Das Känguru-Manifest

Marc-Uwe Kling
Das Känguru-Manifest
Band 2

Ullstein Verlag
ISBN 978-3-548-37383-6
Satire & Humor
Erschienen 2011
Titelbild: Marc-Uwe Kling
Umschlaggestaltung: ZERO Werbeagentur, München
Umfang 302 Seiten

www.ullstein-taschenbuch.de
www.marcuwekling.de
www.fritz.de/kaenguru

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Autorenporträt

Marc-Uwe Kling singt Lieder und schreibt Geschichten. Er ist zweimaliger Deutscher Poetry-Slam-Meister (2006, 2007) und gewann zahlreiche Preise für seine Bühnenprogramme. Für die Känguru-Geschichtenwurde er 2010 mit dem Deutschen Radiopreis ausgezeichnet. Mit seiner Band Die Gesellschaft macht er Reformhauspunk. Kling lebt in Berlin-Kreuzberg.

Zum Buch

Marc-Uwe und sein kommunistisches Känguru sind zurück und sie haben einen gemeinsamen Gegner: das Ministerium für Produktivität, das beiden das Leben schwer macht. Dem Känguru droht der Unproduktiv-Stempel und somit die Abschiebung. Doch die Beiden wollen sich diesem Schicksal nicht fügen. Das Känguru baut einen Widerstand auf, an dem auch Marc-Uwe nicht vorbei kommt. Und da ist auch noch ihr lästiger Nachbar, der kapitalistische Tiefkühlkostvertreter. Wird ihnen der Widerstand gegen das System gelingen?

Fazit

Zugegeben der zweite Band der Känguru-Reihe kommt etwas ernsthafter daher als der erste. Die Kapitalismuskritik wurde ausgebaut und zeichnet düstere Zukunftsvisionen. Aber das sollte ja auch in Zeiten von Euro- und Bankenkrise, Euro-Rettungsschirm und drohenden Staatspleiten auf offene Ohren treffen und so manchen zum kritischen Hinterfragen unseres Wirtschaftssystems anregen. Trotz dieser düsteren, dystopischen Note waren die kurzen Episoden aus Marc-Uwes Leben so lustig und skurril wie eh und je. Die Ironie der Lebensfragmente wurde noch einmal gesteigert und mit einer ordentlichen Prise Sarkasmus gewürzt. Graffiti-Korrektur-Aktionen und viele Anti-Terror-Anschläge des Asozialen Netzwerkes reizen die Lachmuskeln bis zum äußersten. Spannung erzeugt auch die ungeklärte Identität des kapitalistischen Pinguins. Ist er in Wirklichkeit ein Agent des Ministeriums für Produktivität? Diese und weitere Fragen lassen auf einen weiteren urkomischen Band rund um das kommunistische Känguru und den sympathischen Kleinkünstler hoffen.

Ein weiterer gekonnter Anti-Terror-Anschlag des Asozialen Netzwerkes auf ihre Lachmuskeln.

Copyright © 2012 by Yvonne Rheinganz

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