Neues aus alten Zeitungen – 60 Projekte für spielerisches Recycling

Barbara Baumann
Neues aus alten Zeitungen – 60 Projekte für spielerisches Recycling
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Haupt Verlag, Bern (CH), 09/2014
PB mit Klappenbroschur
Sachbuch, Werken & Basteln
ISBN 978-3-258-60096-3
Titelgestaltung von Susanne Nöllgen/GrafikBüro, Berlin unter Verwendung mehrerer Fotos von Qsi Gisler, CH-Baar
Fotos im  Innenteil von Qsi Gisler, CH-Baar
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www.haupt.ch
www.i-d.ch/i-d.box.html

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„Neues aus alten Zeitungen“ ist nicht das erste Buch von Barbara Baumann, in dem es um den Werkstoff Papier geht. Zuvor schon erschien im Haupt Verlag „Papierschmuck – 55 Projekte aus unterschiedlichen Papiersorten“. Diesmal steht das Zeitungspapier im Mittelpunkt, von dem man meist reichlich hat und das für mehr gut ist als für den Altpapier-Container. Die Autorin stellt „60 Projekte für spielerisches Recycling“ vor und zeigt, was man alles aus Papier machen kann, angefangen von Kollagen, um die Wände zu schmücken, über Mobile, die eine öde Zimmerecke aufpeppen, bis hin zu Deko-Objekten und Gebrauchsgegenständen wie Schmuck, Schalen und Kuverts. Zu ihrer Herstellung werden allerlei Techniken angewandt wie Knittern, Flechten, Stricken, Schöpfen u. v. m.

Bevor es richtig losgeht, erzählt die Autorin von ihrer Faszination für Papier und stellt kurz die Projekte vor, die im Hauptteil ausführlich in Wort und Bild beschrieben werden. Da für die Herstellung mancher Objekte bestimmte Arbeitsmittel erforderlich sind, findet sich am Ende des Buchs ein kleines Verzeichnis mit Bezugsquellen und für jene, die noch mehr mit Papier experimentieren wollen, eine Liste mit weiterführenden Büchern. Blättert man den Band durch, staunt man immer wieder über die Ideen von Barbara Baumann und die reizvollen Akzente, die man mit Objekten aus Zeitungspapier setzen kann. Noch verwunderlicher ist, wie stabil einige dieser Werke sind: Beispielsweise gibt es eine Anleitung für einen Beistelltisch, d. h., aus gerollten Tageszeitungen, Kabelbinder und fester Schnur wird der Unterbau konstruiert für eine Tischplatte, die optimaler Weise aus Glas ist, sodass man das Gebilde sehen kann.

Zu jedem Projekt gibt es eine kleine Einführung, manchmal mit interessanten Hintergrundinformationen versehen, dann eine Auflistung des benötigten Materials und der Werkzeuge, auf welche die gut verständliche Schritt für Schritt-Anleitung folgt. Anschließend findet man noch einige weitere Tipps und Hinweise zu (Papier-) Varianten. Zahlreiche Abbildungen, die größer als eine Kreditkarte sind und maximal eine und eine halbe Seite einnehmen, zeigen Arbeitsschritte, Details und das fertige Objekt. Der Ton der Autorin ist sehr persönlich, fast so als säße man mit ihr zusammen und würde von ihr direkt angeleitet.

Ob man nun mit allen Projekten etwas anfangen kann, ist natürlich Geschmackssache. Auf jeden Fall ist das Buch für Bastlerinnen, die gern mit Papier arbeiten oder mit diesem Werkstoff etwas Neues ausprobieren wollen, eine sehr interessante Fundgrube an Ideen. Die Projekte sind nachvollziehbar beschrieben, und wenn man sich an die Anleitung hält, ein bisschen Fingerspitzengefühl und Geduld mitbringt, sollte es gelingen, die Objekte nachzubilden und sogar weiterzuentwickeln. Sicherlich ist einiges davon auch für den Werken-Unterricht in der Schule brauchbar.

Copyright © 2015 by Irene Salzmann (IS)

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