errichten, in dem die Story spielen soll. Ab dem vierten Roman geht es endlich richtig los. Auch der vorliegende Band erzählt mitreißend, wie sich die einzelnen Protagonisten angesichts einer Katastrophe von galaktischem Ausmaß verhalten. Manfred H. Rückert hat gekonnt die Bälle seines Vorgängers Hanns Kneifel aufgefangen und erzählt die Geschichte spannend weiter.

Wieder enthält der Band alles, was Frauen und Männer am „Perry Rhodan“-Universum so lieben. Alte Freunde und Bekannte tauchen auf. Man erfährt ein wenig über Bully und den Mausbiber Gucky. Die Liebe des zum Silberherren mutierenden Santjun zur Kommandantin der IMASO, Naileth Simmers, wird genauso weitergesponnen wie technische Details. Die Tränendrüsen Atlans und sein nerviger Extrasinn, dazu eine Prise Erotik, Intrigen und Verrat – da bleiben kaum Wünsche offen. Weiter so! Diese Story lässt die Erwartungen auf den Abschlussband der „Monolith“-Saga sprunghaft ansteigen. Gut gemachte SF ist keine Selbstverständlichkeit, und gerade die Fans der Serie sind die größten Kritiker. Das scheinen sich die Autoren zu Herzen genommen zu haben. Nur wahre „Atlan“- und „Perry Rhodan“-Fans werden diesen Zyklus interessant finden. Es gab schon bessere SF-Geschichten – auch und gerade aus dem „Atlan“-Universum, aber Manfred H. Rückerts Werk lässt auf weitere Steigerungen hoffen.

Copyright © 2010 by Petra Weddehage (PW)

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