Eine unheilvolle Allianz

Sean Williams
Eine unheilvolle Allianz
Star Wars – The Old Republic

Panini Books (2010)
Originaltitel “Star Wars: The Old Republic – Fatal Allianz”, 2010
ISBN 978-3-8332-2036-4
Science Fiction
Paperback mit Klappen
Umfang 443 Seiten
Übersetzung: Jan Dinter
Titelbild: Christopher M. Zucker

www.paninicomics.de
www.starwarstheoldrepublic.com
www.starwars.com
www.seanwilliams.com

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei booklooker.de

Zum Autor:

Sean Llewellyn Williams, 1967 in Australien geboren, lebt heute in Adelaide. Über 70 Kurzgeschichten und 27 Romane in den Genre Science Fiction, Fantasy, Horror und Kriminal. Für Star Wars: The Force Unleashed (2008) und New Jedi Order (mit Shane Dix, 2003).

Zum Buch:

Das Buch zum Spiel, das Spiel zum Buch? In diesem Falle ist das Buch einen Tick früher auf dem Markt als das gleichnamige Computerspiel aus der Schmiede von Bioware. Natürlich ist der Hersteller LucasArts/Electronic Arts. Das Spiel soll im Frühjahr 2011 dem Buch folgen. Man kann ja schon mal die fiebernden Fans mit dem Buch anheizen und auf eine frühere Epoche des Star Wars Universums einstimmen. Und das tut es ganz bestimmt.

Zur Geschichte:

Die Handlung spielt 3.653 Jahre vor den Ereignissen von Episode IV: Eine neue Hoffnung. Doch auch hier liegen die (alte) Republik und das Sith-Imperium miteinander im Krieg. Und so ein galaktischer Krieg – ob in ferner Zukunft oder in grauer Vergangenheit – kostet immense Summen, Ressourcen aller Art, eine schier unglaubliche Menge an Material und Lebewesen. Und jede Besonderheit kann einen entscheidenden Vorteil für die andauernden, im Grunde stagnierenden, Kriegsverläufe bringen.

Da spitzt man doch alle Ohren, ob menschlich oder nicht, wenn ausgerechnet die Hutts, eine durch und durch kriminelle Rasse, über verschiedene Kanäle solch eine Besonderheit zum Verkauf, zur Auktion, anbietet. Wie so ein typischer Kriegsgewinnler eben ist, ist er – in diesem Falle sie – ja für alle Seiten offen. Die Hutt-Matriarchin Tassaa Bareesh lädt sowohl Vertreter des Sith-Imperiums, als auch Gesandte der Republik zu dieser Auktion in ihren Palast auf Hutta ein. Darüber hinaus gibt es noch weitere… Interessierte an diesem geheimnisvollen Objekt.

Das mysteriöse Artefakt entpuppt sich zum einen als ein verbeulter, aber intakter Navigationscomputer und zum anderen als ein arg ramponierter Behälter, dessen Außenhaut aus Metall und Legierungen bestehen, welche man noch nie zuvor gesehen hat. Darüber hinaus melden feinsinnige Sensoren Biosignale aus dessen Inneren. Noch viel wichtiger dürften jedoch Informationen zur Herkunft beider Dinge sein. Ein neuer, bisher unbekannter Planet, mit unverbrauchten Bodenschätzen und anderen Ressourcen ist für beide Kriegsparteien höchst interessant.

Um jedoch den Preis der Hutts nicht in unerschwingliche Höhen zu treiben, schicken beide Seiten scheinbar nur Vertreter aus der zweiten Reihe. Eine Sith-Schülerin namens Eldon Ax, und ein Jedi-Padawan namens Shigar Konshi bilden da nur ein konträres Paar, dazu Larin Moxla, eine ehemalige Elitekämpferin der Black Stars, ein Mandalorianer – Dan Stryver -, der seine ganz eigenen Gründe hat und dazu noch die offiziellen Verhandlungspartner, ein Diplomat der Republik und ein Imperialer Agent. Alle finden sich ein und mancher will gar nicht warten, bis die Auktion beginnt. Und in der Nacht davor öffnen sie die Büchse der Pandora…
…und haben alle Hände voll zu tun, müssen sämtliche Waffen und Mächte einsetzen, um das zu überleben, was da aus dem Behälter herauskommt und sie mit aller Vehemenz angreift. Die verfeindeten Parteien sehen sich gezwungen, eine unheilvolle Allianz zu bilden…

Fazit:

Dass hinter der ganzen Geschichte mehr steckt, macht wahnsinnig neugierig und ich habe mich bemüht schneller und noch schneller zu lesen. Das Schiff, welches die Piraten im Dienste der Hutts aufbringen wollten, hatte sich selbst ins All gesprengt, noch bevor das Enterkommando an Bord kommen konnte. Die beiden angeblichen Trümmerteile, die Objekte der Auktion, sind mit größter Wahrscheinlichkeit absichtlich unzerstört geblieben. Als eine Art trojanisches Pferd im All. Und ganz prickelnd macht einen die Tatsache, dass eine vor 15 Jahren aus dem Imperium geflohene Droidenfertigerin namens Lema Xandret die Mutter der Sith-Schülerin ist.

Wenn weitere Bücher dieses Niveau fortführen, hat das allemal die Qualität, um die bislang fehlende dritte und abschließende Trilogie der Filme mit richtig guten, sogar sauguten Drehbüchern zu versorgen.

Copyright © 2010 by Werner Karl

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei booklooker.de

Comments

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.