Die Hunde des Orion

die-hunde-des-orionChristopher L. Bennett
Die Hunde des Orion
Star Trek: Titan 3

Star Trek Titan: Orion’s Hounds, USA, 2006
Cross Cult, Asperg, 5/2009
Taschenbuch, Science-Fiction
ISBN 9783941248038
Aus dem Amerikanischen von Stephanie Pannen
Titelgestaltung mit Fotos von Paramount Pictures

www.cross-cult.de
www.startrekromane.de
http://home.fuse.net/ChristopherLBennett/

Die in sich abgeschlossenen Romane der Serie „Star Trek: Titan“ spielen zeitlich direkt nach dem Abschluss des zehnten „Star Trek“-Films „Nemesis“. Sie schildern die Abenteuer von Captain William T. Riker, Counsellor Deanna Troi und der Crew seines ersten eigenen Kommandos, zu denen nun auch der Vulkanier Tuvok aus der Serie „Star Trek: Voyager“ gestoßen ist – um die bekanntesten Namen zu nennen.

Endlich kann die ‚U.S.S. Titan’ ihre Mission aufnehmen und Bereiche der Milchstraße erkunden, in die bisher noch kein anderes Schiff der Föderation vorgestoßen ist. Doch gleich in den ersten Tagen macht die Crew eine überraschende Entdeckung. Ohne jeden ersichtlichen Grund brechen die Telepathen und Empathen des Schiffes plötzlich zusammen oder spielen verrückt. Sie haben einen entsetzlichen mentalen Schrei empfangen. Als sie der Sache nachgehen, entdecken sie im All jene Geschöpfe, die Deanna Troi und William Riker nur zu vertraut sind: die Weltraumquallen, von denen eine als ‚Farpoint Station’ festgehalten wurde. Die erste Mission der ‚U.S.S. Enterprise’ bestand damals (in der ersten Folge der Serie „Star Trek: The Next Generation“) darin, das Wesen zu befreien, ehe sein Gefährte noch mehr Schaden anrichten konnte.

Hier, in diesem unbekannten Teil des Alls, werden sie wie Wale auf den irdischen Weltmeeren gejagt, nur mit dem Unterschied, dass die Jäger dies aus religiösen Gründen tun und die Leichname als Raumschiffe verwenden. Eine Pest hat sie dazu gezwungen, zu Weltraumnomaden zu werden. Die Besatzung der ‚U.S.S. Titan’ weiß, wie empfindsam und intelligent die Quallen sind und greift ein, um ein weiteres Blutbad zu verhindern. Dabei begeht Riker seinen ersten Fehler als Kapitän. Dennoch lässt er sich ebenso wenig wie Deanna Troi entmutigen und sucht weiter nach einer für alle Seiten verträgliche Lösung.

Die „Star Trek: Titan“-Reihe scheint mit jedem Band besser zu werden. Nicht nur, dass die Romane in sich geschlossen und auch einzeln lesbar sind, es wird auch immer wieder Bezug auf frühere Ereignisse genommen, die gerade die Fans wieder erkennen werden. Zudem gelingt es dem Autor, Neueinsteiger nicht all zu sehr zu überfordern. Spannend und sehr nah an der Serie werden die Ereignisse in Szene gesetzt und aus der Sicht verschiedener Figuren geschildert. Dabei bleibt der Autor der Atmosphäre und den Leitfäden des „Star Trek“-Universums treu: Die erste Direktive spielt ebenso eine Rolle wie menschliche Leidenschaften und Schwächen.

Mit viel Fingerspitzengefühl und Ideenreichtum erweitert Christopher L. Bennet das „Star Trek“–Universum um eine farbenprächtige Facette. Die Handlung ist ausgesprochen spannend und unterhaltsam. Sie überrascht zudem durch interessante Wendungen und Entwicklungen, die man nicht immer vorausahnen kann. Deshalb ist auch „Die Hunde des Orion“ aus der Reihe „Star Trek: Titan“ für alle Fans des Universums und die, die es noch werden wollen, zu empfehlen, denn es bietet wie auch schon seine Vorgänger ein spannendes SF-Abenteuer mit einer stimmungsvollen Atmosphäre. (CS)

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