Rhaens Ruf

Rüdiger Schäfer
Rhaens Ruf
Atlan 22: Höllenwelt-Trilogie 1

„Perry Rhodan“ und „Atlan“ sind Eigentum von Pabel-Moewig-Verlag, Rastatt
FanPro, Erkrath, 2009
TB, SF 71022
ISBN 978-3-89064-197-3
Titelillustration von Arndt Drechsler

www.fanpro.de
www.ruedigerschaefer.de/
http://arndtdrechsler.com
www.atlan.de

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Atlan befindet sich auf einer diplomatischen Mission, der sogenannten ‚Good Will Tour„, bei der es darum geht, neue Handelsmöglichkeiten und wirtschaftlich günstige Verträge für die USO auszuhandeln. Während er auf dem Planeten der autarken arkonidischen Kolonie Maramond weilt, wird er von der Vergangenheit eingeholt. Die dringende Bitte seiner ehemaligen Geliebten Rhaen, ihr zur Seite zu stehen, kann er nicht ignorieren, zumal das Ersuchen seine Neugierde mehr reizt als die langweilige Mission. So folgt er, alarmiert von seinem Extrasinn, Rhaens Ruf.

Doch trotz aller Sicherheitsvorkehrungen wird kurz nach der Ankunft auf dem Planeten Reddeye ein Anschlag auf Atlan und sein Team von Sicherheitsspezialisten verübt. Damit bestätigen sich die Vorahnungen Atlans, und er stürzt sich mit Feuereifer mitten in ein neues aufregendes Abenteuer. Bald gilt es, so viele Rätsel zu lösen, dass die Grenzen zwischen Freund und Feind zu verschwimmen scheinen. Denn nichts ist so, wie es scheint!

Mit dem ersten Band der „Höllenwelt“-Trilogie legt Rüdiger Schäfer einen Band vor, der im Leser den Suchtfaktor auslöst. Die glaubwürdig eingeführten Protagonisten wie das Denar Quartett, dessen Mitglieder trotz schrecklicher Erlebnisse immer noch Atlan die Treue halten, werden ebenso interessant vorgestellt wie Rhaen Tolsom und ihr Familienclan. Auch seine aktuelle Freundin Decarree Farou ist ein starker Frauencharakter. Die Frauen im „Perry Rhodan“- bzw. „Atlan“-Universum sind (mittlerweile) durchaus in der Lage, sich selber zu helfen. Dass sie nicht bei jeder Kleinigkeit einen starken Mann an ihrer Seite brauchen, wurde emanzipatorisch über hunderte von Heften hinweg von den Lesern gefordert und spiegelt nun die Gleichstellung der Geschlechter wieder, wie sie in der Zukunft aussehen sollten.

Rüdiger Schäfer, Jahrgang 1965, las mit 10 Jahren seinen ersten „Perry Rhodan“-Roman und war sofort von dessen Protagonisten fasziniert. Der bekennende Bayer 04 Leverkusen-Fan verfasste bis heute vier „Atlan“-Romane. Er beschäftigt sich gern mit Naturwissenschaften und hat ein Faible für die theoretische Physik entwickelt. Der erste Band der „Höllenwelt“-Trilogie lässt Großes ahnen. Der Einfallsreichtum, mit der die Story auf den Weg gebracht wird, beeindruckt, und die Ideen lassen sich gut nachvollziehen. Die Protagonisten wirken durchweg realistisch.

Der Autor verzichtet dankenswerterweise weitgehend auf den Klischee behafteten Frauenverschleiß Atlans. Im Gegenteil, der Titelheld befindet sich seit 10 Jahren in festen Händen und scheint dieser Frau die Treue zu halten. In Konsequenz wird die Fortsetzung der Geschichte mit Spannung erwartet. Es ist alles vorhanden, was Leser und Leserinnen in „Perry Rhodan“ und „Atlan“ bevorzugt lesen: ein wenig Romantik, gepaart mit technischen Wunderwerken, sowie eine Action geladene, spannende Story, die mit immer neuen Wendungen aufwartet. Nicht umsonst lösten die Reihen solch einen Hype aus. „Perry Rhodan“ ist eine der ältesten und langlebigsten SF-Serien in Deutschland. Seit über vierzig Jahren schaffen es die Storys um Atlan, Gucky, Bully und Perry Rhodan, Generationen von Bücherwürmern zu faszinieren und immer neue LeserInnen hinzu zu gewinnen.

Copyright © 2011 by Petra Weddehage (PW)

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